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Entspannter Großfamilienurlaub – 5 Tipps damit es klappt

Entspannter Großfamilienurlaub – 5 Tipps damit es klappt

Zwei Wochen am Meer – zwei Erwachsene – vier Kinder in den verschiedensten Altersstufen – kann hier jeder auf seine Kosten kommen? Es ist nicht einfach, aber auf jeden Fall machbar.



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Entspannt kann ein Großfamilienurlaub nur ablaufen, wenn jedes Familienmitglied zumindest teilweise DAS bekommt, was es sich wünscht. Dies trifft natürlich auch auf den Alltag zu, aber im Urlaub kann man das Ganze ja doch etwas freier gestalten und ist – zumindest fast – frei von lästigen Pflichten wie Putzen oder Hausübungen. Man will Erholung, Spaß und wertvolle gemeinsame Zeit für seine Familie um nach den Ferien wieder mit vollen Batterien ins Leben zurückzukehren.

Entspannter Familienurlaub: 5 Tipps

 

Mit diesen 5 einfachen Tipps gelingt der friedliche Großfamilienurlaub leichter:

# 1     LOCKER SEIN

Das ist wohl der wichtigste Tipp. Man gönnt sich im Urlaub ja selbst auch mehr als zuhause. Da darf es schon mal ein Gläschen Aperol extra sein – evtl. sogar schon Mittag! So sollte man das im Urlaub auch mit den Kindern handhaben – auf Ernährung, medienfreie Zeiten und Lesetraining kann man dann ja wieder das restliche Jahr achten. Unsere Kinder dürfen im Urlaub so lange aufbleiben wie sie möchten (so ein nächtlicher Spaziergang ans Meer unter Sternenhimmel schweißt einen außerdem ordentlich zusammen), dürfen öfter mal was am Tablet ansehen oder spielen und natürlich so oft in den Pool oder das Meer springen wie sie möchten!

Lockerer kann man auch bei der Körperhygiene sein. (Achtung – kein Freibrief für Pubertiere, die nicht duschen möchten! ;-) Sitzt man mal länger am Strand und kommt dann erst mitten in der Nacht hundemüde zurück ins Zimmer, kann man das Duschen auch gerne mal auf den nächsten Tag verschieben – das bringt niemanden um. Die Erinnerungen an einen herrlichen Abend bleiben aber für immer.

Auch bei der Kleidung sollte man im Urlaub nicht so streng sein. Am Campingplatz oder in einem Mobilehome können die Kinder – wenn gewünscht – auch mal in der Unterhose oder Badehose zum Essen kommen. Was soll’s – in den Ferien ist man frei!

# 2     Familienzeiten

Gemeinsame Erinnerungen schafft man durch gemeinsame Erlebnisse. Auch wenn die Interessen innerhalb einer Großfamilie oft weit auseinanderklaffen, kann man gewisse Dinge gemeinsam unternehmen. Ein Fixpunkt für Familienzeit sollten die Mahlzeiten sein. Es gibt doch nichts Schöneres als die gesamte Mannschaft an einem Tisch versammelt zu haben. Hier kann auch gut besprochen werden, welche Aktivitäten man in den nächsten Stunden oder Tagen plant. Auch das gemeinsame Einkaufen für Mahlzeiten ist eine gute Möglichkeit das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Natürlich muss in einem Großfamilienurlaub auch der eine oder andere Kompromiss eingegangen werden. Auch solche Entscheidungen können während eines Essens getroffen werden. Jedes Familienmitglied darf Wünsche äußern und alle müssen mit. Das kann der gemeinsame Besuch der Minidisco sein und ältere Geschwister sehen einfach zu oder auch die lange Radtour, die die kleineren Familienmitglieder im Radanhänger begleiten müssen. Das gemeinsame Belohnungseis nach derartigen Unternehmungen gefällt dann bestimmt wieder allen.

# 3     Exklusivzeiten

Alles funktioniert aber nicht gemeinsam – muss es auch nicht. Wechselt man sich als Eltern etwas ab, kann man jedem Kind seine individuellen Urlaubserlebnisse verschaffen. Während z.B. die Mama mit drei Kindern am Pool ist, kann der Papa super eine Radtour mit anschließendem Schnorcheln im Meer mit einem Kind alleine machen. Die Tochter will Shoppen? Kein Problem – Papa spielt Brettspiele mit dem Rest der Bande und Mama und Tochter können etwas Zeit für sich beanspruchen. In unserem letzten Urlaub waren wir auch getrennt Jet Ski fahren – zuerst der Papa mit dem Großen, dann ich mit der Großen! Ein tolles Erlebnis und wieder eine Möglichkeit den Großfamilienurlaub aufzulockern und die Gemüter zu besänftigen. Nach ein bis zwei Stunden Exklusivzeit mit Mama oder Papa sieht man dann auch wieder lieber den kleinen Geschwistern in der Kinderdisco zu.

# 4     Selber Kind sein

Wie wärs mit einem „Arschbomben-Contest“ oder einem Wetttauchen mit dem Nachwuchs? Wenn Mama und Papa selbst in den Pool hüpfen, Handstand üben, durch Brunnen laufen, Tempelhüpfen und in der Spielhalle eine Runde zocken, ist der ganze Urlaub gleich viel lustiger und das Verhältnis zu den Kindern wird gleich viel entspannter und freundschaftlicher. Und ganz nebenbei macht es doch irrsinnig viel Spaß zumindest in den Ferien wieder selbst Kind zu sein. So lässt man sich auch das dritte Eis noch ohne schlechtem Gewissen schmecken und kann auch mal mit nassen Haaren schlafen gehen, weil man verbotenerweise noch kurz vor Mitternacht in den Pool schleicht.

#5     Beim Baden oder auf Ausflügen Dinge mitnehmen, die den Großfamilienurlaub erleichtern

Mit einer durchdachten Ausrüstung fällt der Badetag leichter und man ist für alle Eventualitäten gerüstet. Wenn man am Strand einen guten und sicheren Platz für das schlafende Baby hat (wie z.B. unser Strandzelt Svalin von Outdoorer), kann man einfach besser eine Partie Karten mit den größeren Kindern spielen. Mit den richtigen Schwimmhilfen ausgestattet, kann man sich sogar noch gemütlich dazu setzen und den Kindern beim Planschen einfach zusehen und genießen. Kleine Rucksäcke ermöglichen den größeren Kindern Badehosen, Schwimmbrillen, Strandtücher etc. selbst zu tragen – so schleppt man zumindest ein bisschen weniger selbst. Trinkflaschen mit Wasser und kleine Knabbereien sollten unterwegs auch nie fehlen und können gerade kleinere Kinder oft über Kleinigkeiten hinwegtrösten. Außerdem muss man nicht ständig an einen Kiosk laufen und überteuerte Getränke besorgen. Umso mehr man schon dabei hat, umso weniger Stress hat man dann unterwegs.

 



Ohne gegenseitige Rücksichtnahme kann ein Großfamilienurlaub natürlich nie funktionieren, aber wenn die Gemüter besänftigt sind und jeder das Gefühl hat, dass seine eigenen Wünsche und Vorstellungen berücksichtigt und ernst genommen werden, fällt das meist viel leichter.

Seid ihr auch viel lockerer im Urlaub?
Für unsere Urlaube ist dieser Punkt auf jeden Fall das A und O!

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Christine

Christine, chaotische Mama von 4 Kids berichtet hier als Co-Bloggerin vom Leben zwischen Babybrei und Vorpubertät! Der Social-Media Name "Die lauten Nachbarn" ist hier täglich Programm.

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