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Das hilft bei rotem Baby-Popo

Dass Windelpopos manchmal ziemlich rot sind, lässt sich nicht immer ganz vermeiden. Meist hatten ihn meine Kinder im 2. Lebensjahr wenn sich ein Zahn auf den Weg machte. Dann war der Popo manchmal nicht nur rot, sondern leider auch mit Pusteln übersät. Nach vier Jahren ununterbrochener Wickel-Erfahrung hier meine persönlichen Testsieger in Sachen Windeldermatitis:

  • Nivea Wundschutzcreme (gibt’s auch in der praktischen Mini-Tube für unterwegs)
  • Inotyol-Salbe (rezeptfrei in der Apotheke): wurde mir von den Säuglingsschwestern im Krankenhaus schon empfohlen, der Kinderarzt verschreibt die gern und auch Oma schwört darauf!
  • Körbler-Zeichen: Sinus außen auf die Windel malen

Herkömmliche Heilsalben sind sicher hervorragende Mittel, aber in diesem Fall nur bedingt hilfreich. Liegt sicher am enthaltenen Zink bei den genannten Cremes. Das ist zwar auch in anderen Cremes drinnen, aber die beiden Salben sind m.E. bei rotem Baby-Popo einfach unschlagbar!

Was sonst noch bei Windeldermatitis hilft:

  • Oft Windeln wechseln
  • Den Popo länger an der frischen Luft lassen – also nicht gleich wieder die neue Windel draufschnallen
  • Sitzbad mit Eichenrinde: Achtung! Färbt sehr stark! Badewanne gleich säubern und darauf achten, dass es auf keine Kleidungsstücke kommt. In der Apotheke gibt’s ein praktisches Eichenrindenextrakt – damit entfällt das Auskochen. Hilft übrigens auch hervorragend bei Hämorrhoiden (hab ich mir sagen lassen). Geeignet ab der 4. Lebenswoche, 2x tägl.
  • Sitzbad mit Kamillentee: Geeignet ab der 4. Lebenswoche, 2x tägl.

Homöopathie bei Windeldermatitis:

  • Chamomilla D6: Haut ist hochrot und entzündet
  • Clematis recta D6: gerötete Haut mit kleinen Bläschen

Sehr gute Erfahrungen hab ich außerdem mit Calendula-Tinktur gemacht – vor allem, wenn der Popo schon offen ist: siehe Das hilft bei Schürfwunden und offenen Verletzungen

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Muttis Nähkästchen

Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter (aka. Rabenmutter). Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

Dieser Beitrag hat 6 Kommentare

  1. hach heute bin ich wieder schreibwütig…auch hier hab ich noch einen Tip:

    Rombay Salbe aus der Apotheke zur heiligen Dreifaltigkeit in Bruck/Österreich.
    Wir hatten die ursprünglich von österreichischen Bekannten bekommen, weil unsere Kleine die ersten drei Monate immer in den Hautfalten am Hals eine Entzündung hatte. Aber für den Windelpo war sie auch super!

    LG

  2. Wenn’s ganz arg und offen ist, dann reichen die beschriebenen Salben wahrscheinlich nicht aus. Denn wenn der Popo permanent in der Windel verpackt ist, hat die offene Stelle nur wenig Chancen “zuzugehen”. Weil die Kinder dann aber total arm sind und jedes Wickeln für Groß und Klein zur Qual wird, sollte man da schon zu härterem Tobak greifen:

    Die Kinderärztin hat uns bei schlimmer Windeldermatitis/Windelsoor folgende Salben verschrieben:

    • Akutbehandlung mit Travocort Creme
    • Nachbehandlung mit Candio-Hermal soft-Paste
      (beides Rezept- und apothekenpflichtig)

    Binnen weniger Stunden waren alle offenen Stellen verschlossen und somit die Schmerzen weg.

  3. Lavendel pur auftragen.
    Ich habe auf meinem Lavendelfläschchen einen Sprühaufsatz. So kann ich einfachen einen Sprühstoss auf das Wunde Fudi sprühen. Ist auch geeignet für eure Kleinsten.

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