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5 Lerntipps, wie Kinder in der Ungewissheit der Krise die Schule meistern

5 Lerntipps, wie Kinder in der Ungewissheit der Krise die Schule meistern

Das Schulsystem in Österreich und Deutschland setzt Schülerinnen und Schülern in der derzeitigen Pandemie-Situation stark zu. Aktuelle Umfragen zeigen: Unsere Jugend verspürt zunehmend Druck und hat immer weniger Spaß am Lernen. Mit diesen 5 Lerntipps in der Krise zeigt Studylab-Gründer Mathias Molnar, wie ihr mit ein paar einfachen Tricks dafür sorgen könnt, dass Ihre Kinder die Freude am Lernen für sich wiederentdecken – und sich ganz nebenbei auch die Noten verbessern:


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Voraussichtliche Lesedauer: 9 Minuten


5 Lerntipps, wie Kinder in der Ungewissheit der Krise die Schule meistern


Lerntipp in der Krise #1
Die richtige Organisation ist ausschlaggebend: der Routineplan!

Dass Schülerinnen und Schüler von guter Organisation profitieren, ist an sich nichts Neues. Das wird den meisten die ganze Schulzeit über gepredigt. Doch wie das nun wirklich funktioniert mit der „guten Organisation“ wird dabei selten angesprochen.

Unser erster Tipp soll hier Abhilfe schaffen: Der erste und wichtigste Schritt ist das Erstellen eines Routineplans. Dabei wird normalerweise eine Woche oder auch jeder einzelne Wochentag in Blöcke gegliedert. In diese Blöcke werden die Aufgaben eingeteilt.

Das Entscheidende dabei ist neben Überschriften wie „Hausaufgaben“, „Lernen für Schularbeiten“ oder vielleicht „Nachhilfe“ auch fixe Zeitabschnitte für „Lernpause“, „Abendroutine“ und „Hobbys“ einzuplanen. So wird eine realistische und gesunde Balance zwischen Arbeits- und Ruhephasen geschaffen.

Nur ein realistischer Plan, der genügend Ruhephasen einplant, kann die eigene Produktivität und Lebensqualität langfristig verbessern. Und er hat gute Chancen, lange ein- und durchgehalten zu werden. Ist man hier mit sich zu streng, wird man den Plan in Woche 2 bereits verwerfen.

Ein solcher Routineplan ist eine sehr persönliche Sache und sollte daher stets auf die eigenen, individuellen Bedürfnisse angepasst werden. Besonders in Zeiten des ständigen Wechsels zwischen Homeschooling und Präsenzunterricht kann eine tägliche Routine dabei helfen, die Motivation oben und den Stresspegel unten zu halten.


Lerntipp in der Krise #2
Merken, Merken, Merken…!

In der Schule muss man sehr viele Informationen auswendig lernen und sich merken. Und das leider nicht nur in den Lieblingsfächern, sondern auch in jenen Bereichen, die einen persönlich weniger interessieren. Aber gerade unser persönliches Interesse an den Inhalten spielt eine wichtige Rolle beim Lernen und Abrufen dieser Informationen.

Zum Glück gibt es unzählige Gedächtnismethoden, die es kinderleicht machen, sich auch Dinge zu merken, die uns persönlich weniger ansprechen. Ein einfaches, aber nicht zu unterschätzendes Beispiel sind hier Eselsbrücken. Am besten sollten sie von der sprachlichen Ebene abgeholt und beispielsweise mit einem Bild verbunden werden.

Sehen wir uns diese Methode am Beispiel Vokabel-Lernen genauer an: Das englische Wort „egg“, zu Deutsch: „Ei“, klingt wie „Eck“ – also beispielsweise das Eck eines Tisches. Nun malt man sich im Kopf ein Bild von einem Ei, welches am Eck eines Tisches balanciert und fast hinunterfällt. Und – tataaaaa: schon vergisst man das Wort nie mehr.

Noch besser ist es hier, eigene Beispiele zu finden, die persönliche Interessen und Erlebnisse oder Humor aufgreifen, um noch bessere Verknüpfungen im Gehirn herstellen zu können. Dieses einfache Beispiel zeigt eine Methode, die zu einem System aufgebaut und bei beliebig komplexen Inhalten angewendet werden kann.

Natürlich klingt das beim ersten Mal etwas gewöhnungsbedürftig, mit ein wenig Übung und der richtigen Unterstützung wird das Lernen durch solche Techniken nicht nur viel effizienter, sondern auch interessanter und lustiger.


Lerntipp in der Krise #3
Auf die Plätze…

Was einem routinierten Arbeitsablauf ergänzt durch gute Lernmethoden nun noch fehlt, ist ein ordentlicher Arbeitsplatz. Ein solcher Arbeitsplatz sollte sich, wenn möglich, an einem festen Ort befinden.

An diesem Platz sollten sich nur die notwendigen Lernutensilien befinden, während Handys und andere Ablenkungsgefahren hier nichts zu suchen haben. Am besten man vereinbart zu den Routineplan-Lernzeiten einen bestimmten Ort, wo solche Gegenstände für die Dauer der Lernphase abgelegt werden.

Natürlich gilt auch für Arbeitsplatzgestaltung: die individuellen Bedürfnisse der Lernenden sind immer zu berücksichtigen und einzubinden. Kinder, die haptisch, also durch Bewegung am besten lernen, können ihren Arbeitsplatz zum Beispiel durch den Einsatz eines Medizinballs als Sitzgelegenheit für sich optimieren.


Lerntipp in der Krise #4
Schularbeiten-Marathons, Bulimie-Lernen und Co.

Wer kennt es nicht von den eigenen Kindern: Es ist einen Tag vor der Mathematik-Schularbeit und in einem Kraftakt der Verzweiflung wird versucht, sich den Stoff der letzten Wochen an einem einzigen Nachmittag einzuverleiben. Das Kind lernt schließlich die halbe Nacht durch, nur um am nächsten völlig übermüdet und am Ende seiner Kräfte zur Schularbeit zu gehen. Als Ergebnis ist der Stoff am Tag danach schon vergessen und die Psychohygiene wird durch diese Lernweise dauerhaft geschwächt.

Langfristigen Lernerfolg begünstigt diese Methode also nicht.

Stattdessen ist es ratsam, den Stoff mitzulernen, Hausübungen zeitgerecht zu machen und Fragen zeitnah zu sammeln und der Lehrperson gleich in der nächsten Stunde zu stellen. So könnt ihr verhindern, dass sich große Gebiete entwickeln, in denen man sich nicht auskennt und vor Schularbeiten und Tests bauen sich keine völlig unerschlossenen Stoffberge vor einem auf, die es dann im Sprint zu bezwingen gilt.

Wir wissen, dass es nicht leicht ist, dranzubleiben. Doch wir hoffen, dass es mit unserem Routineplan um einiges leichter gelingt, kontinuierliches und somit langfristiges, stressfreies Lernen möglich zu machen.


Lerntipp in der Krise #5
Der letzte und WICHTIGSTE TIPP für Eltern

Nun haben wir viel über das Lernen an sich und die richtigen Rahmenbedingungen gesprochen. Doch nicht nur das Lernen ist uns wichtig, sondern auch das Nicht-Lernen.

Wie jetzt, Nicht-Lernen?

Was wir meinen, sind Phasen der Auszeit und des Ausgleichs. Sie haben in unserem Routineplan ebenso viel Bedeutung wie die Arbeitsphasen. Denn: eine gute Work-Life-Balance ist nicht nur im Berufsalltag, sondern auch in der Schule gefragt. Neben der richtigen Organisation, Lernmethoden, einer guten Lernumgebung etc. ist es entscheidend für schulischen Erfolg, einen Ausgleich von all dem zu finden. Das soll eine Zeit und/oder ein Ort sein, um abzuschalten und neue Energie zu tanken.

Worin dieser Ausgleich nun besteht, ist nicht so wichtig. Das kann durch Ausüben einer Sportart, im Erlernen eines Musikinstruments oder auch in Sozialkontakten, also Freunde treffen. Wichtig ist, dass dieser Ausgleich regelmäßig stattfindet und es genug Ausgleichsphasen in die Wochenroutine schaffen.

Das Ziel von Studylab ist, dass SchülerInnen Spaß am Lernen haben und dabei ihre persönliche Erfüllung finden. Damit hat ihr Kind eine bessere Ausgangsituation als die meisten. Doch selbst wenn das geschafft ist, ist ein Ausgleich in der Form von völlig anderen Tätigkeiten für ein glückliches Kind mit einem glücklichen Leben notwendig.


Fazit: Was Schüler*innen brauchen

Jede Schülerin und jeder Schüler hat individuelle Stärken, auf die wir eingehen müssen. Vor allem in Zeiten von Schulschließungen brauchen Schülerinnen und Schüler Stabilität, Rückhalt und Unterstützung. Unsere Mission bei Studylab ist es, den Zugang zum Lernen, auf individuelle Art und Weise, zu revolutionieren. Mit Spaß und Motivation am Lernen holt jeder das Beste aus sich heraus und verwirklicht sich selbst. Die Mission jeder Schülerin und jedem Schüler eine glückliche und selbstverwirklichende Bildungszeit zu ermöglichen, treibt uns an. Jugendliche brauchen die richtigen Methoden, mit denen Sie Ihren eigenen Fußabdruck in der Welt hinterlassen und sich dabei ausleben können.

Mit diesen Gedanken sollten auch Sie als Elternteil sich auseinandersetzen und sie im Hinterkopf behalten!


Über Studylab

Studylab ist ein innovatives Online-Nachhilfe Unternehmen, dass mit einer einzigartigen Kombination aus modernen Lerntrainings und fachlicher Nachhilfeunterstützung Ihre Kinder an die Spitze bringt. Dabei steht vor allem Individualität im Vordergrund.

Tipp: Kostenloses Webinar

Für alle fleißigen Eltern, die mehr für Ihr Kind tun möchten, verschenken wir noch eine Einladung für einen limitierten Webinarplatz zum Thema: zur kostenlosen Webinaranmeldung
Thematisiert werden Techniken des richtigen Lernens und vor allem wie Eltern Ihre Kinder in den Bereichen Motivation und Weiterbildung unterstützen können.


Über den Autor

Mathias Molnar ist Gründer von Studylab. Mit der Gründung des Unternehmens verfolgt er den Traum, anderen Menschen in sinnvoller Art und Weise zu helfen. Dieses Ziel erreicht er gemeinsam mit dem großartigen Team bei Studylab. Studylab will die Missstände unseres Bildungssystems zu durchbrechen und Schülerinnen sowie Schülern eine Schulzeit ermöglichen, in der sie Ihre Ziele entdecken und diese mit viel Spaß und Freude umsetzen.


5 Lerntipps, wie Kinder in der Ungewissheit der Krise die Schule meistern

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Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter. Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

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