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Budapest – ein Wochenende Mama-Auszeit

Budapest – ein Wochenende Mama-Auszeit

Badeurlaube mit den Kids sind wundervoll und ich möchte sie niemals missen. Aber ab und zu sind zwei Tage Auszeit vom Hamsterrad einfach wohltuend! Budapest bietet sich dafür wunderbar an. Es gibt viel zu sehen und zu erleben und man schafft diese schöne Stadt in 2-3 Tagen! Also gerade in einem Zeitraum, in dem das „Vermissen“ der Kids noch nicht all zu groß ist.


Zwischenruf in eigener Sache:

Liebe Leute!
Willkommen am Familienblog "Muttis Nähkästchen"

Birgit und Christine von Muttis Nähkästchen

Für alle, die uns noch nicht kennen: Hier plaudern Birgit und Christine aus dem Nähkästchen und schreiben über das (Über-)Leben mit Kindern.

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Voraussichtliche Lesedauer: 27 Minuten



Mamaauszeit Budapest


Budapest – perfekt für eine Mama-Auszeit

Budapest ist die Hauptstadt von Ungarn. Sie ist bequem mit dem Zug oder auch mit dem Flugzeug erreichbar. Sie ist nach Berlin und Wien die drittgrößte Stadt Mitteleuropas und hat 1,7 Mio. Einwohner. Das hört sich zu groß an für einen Wochenendtrip – ist es aber nicht, weil die wichtigsten Sehenswürdigkeiten alle sehr zentral liegen und man eigentlich alles bequem zu Fuß erreichen kann. Diese Stadt eignet sich also wirklich perfekt für Eltern, die nicht all zu lange von zu Hause weg möchten, aber dennoch etwas Spannendes erleben wollen.

Westlich der Donau liegt „Buda“ und östlich des Flusses „Pest“! Teilt man sich die Sehenswürdigkeiten so auf, dass man pro Tag eine Seite des Flusses besichtigt, könnte man das volle Programm in nur zwei Tagen durchziehen. (Wir haben noch einen halben Tag Shoppingtour drangehängt – die Preise sind nämlich wesentlich günstiger als in Österreich oder Deutschland und man kann sich hier schöne Souvenirs aus den wunderbaren Shoppingmeilen gönnen.)

Mit meiner Mama und meiner Schwester habe ich im April fast drei herrlich spannende und beeindruckende Tage in dieser schönen Stadt verbracht und kann diesen City-Trip nur jedem empfehlen. Wir waren alle begeistert.


Die optimale Unterkunft in Budapest

Uns war es wichtig, dass unser Hotel sehr zentral liegt und wir so überall zu Fuß hin kommen. Dieses Hotel haben wir gefunden und können es mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

Wir haben im Leonardo Boutique Hotel übernachtet. (Besonders günstige Angebote findet ihr oft auf dieser Buchungsseite.) Das Hotel ist sauber und gepflegt, das Personal ist hilfsbereit und immer gut gelaunt und im Preis ist ein nettes Frühstücksbuffet enthalten! Das Beste ist aber eindeutig die Lage! Man ist mittendrin im Geschehen. Bars, Restaurants und alle wichtigen Sightseeing-Hotspots von Budapest sind fußläufig erreichbar. Für uns war diese Unterkunft perfekt – wir würden sie jederzeit wieder buchen.



Tag 1: Highlights östlich der Donau

Da der erste Tag unser Anreisetag war, blieben wir gleich gleich im Ortsteil „Pest“! Das ist der neuere Teil der Stadt und man kommt aus dem Staunen teilweise nicht mehr heraus. Man kann die wunderschönen Gebäude mit Wien vergleichen – allerdings ist hier alles etwas bunter und jünger. Selbst vor historischen Gebäuden spielt sich das Leben im Freien in Bars und Cafés ab. Es herrscht reges Treiben und man fühlt sich als wäre man weit im Süden gelandet.


Andrássy út und Heldenplatz

Über die beeindruckende Prachtstrasse Andrássy út ging es für uns gleich zum Heldenplatz. Dieser befindet sich mitten im Museumsviertel und ist ein MUSS! Wären wir nicht gefühlt 100x stehen geblieben um Fotos von den prächtigen Gebäuden zu knipsen, wären wir in 15 Minuten Fußmarsch auf diesem gigantischen Platz gewesen. Wirklich sehenswert!



Oper

Am Rückweg vom Heldenplatz kommt man unweigerlich an der Oper vorbei. Ein wunderschönes Gebäude! Tipp: Unbedingt hineingehen und nicht nur von außen bewundern! Eine goldene Pracht wie im Märchen!



St. Stephans Basilika

Nur wenige Gehminuten weiter kann man die gigantische St. Stephans Basilika besichtigen. Die Pracht der Gebäude ist teilweise schon etwas unwirklich. Unbedingt rund um die Basilika gehen – die Vorderansicht haut einen um und man ist dann gleich direkt in der Vaci-Straße – der längsten Shoppingmeile Budapests. Hier tobt das Leben und man findet immer ein Plätzchen für einen Kaffee, einen Drink oder einen Snack zwischendurch.


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Budapest Eye – Traumaussicht von ganz oben

Ebenfalls ein echtes MUSS in Budapest – ab ins Riesenrad! Von hier oben hat man eine wunderschöne Aussicht! Unsere Fahrt war ein Traum – Blick über Budapest während sich der Himmel in der Dämmerung rosa gefärbt hat. Unser Highlight an diesem Tag!



Die große Synagoge

Am Hotel vorbei und noch weitere 5 Gehminuten steht man plötzlich vor einem riesigen Gotteshaus. Die große Synagoge ist auf jeden Fall einen Besuch wert! Einblicke in die Geschichte und die Religion und die beeindruckende Architektur und Bauweise darf man nicht verpassen!



Abendessen im Gozsdu-Hof

Wenige Schritte vom Hotel entfernt – im Gozsdu-Hof, dem berühmten Viertel voller Bars, Kneipen und Restaurants – gibt es von leckerem Essen bis zu köstlichen Cocktails und Stimmung in Irish-Pubs & Co. wirklich alles, was man für ein Abendprogramm nach einem anstrengenden Sightseeing-Tag braucht.



Tag 2: Highlights westlich der Donau

Am zweiten Tag geht es über die Donau in den älteren Teil Budapests – Buda!


Die berühmte Kettenbrücke

Über den Fluss gelangt man am besten über die berühmte Kettenbrücke. Sie ist die bekannteste und älteste der neun Straßenbrücken in Budapest. (Bei unserem Besuch war sie wegen Renovierungsarbeiten leider für den Fußgängerverkehr gesperrt – wir mussten sie daher aus der Entfernung bewundern.) Ansonsten ist sie aber die schönste und schnellste Verbindung um auf die andere Seite zu gelangen.



Mit der Standseilbahn hinauf zum Burgpalast

Die Fahrt mit der kleinen Standseilbahn sollte man sich nicht entgehen lassen. (Obwohl die Höhenmeter natürlich auch leicht zu Fuß machbar wären.) Die Bahn macht zwischendurch sogar einen kleinen Stopp und man hat erstmals eine herrliche Aussicht hinunter auf die Kettenbrücke.



Der Burgpalast

Oben angekommen sollte man wirklich einige Stündchen Zeit einplanen, denn wer hier eine kleine Burg erwartet, ist auf dem Holzweg. Man kann hier Stunden damit verbringen herumzuschlendern um die vielen verschiedenen historischen Gebäude zu bewundern. Der Burgpalast ist das größte Gebäude Ungarns. Schon von außen ist dieser Palast ein Muss bei jedem Budapest-Besuch – wer länger Zeit hat, kann hier auch einige einzigartige Museen besuchen oder in einem der Cafés in wunderschönem Ambiente die Aussicht genießen.



Die Matthiaskirche im Burgviertel

Nur wenige Gehminuten entfernt gelangt man zur beeindruckenden Matthiaskirche, die hoch über der Donau thront. Die römisch-katholische Kirche befindet sich am Dreifaltigkeitsplatz im Burgviertel und ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Wirklich wunderschön!



Die Fischerbastei

Fotohotspot im Burgviertel: Die Fischerbastei! Dieses Monument befindet sich gleich hinter der Matthiaskirche und man hat hier eine beeindruckende Aussicht über die ganze Stadt – vor allem auf das Parlament, das man von hier aus in seiner vollen Pracht bewundern kann.

Hier versucht wirklich jeder ein schönes Foto hinzubekommen und es ist lustig den teilweise sehr professionellen Fotoshootings zuzusehen.

Kleiner Tipp: Direkt am Platz der Fischerbastei gibt es einen Starbucks – mit leckerem Kaffee in der Hand lassen sich Aussicht und beeindruckende Gebäude ja noch wesentlich besser genießen! ;-)



Das Parlamentsgebäude

Natürlich wollten wir das unglaublich prachtvolle Parlamentsgebäude noch aus der Nähe betrachten – daher ging es für uns wieder retour auf die andere Donauseite. Dieses Wahrzeichen Budapests liegt direkt am Ufer der Donau und ganz ehrlich – ich stand noch nie vor so einem prachtvollen Gebäude. Wirklich sehenswert.



Schuhe am Donauufer

Direkt am Donauufer vor dem Parlamentsgebäude findet man dieses Mahnmal, das uns alle sehr beeindruckt hat und uns vorübergehend sehr schwermütig werden ließ. Die Stimmung war bedrückt und niemand macht hier grinsende Selfies – ein wirklich gelungenes Mahnmal! Die Künstler Gyula Pauer und Can Togay erinnern damit an die Progrome an Juden in der Stadt. Auf einer Länge von 40 Metern wurden hier 60 Paar Schuhe aus Metall am Boden angebracht, denn hier fanden in den Jahren 1944/1945 Massenerschießungen an ungarischen Juden statt. Männer-, Damen- und auch Kinderschuhe findet man hier. Grauenvoll.



Bootsfahrt auf der Donau

Eine ganz andere Sicht auf eine Stadt hat man immer vom Wasser aus. Am Westufer der Donau werden verschiedene Bootstouren angeboten. Es gibt Kombis mit Abendessen und Musik, aber auch einfache „Linienschiffe“. Die Tickets kann man relativ spontan direkt an den Ablegestellen kaufen.

Bei so einer Rundfahrt sieht man noch einmal viel Neues – auch den moderneren Teil Budapests z.B. die Universität, Shoppingcenter, etc.! Wer möchte, kann auch auf der Margareteninsel aussteigen. Mitten im Fluss liegt diese wunderschöne Insel, die viel zu bieten hat. Ein besonderes Wahrzeichen ist der Wasserturm im Jugendstil. Man kann hier aber auch einfach durch die Natur schlendern, joggen uvm.



Ruin Bars

Ein Highlight, das man in Budapest auf gar keinen Fall verpassen sollte: Die „Ruinen-Bars“! Wir waren in der ersten und berühmtesten Ruin Bar „Szimpla Kert“ und kamen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Die Bar befindet sich im Jüdischen Viertel und war somit nur wenige Gehminuten von unserem Hotel entfernt.

Zuerst entdeckten wir nur einen Gang bzw. einen Innenhof mit vielen Food-Trucks und Ständen – das war schon sehr beeindruckend und richtig cool, aber im nächsten „Gang“ erwartete uns erst die richtige Bar bzw. die vielen, vielen Bars, denn man braucht schon einige Zeit bis man diese Bar mit vielen verschiedenen Räumen und Theken erkundet hat.

Das Besondere an den Ruin Bars ist die Einrichtung – die wirklich Kunst ist. Jeder Raum hat ein anderes Thema und man findet hier vom verbauten Trabi bis zur alten Badewanne in einem Raum, in dem die Bilder an an der Decke hängen, wirklich alles Unvorstellbare. Live-Bands, coole DJs und leckere Drinks runden das Ganze noch ab. Achtung: Hier kann man wirklich hängenbleiben, weil man gar nicht mehr raus will!!



Tag 3: Shopping in Budapest

Wie gesagt – die Preise sind in Ungarn wesentlich niedriger als wir es in Österreich gewöhnt sind. Gegen eine kleine Shoppingtour spricht also wirklich gar nichts.


Große Markthalle

Die Große Markthalle in Budapest sollte man unbedingt besichtigen. Schon von außen ist das Gebäude ein echter Hingucker, weil sie wie eine Basilika aussieht. Drinnen findet man von typischen Souvenirs, Lederwaren und Ramsch jeglicher Art alles was „Marktliebhaber“ suchen. Außerdem kann man hier regionale Lebensmittel, Gewürze und vieles mehr erstehen. Ein kulturelles Erlebnis.



Váci utca

Die Váci Straße ist die älteste Handelsstraße von Budapest im Ortsteil Pest (nur wenige Minuten von unserem Hotel entfernt) und ist heute eine geniale Flaniermeile mit vielen Cafés, Restaurants und allen Geschäften, die man sich nur vorstellen kann. Für mich Pflicht in jeder größeren Stadt: Mittagessen im Hard Rock Café – auch hier in Budapest wirklich ein gelungener Standort.



Große Marken in der Andrássy út

Namhafte und teure Marken findet man in der Adrássy út! Für einen reinen Shoppingtag sollte man hier also zumindest durchschlendern. Wir haben diese Prachtstraße aber schon am ersten Tag in Budapest besichtigt und uns eine Kleinigkeit gegönnt.


Fazit:

Ich habe mich in diese wunderschöne Stadt verliebt und es war bestimmt nicht mein letzter Besuch. Herrliche, prächtige Bauwerke mit viel Geschichte, aber nicht so verstaubt wie in manch anderer Stadt. Die vielen Cafés, Bars und die Sitzmöglichkeiten im Freien machen diese Stadt bunt und lebendig und man möchte nicht wieder weg. Große Reiseempfehlung!!


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Christine

Christine, chaotische Mama von 4 Kids berichtet hier als Co-Bloggerin vom Leben zwischen Babybrei und Vorpubertät! Der Social-Media Name "Die lauten Nachbarn" ist hier täglich Programm. Folgt uns gerne auch auf Instagram und Facebook!

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