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Bei der Logopädin: Wenn die Zunge bei den Zähnen anstößt

Ich war heute mit meinen Kindern bei der logopädischen Reihenuntersuchung im Kindergarten. Das große Kind (5 Jahre) hat seit über drei Jahren eine Zahnlücke, weil es sich mit knapp 2 Jahren zwei Schneidezähne ausgeschlagen hat; das kleine Kind (2,5 Jahre) hat zum Schlafen nach wie vor den Schnuller. Resultat: leicht offener Biss und die Zunge stößt beim Reden an die Zähne – es lispelt, blutscht, zuzelt oder wie man es auch immer nennen will. Die Meinung der Logopädin dazu: Man hört ja immer wieder, dass eine Behandlung so früh wie möglich begonnen werden soll – aber was ist “so früh wie möglich”? Bei der logopädischen Reihenuntersuchung wird nicht nur die Aussprache, sondern auch die Sprachentwicklung betrachtet: Satzbau, Grammatik. Dazu kommt die Abklärung von Kau- und Schluckbeschwerden, Zahnfehlstellungen und der richtigen Atmung.



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Fazit:

  • Beide Kinder sind altersgemäß entwickelt – das habe ich nicht anders erwartet.
  • Beim kleinen Kind sollten wir uns ehest möglich vom Schnuller verabschieden.  Damit kann sich alles ganz von selbst in Wohlgefallen auflösen.
  • Falls das Lispeln weiterhin bestehen bleibt, wäre eine Therapie frühestens zu Beginn der Schulzeit sinnvoll – weil es viel mit Aufmerksamkeit und dem entsprechenden Wollen des Kindes zu tun hat. Außerdem ändert sich die Situation mit den zweiten Zähnen nochmals grundlegend.

Also der Schnuller: Untertags ist der Schnuller schon lange kein Thema mehr – das haben wir ganz bewusst “ausgeschliffen”, siehe: 50 ways to leave your lover … äh Schnuller. Das Kind braucht ihn aber nach wie vor – und am besten mindestens drei Stück davon (einer im Mund, einer am Aug (!) und einer in der Hand) – zum Schlafen, also mittags und die ganze Nacht über. Wir haben schon vor einiger Zeit mit dem Kind vereinbart, dass wir alle Schnuller dem Osterhasen mitgeben. Das Kind ist damit einverstanden und spricht selbst schon häufig davon. Also Ostern … Mutti wird berichten …

Foto: Nara Vieira da Silva Osga

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Birgit

Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter. Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

Dieser Beitrag hat 5 Kommentare

  1. Ich behaupte mal das ein Großteil aller Kinder im Kindergarten lispelt. Mein 5-jähriger Sohn macht das genauso. Wir sind jetzt vor der Einschlung im September mit Logopädie angefangen. Das Üben klappt so Lala. Nach ersten Erfolgerlebnissen hat er jetzt nicht mehr so große Lust. Aber wenn wir uns wirklich Zeit nehmen, klappt das ganz gut. Ich finde es persönlich gut, dass wir das Problem vor der Einschulung hoffentlich erledigt haben. Mit Schulbeginn machen die Kinder so viele neue Erfahrungen, müssen Hausaufgaben machen, etc. Auf zusätzliche Sprachübungen haben sie da sicherlich keine Lust mehr.

  2. Ich stimme der Logopädin “frühestens zu Beginn der Schulzeit eine Therapie zu beginnen ” n i c h t zu. Diese Dinge gehören, wenn möglich, v o r der Schulzeit behandelt!!! Auch dann, wenn es etwas kostet.
    Bezüglich Schnuller stimme ich s e h r zu. Er wirkt sich sehr negativ auf die Mundmotorik , auf den Rachenraum,… aus.
    Also: SO FRÜH WIE MÖGLICH !!!

  3. Ooookaaaay … Mutti ist verunsichert. Werde wohl oder übel eine zweite Meinung einholen … Über Erfahrungsbericht und Tipps, was zu tun ist, bin ich mehr als dankbar!

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