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Festtagsessen leicht gemacht: Rezepte für stressfreie Feiertage

Festtagsessen leicht gemacht: Rezepte für stressfreie Feiertage

An den Weihnachtsfeiertagen steht meist Familienbesuch an. Ein Braten zu Mittag, Torte am Nachmittag und Snacks am Abend. So ein Festtagsessen nimmt viel Zeit in Anspruch. Man kann es sich allerdings auch etwas leichter machen und somit die Tage auch selbst mehr genießen. Tipps und Rezepte zum Nachkochen gibt es hier!


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Festtagsessen leicht gemacht


Festtagsessen leicht gemacht

Unsere Familienfeiern sind immer wunderschön. Man trifft sich schon zu Mittag und schlemmt bis in die Abendstunden. Aber es steckt auch sehr viel Arbeit dahinter. Man sollte es sich also wirklich möglichst leicht machen damit man diese besonderen Momente im Kreise der Familie auch selbst genießen kann.


#1 Das Menü einfach halten

Es muss kein besonders ausgefallener Braten mit raffinierten komplizierten Beilagen sein. Oft schmeckt das Einfache so und so besser – vor allem wenn auch Kinder mitessen.


#2 Das Festtagsessen muss nicht komplett selbstgemacht sein

Bei Beilagen darf man ruhig auch in den Tiefkühler greifen. Rotkraut oder Kroketten gibt es hier immer fix und fertig gekauft. Das spart viel Zeit und Ärger. Rotkraut nur erwärmen – Kroketten ins Backrohr – zumindest das ist einfach ganz nebenbei machbar. Die Semmelknödel mache ich dafür schon selbst und den Braten natürlich auch. Das muss reichen!


#3 Teile des Festtagsessens delegieren

Auch die Gäste kann man bitten einen Teil zum Essen beizutragen. Meine Oma bringt immer die Sachertorte für den Nachmittagskaffee und eine Weihnachtsmayonnaise fürs Abendessen mit. Das ist toll und erleichtert meine Vorbereitungsphase ungemein. Meist machen das Gäste ja auch sehr gerne.


#4 Auch beim Aufräumen helfen lassen

„Viele Hände – rasches Ende!“ Wenn nach dem Essen jeder seinen Teller und sein Besteck in die Küche räumt, ist das Schlachtfeld des Festtagsessens schnell beseitigt und man kann sich auch als Gastgeberin wieder rasch zur Familie gesellen.


#5 „Meldet euch, wenn ihr etwas braucht“

Nichts ist nervenzehrender als das ständige Umsorgen und Nachfragen. Hat jeder noch ein Getränk? Muss ich die Wasserkaraffen auffüllen?

Ihr seid keine Kellner, die stets nur darauf bedacht sind, dass jeder Gast gut versorgt ist. Am besten stellt man also gleich zu Beginn klar, dass sich bitte jeder melden soll, wenn er etwas braucht. Dann kann man sich die Detektivarbeit sparen!


#6 Einladungen verkürzen oder absagen

Wenn es wirklich viel zu stressig ist und ihr gerade in einer Lebenssituation seid, die euch große Einladungen nicht erlaubt – sei es finanziell, psychisch oder aus anderen Gründen – sagt eine Einladung ab oder verkürzt sie zumindest. Die Familie wird Verständnis haben und auch ein Nachmittagskaffee ohne großem Festtagsessen ist eine schöne Möglichkeit um gemeinsam Zeit zu verbringen.

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Nein sagen im Advent: Zeit für das Wesentliche finden


#7 Desserts und Beilagen zum Kaffee, die stressfrei gelingen

Auch hier gilt: Es muss keine ausgefallene Torte sein, die viele Stunden in Anspruch nimmt! Man könnte z.B. einfach noch übrige Weihnachtskekse zum Kaffee oder Tee anbieten – das passt immer!

Die einfachste Variante: Einen Kuchen kaufen! Meist bieten Konditoreien spezielle Weihnachtstorten an, die man am 24.12. am Vormittag abholen kann. Günstiger: Einfach eine tiefgekühlte Torte besorgen. Ganz ehrlich: Die schmecken wunderbar!


Schnelle Kaffeebeilage aus Blätterteig

Blätterteig ist auch immer toll! Einfach mit Marmelade oder Nutella füllen – ab ins Backrohr und genießen. Besonders schön ist zu Weihnachten natürlich ein Blätterteig-Weihnachtsbaum. Sieht nach viel aus – geht aber wahnsinnig schnell!

Blätterteig Christbaum

Eine Blätterteigrolle ausrollen und mit Nutella (oder Marmelade) bestreichen; eine zweite Rolle Blätterteig darauflegen und dann die Form eines Weihnachtsbaumes (möglichst großflächig) ausschneiden. Aus den Randstücken kann man Sterne ausstechen – so verschwendet man nicht viel. Dann die „Äste“ des Baumes einschneiden und einzeln eindrehen. Sterne darauf platzieren. Ein Ei mit etwas Milch verrühren und den Baum damit einpinseln. Bei 200 Grad Umluft für ca. 12-15 Minuten backen. Mit Puderzucker bestreuen und komplett auf den Tisch stellen. So kann sich jeder seine Äste einfach vom Baum abreißen.


Einfaches weihnachtliches Spekulatius Schichtdessert

Als Dessert bevorzuge ich an stressigen Feiertagen Schichtdesserts, die man schon am Vorabend zubereiten kann. So muss man sie dann nach dem Essen nur noch aus dem Kühlschrank holen und fertig!


  • 300g Spekulatius zerbröseln (muss nicht zu fein sein)
  • 100g weiße Schokolade reiben
  • 400g Sahne steif schlagen
  • 250g Mascarpone, 500g Magerquark, 4EL Zucker und die Schokolade gut verrühren.
  • 750g Himbeeren (TK-Himbeeren aufgetaut) fein pürieren
  • Gläser befüllen: 1/2 der Spekulatiusbrösel, Großteil der Mascarponecreme, 1/2 der Spekulatiusbrösel, Fruchtpüree, oben auf einen Klecks Mascarponecreme und Deko (z.B. einige Keksbrösel und/oder fertige Weihnachtsstreusel)

Alle hier lieben dieses Dessert und können nicht genug davon bekommen!


#8 Festtagsessen mit wenig Aufwand

Bleibt natürlich noch die Hauptmahlzeit. Hier haben sich zwei „Braten“ eingebürgert, die relativ schnell gemacht sind und trotzdem jedem Gast schmecken.


Variante 1: Hühnerkeulen mit Butterreis

Das ist die besonders schnelle und günstige Variante, die wir alle gerne mögen. Pro Person sollten 1-2 Hühnerkeulen eingeplant werden – je nach Größe.

  • Hühnerkeulen mit Brathuhngewürz kräftig würzen. (Wer die Haut besonders knusprig mag, kann das Gewürz in ein Stück Butter mischen und die Hühnerkeulen damit bepinseln. Wir machen das nicht, weil die Haut schon fett genug ist.)
  • Ohne Zugabe von Flüssigkeit in Auflaufformen legen und so für ca. 10 Minuten im 180 Grad heißen Backofen braten (Umluft).
  • In der Zwischenzeit eine Brühe zubereiten – mit Suppenwürfel oder Suppengrundstock – und dann die Suppe in die Auflaufform hinzufügen. Die Hühnerkeulen nun zwischen 40 und 60 Minuten (je nach Größe) im Backofen lassen und immer wieder mit der Brühe bzw. dem Bratensaft übergießen. Wir brauchen viel Sauce und ich verwende daher einen Liter Brühe. Verwendet man weniger wird der Geschmack natürlich intensiver.
  • Wer möchte, kann von Anfang an halbierte oder geviertelte Kartoffeln mit in die Auflaufform geben. So hat man gleich eine zweite Beilage ohne extra Topf.

Beilage: Butterreis

In der Zwischenzeit kann man den Butterreis zubereiten.

  • Eine Zwiebel und einen Bund Petersilie fein hacken.
  • Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebel glasig anrösten, die letzten Minuten die Petersilie hinzufügen.
  • Reis waschen und hinzufügen – ungefähr eine Tasse für 2 Personen einrechnen.
  • Etwas mit anschwitzen lassen und dann mit der doppelten Menge Brühe (wieder mit Suppenwürfel oder Suppengrundstock zubereiten) ablöschen. (2 Tassen Reis – 4 Tassen Wasser)
  • Dann auf geringer Stufe köcheln lassen bis der Reis das Wasser aufgesogen hat.
  • Durch die Butter, die Brühe und die Petersilie schmeckt dieser Reis besonders gut und sieht auch lecker aus!

Variante 2: Unser Klassiker am 1. Weihnachtsfeiertag – Rindsbraten

Etwas teurer und etwas aufwändiger, aber irrsinnig lecker und eben etwas ganz Besonderes!

Kleiner Tipp: Wenn am nächsten Tag auch wieder Gäste kommen – gleich die doppelte Menge kochen und nur vielleicht die Beilagen variieren – schmeckt nämlich auch aufgewärmt noch gleich gut und man spart sich das Gekoche am zweiten Weihnachtsfeiertag.

So bereitet ihr den Rindsbraten zu:

  • Pro Person sollte man ca. 200g Fleisch einplanen – je nachdem wie viele Beilagen es noch dazu gibt!
  • Wer einen besonders guten Rindsbraten möchte, lässt ihn sich am besten gleich beim Metzger „spicken“ (mit speziellem Spickspeck) – das muss aber nicht sein.
  • Den Braten rundherum kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und dann von allen 6 Seiten scharf in Öl anbraten.
  • Suppengemüse würfeln (bei 1,5 kg Fleisch verwende ich mindestens 2 Packungen Suppengemüse) und zum Fleisch geben
  • Ein paar Pfefferkörner und 3-4 Lorbeerblätter dazu und mit Wasser aufgießen (der Braten muss nicht ganz bedeckt sein)
  • Nun den Braten mit Deckel einfach im Topf schmoren lassen (bei 1,5 kg Fleisch ca. 2 Stunden) – den Braten immer einmal wieder umdrehen
  • Danach das Fleisch aus dem Topf nehmen und evtl. noch Wasser aufgießen falls zu viel verdampft ist
  • Einige Teelöffel Preiselbeermarmelade in die Sauce geben (das ist der besondere Pfiff) und mit dem Pürierstab fein pürieren. (Achtung: Lorbeerblätter vorher entfernen.)
  • 2 Becher Creme Fraiche mit 2 TL Mehl abrühren und in die Sauce rühren
  • Noch einmal aufkochen und evtl. mit Salz und Pfeffer nachwürzen
  • Das Fleisch in Scheiben schneiden und in die Sauce legen. Noch einige Minuten durchziehen lassen.
  • Fertig ist der perfekte Rindsbraten mit einer ganz besonderen Sauce.

Bei den Beilagen mache ich es mir etwas leichter. Es gibt immer fertige Kroketten aus dem Tiefkühler dazu. Manchmal auch Rotkraut.


Semmelknödel bereite ich im Dampfgarer zu. Knödel im Dampfgarer oder in einem Topf über Dampf gelingen einfach immer, weil sie nicht zerfallen können. Da kann man wirklich nichts falsch machen.


Semmelknödel aus dem Dampfgarer – unser Lieblingsrezept

  • 500g Semmelwürfel mit 550ml warmer Milch übergießen. Ca. 10 Minuten ziehen lassen.
  • Wer es besonders fein mag: Zwiebel fein würfeln und mit Butter in einer Pfanne abrösten – abgekühlt zu den Semmelwürfeln hinzufügen. (Gibt es einen Braten muss das aber nicht unbedingt sein – die Sauce hat genug Geschmack.)
  • Einen Bund Petersilie fein hacken und mit 5 Eiern und einem TL Salz zu den Semmelwürfeln geben.
  • Nun gut vermischen und mit feuchten Händen zu Knödeln formen.
  • Auf eine gelochte Form (am besten vorher mit etwas Öl oder Butter einfetten) legen und im Dampfgarer bei 100 Grad für 20 Minuten dämpfen.
  • Perfekte Knödel!

Es muss wirklich nicht immer ausgefallen sein. Es muss auch nicht immer ein komplettes Menü sein. Im Endeffekt geht es um die Menschen, die am Tisch sitzen – gerade an Weihnachten. Also am besten einfach einen Gang runter schalten und die Festtage im Kreise seiner Liebsten genießen.


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Christine, chaotische Mama von 4 Kids berichtet hier als Co-Bloggerin vom Leben zwischen Babybrei und Vorpubertät! Der Social-Media Name "Die lauten Nachbarn" ist hier täglich Programm. Folgt uns gerne auch auf Instagram und Facebook!

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