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Das hilft gegen Hitze: Do’s and Dont’s, um die Hitzewelle erträglich zu machen

Das hilft gegen Hitze: Do’s and Dont’s, um die Hitzewelle erträglich zu machen

Heiß!
Bei Temperaturen ab zu 30°C wird’s so richtig ungemütlich. Unerträglich! Nicht nur die Erwachsenen, auch Kinder und Babys leiden unter der drückenden Hitze.
Aber es gibt einige ganz einfache Dinge, die uns diese Tage auch ohne Klimaanlage erleichtern, denn unerträgliche Hitze in den eigenen vier Wänden muss nicht sein:

19 bis 23°C Raumtemperatur bei 35 bis 60 Prozent Luftfeuchtigkeit sind angenehm und ideal. Im Frühsommer und Sommer steigt das Thermometer immer wieder deutlich über die 30 Grad. Wer dieser Tage über eine Klimaanlage oder automatische Wohnraumbelüftung verfügt, darf sich glücklich schätzen. Aber: Die große Hitze lässt sich auch mit vergleichsweise einfachen und günstigen Mitteln im Zaum halten:

Do!
Das hilft bei großer Hitze:

  • Richtig lüften:

    Wer bei heißen Außentemperaturen die Fenster und Türen tagsüber geschlossen hält, hat schon viel gewonnen. Dann lüften, wenn die Außenluft kühl oder zumindest nicht heiß ist: frühmorgens, spätabends und in der Nacht lüften.
    Perfekter Luftaustausch funktioniert, wenn die Fenster eine halbe Stunde lang möglichst weit und an möglichst vielen Seiten des Hauses offen stehen.
    In Deutschland regelt übrigens eine eigene Norm das richtige Lüften (DIN 1946-6): Im Sommer sollten die Fenster 4x täglich eine halbe Stunde lang geöffnet werden. (Im Winter übrigens für jeweils 5 Minuten.)

  • Beschatten:

    Bäume, Sträucher, Sonnensegel, Fensterläden und Außenjalousien sind am effektivsten. Zur Not hilft auch eine Beschattung im Inneren – wenn auch nicht so gut wie Außenbeschattung. Idealerweise sollte die Innenbeschattung – Jalousien, Vorhänge oder Spezialfolien – nach außen eine helle, idealerweise eine reflektierende Oberfläche haben.
    DIY-Tipp – speziell für Dachflächenfenster:  Fenster ausmessen und einen Karton zuschneiden. Außen mit Alufolie bespannen und in Fensterfläche klemmen.

  • Zusätzliche Wärmequellen vermeiden:

    Geräte in Standby-Modus, Abwärme von Küchengeräten oder Wäschetrocknern etc.

  • Feuchte Tücher/Laken:

    Vor einem Ventilator oder dem Fenster kühlen durch die Verdunstungskälte – bei Tag und bei Nacht. Ein paar Tropfen ätherische Öle helfen zusätzlich.

  • Wassersprays: bringen kurzfristige Erleichterung.
  • Viel trinken!

    Die Südländer machen es uns vor: Es darf durchaus heißer Tee sein!

  • Einreiben:

    Eukalyptus und Menthol helfen beispielsweise bei schweren Beinen – aber bitte nicht übertreiben. Und bitte nicht bei Babys und Kleinkindern.

  • Lauwarm duschen:

    Eine lauwarme Dusche vor dem Schlafengehen bringt Erleichterung.
    Wenn’s ganz arg ist, dann hilft noch das:

  • Nachthemd im Eisfach vorkühlen

    (in eine Tüte verpackt)!

Don’t!
Was ihr bei extremer Hitze vermeiden solltet:

  • Fenster kippen:

    Lieber nicht! Tagsüber alle Fenster geschlossen halten; wenn gelüftet wird, dann die Fenster ganz aufmachen.

  • Bei großer Hitze den kühlen Keller lüften:

    Lieber nicht! Dabei entsteht Kondenswasser – ein herrlicher Nährboden für Schimmel!

Tja, und sonst?

Ab ins Schwimmbad oder in einen See!
Auch eine Gartendusche bringt die ersehnte Erleichterung. So wie z.B. unsere.

Oder in die Berge!
Zum Beispiel auf’s Kitzsteinhorn über 3.000 m: Was tun bei Hitze? Auf in den Schnee! | Ausflugstipp

Außerdem gibt es sowieso bald Entwarnung, denn:

Winter ist coming!

In 126 Tagen kommt der Nikolaus ;-)



Und was sind eure Tipps bei dieser Affenhitze?

Tipps gegen Hitze: Do's und Dont's

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Muttis Nähkästchen

Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter (aka. Rabenmutter). Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Und noch ein wichtiges Don’t: Keinen Alkohol trinken! Der entwässert nur zusätzlich, belastet den Körper und macht das Regulieren der Körpertemperatur schwieriger. (Sagt die Frau, die Wein verkauft – aber es ist halt einfach so, hier in unseren Breitengraden sind wir diese Temperaturen eher nicht gewöhnt).

  2. So, die warmen Tage sind vorbei. Der Hammersommer 2015 neigt sich langsam dem Ende. Wir haben uns mit Außenjalousien geholfen. Da diese aus Alu waren mussten die Fenster allerdings tagsüber zu bleiben. Mit Durchzug hätte das ganze wie ein Umluftofen gewirkt.

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