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Bauchschmerzen bei Kindern

Bauchschmerzen bei Kindern

Bauchschmerzen sind lästig und können viele verschiedene Ursachen haben. Gerade Kinder sind sehr oft davon betroffen, darum sollten sich schon unsere Kleinen mit dem Thema beschäftigen und auskennen. Was müssen wir also über Bauchschmerzen bei Kindern wissen?


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Voraussichtliche Lesedauer: 6 Minuten

Bauchschmerzen bei Kindern treten oft am Abend auf. Kurz vor dem Schlafengehen zwickt es im Bauch und das Kind kann nur schwer einschlafen. Kleine Tricks bringen Linderung und kleine Veränderungen im Alltag können das Bauchzwicken oft sogar ganz verhindern.


Bauchschmerzen bei Kindern


Bauchschmerzen bei Kindern – Ursachen und Hilfen

Unser Verdauungssystem ist sehr komplex und zwischen dem Essen und dem Toilettengang passieren viele Vorgänge in unserem Körper. Es ist also nicht verwunderlich, dass da auch einiges schief laufen kann und die Bauchschmerzen verschiedenste Ursachen haben können.


#1 Zu schlecht gekaut

Gerade Kinder (aber auch Erwachsene) kauen ihr Essen oft zu schlecht. Davon können wir Bauchschmerzen bekommen, weil der Magen für große Stücke viel mehr Zeit und Kraft benötigt als für kleine Stückchen bzw. Speisebrei. Ist die Masse zu dickflüssig oder enthält noch zu große Stücke passt sie nicht durch die schmale Öffnung zwischen Magen und Dünndarm und dieser Durchgang wird verstopft. Das tut uns dann weh. Genau deswegen bekommen Kinder nach dem Verzehr von Gummibärchen oft Bauchweh. Gummibärchen werden meist nur sehr kurz gekaut und verstopfen dann den Durchgang. Also schon den Kleinsten lernen: Nahrung muss immer gut gekaut werden!


#2 Bauchschmerzen bei Kindern wegen zu wenig Bewegung

Wenn man sich zu wenig bewegt, werden auch die Bewegungen im Magen und im Darm verlangsamt. Das kann zu Verstopfung führen und ist wirklich schmerzhaft! Im Notfall hilft eine Bauchmassage, die die Tätigkeit des Darms wieder anregt. Besser ist aber auch hier das Vorbeugen: Wer sich viel bewegt, hat auch nicht so leicht mit Verstopfung zu kämpfen.


#3 Oft hilft Wärme

Die gute alte Wärmflasche kann bei Bauchschmerzen tatsächlich Linderung bringen. Unser Gehirn konzentriert sich dann nur noch auf die Wärme und „vergisst“ den Schmerz. So tricksen wir unser Gehirn etwas aus und können uns in dieser Zeit wieder entspannen. (Ist der Schmerz zu groß oder steckt mehr dahinter hilft Wärme natürlich nur noch bedingt.) Die klassische Wärmflasche ist für Kinder allerdings nicht ganz ungefährlich – es gab schon viele Unfälle und Verbrühungen durch das heiße Wasser. Moorkissen, Kirschkernkissen oder andere Wärmekissen (dieses ist der Liebling meiner Kids) sind geeigneter!


#4 Viel Trinken und eine ausgewogene Ernährung gegen Bauchschmerzen bei Kindern

Wie bereits oben erwähnt, ist es wichtig, dass der Speisebrei nicht zu klumpig und dickflüssig ist. Trinkt man zu wenig tut sich unsere Verdauung schwer. (Das merkt man auch beim Gang auf die Toilette.) Wenn wir genug trinken und viel Obst und Gemüse essen, kann unsere Verdauung gut arbeiten. Der Kot ist dann weder zu hart noch zu weich und wir haben beim Verdauungsvorgang keine Bauchschmerzen!


#5 Bauchschmerzen bei Kindern haben oft einen emotionalen Hintergrund

Starke Emotionen spüren wir in unserem Bauch. Ist man verliebt, schwirren Schmetterlinge in unserem Bauch herum. Das ist ein schönes Gefühl. Sind wir aber traurig, fürchten uns vor etwas oder bereitet uns etwas große Sorgen, kann das zu richtigen Bauchschmerzen führen. Viele Kinder haben am Tag vor einer Schularbeit plötzlich Bauchweh. Da schwindeln sie uns nicht an um sich vor der Schularbeit zu drücken – es kann tatsächlich sein, dass sich die Nervosität auf den Bauch überträgt. Unser Gehirn und unsere Verdauungsorgane sind mit vielen Nerven miteinander verbunden und tauschen darüber wichtige Informationen aus z.B. wenn man Hunger hat. Ist ein Kind sehr nervös oder traurig, wird ihm oft schlecht und es hat ein flaues Gefühl im Bauch. Da hilft nur kuscheln, trösten und versuchen das blöde Gefühl aufzulösen. Wenn die schlechten Gedanken aus dem Kopf verschwinden, verschwinden auch die Bauchschmerzen wieder!


#6 Lebensmittelunverträglichkeiten als Ursache von Bauchschmerzen bei Kindern

Manchmal steckt hinter Bauchschmerzen aber auch eine Lebensmittelintoleranz. Diese äußert sich durch Bauchweh, Blähungen oder Durchfall. Kommt das nach bestimmten Lebensmitteln öfter vor, sollte man das Kind darauf untersuchen lassen. Der Körper kann dann irgendeinen Teil der Nahrung nicht richtig verarbeiten. Die häufigsten Lebensmittelintoleranzen sind: Fructoseintoleranz, Lactoseintoleranz, Histaminintoleranz und Zöliakie. So einen Verdacht sollte man immer beim Kinderarzt abklären lassen.


#7 Magen-Darm-Grippe

Dagegen ist leider kein Kraut gewachsen. Gerade Kinder fangen sich mindestens 1-2x pro Jahr Bakterien oder Viren ein, die zu einer Magen-Darm-Grippe führen. Meiner Meinung nach das Unangenehmste, dass uns die lieben Kleinen von Kindergarten oder Schule mit nach hause nehmen können, aber da müssen wir alle ab und zu durch. Man muss sich dann einfach auskurieren: Viel Ruhe und Schlaf und viel trinken, denn durch Durchfall und Erbrechen verliert das Kind sehr viel Flüssigkeit. Hält der Durchfall zu lange an, sollte man sich spezielle Medikamente aus der Apotheke zum Wiederaufbau der Darmflora besorgen.


#8 Blinddarmentzündung

Wenn ein Kind über Bauchschmerzen im Bereich des Nabels oder des rechten Unterbauchs klagt, das rechte Bein nicht ohne großem Schmerz nach oben zum Bauch ziehen kann und vielleicht auch noch Fieber hat, gibt es nur noch eines: Ab ins Krankenhaus. Es könnte sich um eine Blinddarmentzündung handeln. Lieber einmal zu oft ins Krankenhaus fahren als einmal zu wenig! Damit ist nicht zu spaßen.


#9 Kinder mit diesem Thema vertraut machen

Kinder können sich schon ab dem Kindergartenalter mit ihrem Körper beschäftigen. Sie interessieren sich auch sehr dafür, was in ihnen passiert. Bücher zum Thema Körper sind bei uns schon immer ein Renner!

Bauchschmerzen bei Kindern

Was mir mein Bauch erzählt

Um so besser Kinder über die Vorgänge in ihrem Bauch bescheid wissen, um so besser können sie mithelfen ihre Darmgesundheit beizubehalten bzw. mögliche Bauchschmerzen besser einzuschätzen.

Alles Infos in aus diesem Artikel findet man in diesem entzückendem Buch auf kindgerechte Art und Weise erklärt. Die Geschwister Toni und Pia machen Erfahrung mit den verschiedensten Arten von Bauchschmerzen. Neben der Geschichte findet man immer interessante Infos, tolle Bilder und viele Tipps. Wirklich ein wundervolles Buch, mit dem die Kids ganz spielerisch und unbewusst sehr viel über ihren Körper lernen und erfahren wie wichtig es ist, dass unsere Verdauung in Schuss ist.


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Bauchschmerzen bei Kindern sind ein wichtiges Thema, mit dem sich ruhig auch schon die Kinder selbst beschäftigen können. Am wichtigsten und tröstlichsten sind dann meist Nähe und Verständnis der Eltern – dazu noch Wärme und eine kleine Bauchmassage und meist ist dann schnell alles wieder gut.



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Christine

Christine, chaotische Mama von 4 Kids berichtet hier als Co-Bloggerin vom Leben zwischen Babybrei und Vorpubertät! Der Social-Media Name "Die lauten Nachbarn" ist hier täglich Programm. Folgt uns gerne auch auf Instagram und Facebook!

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