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Emotionale Beweglichkeit: 4 Schritte zu Glück und Erfolg

Emotionale Beweglichkeit: 4 Schritte zu Glück und Erfolg

Gerade in der aktuellen Situation haben viele von uns über ihr Leben, ihre Werte, ihr berufliches Vorankommen und ihre Beziehungen nachgedacht. Das Leben ist kein Ponyhof und wir wissen nicht wohin es geht und was noch vor uns liegt. Wir können unsere Zukunft aber – in einem gewissen Rahmen – sehr wohl selbst in die Hand nehmen. Susan David zeigt in ihrem Bestseller “Emotionale Beweglichkeit: Für freie Entfaltung mit klarem Blick und offenem Geist.” wie es uns gelingen kann unsere Gedanken, Gefühle und Selbstgespräche zu nutzen um glücklicher und erfolgreicher zu werden. Und das in 4 Schritten.



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Unsere Gefühle (Angst, Beunruhigung, Freude und Begeisterung) helfen uns durch die Komplexität unseres Lebens. Das ist grundsätzlich gut. Unser Bauchgefühl rät uns häufig zur richtigen Entscheidung. Nicht immer können wir uns aber auf unsere Gefühle verlassen. Oft kommen in unserer Gefühlswelt alte Geschichten zum Vorschein und wir reagieren daher völlig falsch oder überzogen auf eine aktuelle Situation. Lernt man seine Emotionen zu verstehen und anzunehmen und übt man neue Verhaltensweisen ein, stehen wir uns selbst nicht mehr so häufig im Weg.

“Bei emotionaler Beweglichkeit geht es darum, lockerer zu werden, sich zu beruhigen und bewusster und absichtsvoller zu leben. (…) Emotional bewegliche Menschen sind dynamisch. Sie reagieren flexibel auf unsere sich schnell verändernde und komplexe Welt. Sie können großen Stress ertragen und Niederlagen verkraften – und dabei trotzdem engagiert, offen und empfänglich bleiben.” (David, 2020: 6-7)

 

Emotionale Beweglichkeit: 4 Schritte zu Glück und Erfolg

 

Oft sind wir gefangen in unseren Routinen. Wir befolgen Regeln, die wir uns teilweise nur selbst einbilden. Dieses Muster heißt es zu durchbrechen – sonst sind wir auf Dauer in unserem Trott gefangen und kommen nicht mehr von der Stelle.

“Das wichtigste Ziel emotionaler Beweglichkeit besteht darin, sich das gesamte Leben über einen Sinn für Herausforderungen und den Wunsch nach persönlichem Wachstum zu bewahren.” (David, 2020: 16)

Oft stehen wir uns mit unseren Gedanken einfach selbst im Weg und teilen dabei auch oft einen rechten Haken an uns selbst aus. Wir sagen uns selbst, dass wir zu schwach oder zu langweilig sind und stellen uns das dann auch noch bildlich vor. Natürlich bestraft man sich dann oft auch noch unbewusst für seine vermeintlichen Fehler. Es wäre aber auch falsch sich immer nur zum positiven Denken zu zwingen. Wenn ich todtraurig bin, hilft es mir auf Dauer nicht, wenn ich mir einrede, dass alles gut ist. Die Gefühle sind nicht wirklich verschwunden, sondern schlummern nur irgendwo unter der Oberfläche und kommen dann zu einem – vermutlich ungünstigen Zeitpunkt – wieder hervor. (Wichtig: Auch im Umgang mit Kindern beachten! “Es ist doch alles gut – große Jungs weinen doch nicht!” Das hilft dem Kind ganz und gar nicht und man geht mit einem schlechten Beispiel voran Gefühle lieber zu begraben.

Es hilft allerdings auch nicht, wenn wir uns zu lange mit negativen Emotionen auseinandersetzen und dann auch noch ins Grübeln verfallen. In unserem Kopfkino entstehen dann die schlimmsten Szenarien und es wird schwer wieder aus diesem Gedankenkarussell auszusteigen. Was ist also richtig? Die Gefühle annehmen (nicht verdrängen) und lernen damit umzugehen und nicht ins Grübeln verfallen.

 



In vier Schritten zu emotionaler Beweglichkeit!

#1 Präsent sein

Kurz: Präsent bedeutet, dass wir uns mit unseren Gedanken, Gefühlen und unserem Verhalten mit Neugier und Verständnis auseinandersetzen. “Allein dadurch, dass wir uns unseren Ängsten stellen und sie benennen, nehmen wir ihnen oft ihre Macht über uns.” (David, 2020: 78) Eigene Fehler und Unvollkommenheiten sollte man sich selbst verzeihen. Niemand ist perfekt. Nur so kann man sich wieder mit produktiveren Dingen in seinem Leben beschäftigen.

Wichtige Tipps:

  • Gedanken anerkennen – aber bedenken: Sie müssen nicht wahr sein. Es muss nicht wirklich so sein, wie ich es mir denke. (z.B. dass mich jemand nicht mag)
  • Den Ist-Zustand akzeptieren. Manche Dinge sind eben einfach vorgegeben. An manchen Ausgangssituationen können wir nichts ändern z.B. an unserer Herkunft. Solange wir unsere Energie in das Bekämpfen des Ist-Zustandes stecken, können wir uns keinen neuen und erfolgsversprechenderen Zielen zuwenden.
  •  Achtsam mit sich selbst umgehen. Selbstmitgefühl ist kein Selbstbetrug! Wer seine Schwächen kennt und anerkennt, muss sich nichts schön reden.
  • Wir müssen es wirklich WOLLEN!

Wir wollen, dass unser Leben so überwältigend und gleichzeitig so schmerzlos wie möglich ist. Doch das Leben hat seine eigene Art uns Demut zu lehren. Kummer und Leid gehören zu seinem Pakt mit der Welt. (…) Es gehört zu den größten menschlichen Errungenschaften, dass wir uns bewusst dazu entscheiden, in unserem Herz Raum für Freude und Leid zu schaffen und mit unangenehmen Dingen gut leben zu können. Das bedeutet, Gefühle nicht als “gut” oder “schlecht”, sondern einfach als “existent” anzusehen. (David, 2020: 94)

 

#2 Heraustreten

Tipp: Schreiben! 

Einfach den Timer auf 20 Minuten einstellen und über seine Gefühle schreiben. Einfach für sich selbst. Am besten man schreibt über seine emotionalen Erfahrungen aus der letzten Woche, dem letzten Monat oder dem letzten Jahr. Am besten man macht das einige Tage oder sogar Wochen lang. Das Dokument ist nur für einen selbst. Es geht dabei nur ums Niederschreiben. Man kann die Niederschrift danach auch gerne löschen oder wegwerfen. Durch das Schreiben fällt es leicht “herauszutreten” und man kann somit aus einer Außenperspektive auf seine Gefühlswelt blicken. Durch das Benennen fällt das Heraustreten viel leichter und man kann alte Geschichten und Emotionen einfach loslassen.

“… für uns alle kann das `Loslassen´ wenigstens zu einem `Leichtnehmen´ werden. (…) Das bedeutet nicht, passiv vor dem Schicksal zu resignieren, sondern sich bewusst und motiviert damit auseinanderzusetzen, wie die Dinge wirklich sind, und sie nicht durch den Filter verzerrender geistiger Linsen zu betrachten.” (David, 2020: 132)

 

# 3 Für die eigenen Werte einstehen

Es folgt ein für mich sehr zentraler Schritt auf dem Weg zu emotionaler Beweglichkeit. Man muss sich bewusst machen, welche Werte und Ziele man hat. Am besten man überlegt zuerst, wie man sich sein Leben eigentlich vorstellt. Nicht nächste Woche, sondern z.B. in 20 Jahren. So wird einem schnell klar, was man braucht um dort hin zu gelangen. Dabei helfen Überlegungen wie: In welchen Situationen bin ich am glücklichsten und am lebendigsten? Welche Art von Beziehungen will ich aufbauen? Hätte ich plötzlich keine Stresssituationen mehr – was würde ich dann machen – welchen Dingen würde ich mich gerne widmen? Worum soll es in meinem Leben gehen?

“Für seine Werte einzustehen ist die Kunst das eigene Leben so nach ihnen auszurichten, als wären sie ein Kompass. Es geht dabei um die Werte und Verhaltensweisen, die Ihnen wichtig sind und in denen Sie Sinn und Erfüllung finden. Diese Werte herauszufinden und danach zu handeln – Werte, die Ihre ganz eigenen sind und die Ihnen nicht von anderen aufgezwungen wurden; nicht die, von denen Sie glauben, dass sie Ihnen wichtig sein sollten, sondern die, die Ihnen wirklich am Herzen liegen – ist der nächste wichtige Schritt auf dem Weg zu emotionaler Beweglichkeit.” (David 2020: 137)

 

Wenn wir nach unseren eigenen Werten leben und handeln, passen unsere Gefühle auch plötzlich zu unserem Verhalten und widersprechen sich nicht mehr. Dinge, die in unserem Leben passieren bereuen wir weniger und zweifeln sie nicht ständig an.


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An Entscheidungspunkten in unserem Leben erfordert es oft eine Menge Mut nach unseren Werten zu handeln. Aber nur wenn wir uns danach richten, können wir Dinge erreichen, die uns wirklich wichtig sind.

 

#4 Weiterziehen am Weg zur Emotionalen Beweglichkeit

Bis hier hin, haben wir uns nun viel mit unserem Inneren – unseren Gefühlen und Werten – auseinandergesetzt. Nun müssen wir aber zur Tat schreiten. Und das bedeutet Veränderung.

Nimmt man sich zu große Veränderungen vor und steckt sich zu hohe Ziele, endet das meist in Frustration. Daher empfiehlt David “Das Prinzip der winzigen Veränderungen”! Schon kleine “Verbesserungen” können eine sehr große Wirkung erzielen. Außerdem ist das Risiko eines Fehlschlages sehr gering und das Selbstvertrauen wächst. Wir sollten uns selbst als dynamisch und offen wahrnehmen. Wir selbst sind die Gestalter unseres Lebens! Ein dynamisches Selbstbild ist der Grundstein emotionaler Beweglichkeit. Wir entscheiden uns aktiv dafür immer wieder etwas zu lernen, zu experimentieren, zu wachsen und auch Veränderungen zuzulassen.

 

WIR MÜSSEN NUR WOLLEN

Das betrifft auch unsere Ziele. WIR müssen etwas wirklich wollen. Ein aufgezwungenes Ziel einer Freundin oder Verwandten, die uns nahe legt, dass wir nun endlich einen neuen Job brauchen oder endlich abnehmen müssen, ist ein aufgezwungenes Ziel – nicht UNSER Ziel.

Wie können wir nun unsere Ziele erreichen?



Es gibt nur einen Weg um (kleine) Veränderungen dauerhaft beizubehalten: Es müssen Gewohnheiten werden. Das klappt nur durch Übung und ein paar kleine Tricks.

  • Die Umgebung so verändern, dass die Entscheidung, wie wir sie uns wünschen (z.B. jetzt nichts zu essen) leicht fällt.
  • Die neue Verhaltensweise einer bestehenden Gewohnheit hinzufügen (z.B. gleich nach dem täglichen Zähneputzen immer 20 Sit-Ups machen). Die neue Verhaltensweise wird so ganz schnell zur üblichen Routine dazugehören.
  • Problemsituationen vorhersehen und sich Strategien überlegen

 

Das Wippenprinzip

Bei der Umsetzung seiner Vorhaben sollte man auch immer auf die Balance achten. Man sollte sich selbst weder unterfordern noch extrem überfordern. Überkompetenz kann uns lähmen. Wenn uns eine Tätigkeit so gar nicht mehr fordert, wird es Zeit einen Schritt weiter zu gehen. Überforderung hilft uns allerdings auch nicht weiter.

 

Fazit:

Ziel dieses Konzeptes ist es, dass man wieder selbst die Verantwortung für sein Leben übernimmt, sein Inneres akzeptiert und sich von Gefühlen und Rollenzuschreibungen trennt, die einen nicht weiterbringen. Niemand ist perfekt und das müssen wir auch nicht sein, aber wir können im Rahmen unserer vorgegebenen Bedingungen das Beste daraus machen. Wenn wir mutig und zäh UNSERE eigenen Ziele und Werte verfolgen, können wir auch gut mit Rückschlägen umgehen und trotzdem in eine glückliche Zukunft blicken.

 

Absolute Leseempfehlung:

 

Emotionale Beweglichkeit

Emotionale Beweglichkeit: Für freie Entfaltung mit klarem Blick und offenem Geist.

Susan David beschreibt dieses eigentlich sehr komplexe Thema so locker und mit derartig vielen praktischen Beispielen, dass sich dieses Buch wie ein guter Roman liest. In jedem Kapitel erkennt man sich wieder und hat einen enormen “AHA-Effekt”! Mir selbst hat das Buch schon nach dem Durchlesen geholfen eine längst fällige berufliche Entscheidung zu treffen.

Das Buch macht Mut und tritt uns ordentlich in den bequemen Hintern. Wir selbst sind die Kapitäne unseres Lebens und müssen das Ruder wieder in die Hand nehmen anstatt ewig alten Geschichten hinterher zu grübeln, im Selbstmitleid zu versinken oder einfach alles schön zu reden.

Susan David
Emotionale Beweglichkeit
Für freie Entfaltung mit klarem Blick und offenem Geist
Softcover, 296 Seiten
€ 22,80 [D]/ 23,50 [A]/ 24,90 [CHF]
ISBN 978-3-96257-130-6
Unimedica im Narayana Verlag

 

Könnt ihr euch vorstellen mit derartigen Techniken an euch selbst zu arbeiten? Mit dem Ziel glücklicher, erfolgreicher und vor allem zufriedener zu werden?

 

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Christine

Christine, chaotische Mama von 4 Kids berichtet hier als Co-Bloggerin vom Leben zwischen Babybrei und Vorpubertät! Der Social-Media Name "Die lauten Nachbarn" ist hier täglich Programm. Folgt uns gerne auch auf Instagram und Facebook!

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