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Ich will NICHT, dass mir mein Mann im Haushalt hilft!

Ich will NICHT, dass mir mein Mann im Haushalt hilft!

Jahrzehntelang waren die Rollen zwischen den Geschlechtern klar: Frau: Kinder, Küche, Herd. Und der Mann war als Geldversorger eingeteilt.
Das hat sich kräftig gewandelt! Ich bin Working Mom und habe zwei Jobs. Aber EINES will ich partout NICHT: dass mir mein Mann im Haushalt HILFT!
Warum?
Darum!
+++ Inklusive zweier unschlagbarer Killerargumente für „haushaltsfaule“ Männer! +++


Zwischenruf in eigener Sache:

Liebe Leute!
Willkommen am Familienblog "Muttis Nähkästchen"

Birgit und Christine von Muttis Nähkästchen

Für alle, die uns noch nicht kennen: Hier plaudern Birgit und Christine aus dem Nähkästchen und schreiben über das (Über-)Leben mit Kindern.

Alles, das Eltern wissen sollten! Wir bemühen uns um wertvolle Inhalte, die euch wirklich weiterhelfen. Außerdem haben wir immer wieder feine Sachen für euch zu verlosen.

Um nichts zu verpassen, folgt uns doch bitte:


Tipp: Schau auch mal bei den Rabatt-Codes vorbei! Da haben wir attraktive Preisnachlässe für viele Produkte: Aktuelle Rabatt-Codes


Männer im Haushalt

1980 haben Frauen noch 15-mal mehr Zeit in den Haushalt investiert als ihre Männer.
Heute sind es „nur mehr“ dreimal soviel – 3x!

Und wenn Männer im Haushalt mithelfen müssen, dann tun sich dabei allerlei ungeahnte Wissenslücken auf … (Vorsicht! Satire!)

Männliche Wissenslücken im Haushalt

  • Wo zur Hölle füllt man beim Staubsauger den Benzin ein?
  • Warum schafft der olle Geschirrspüler das Angebrannte nicht?
  • Dass man das Geschirr IM Geschirrspüler parken könnte (statt es darüber zu stapeln), dringt irgendwie nicht in die männlichen Gehirnwindungen ein.
  • Wie oft muss man das Öl bei der Waschmaschine wechseln?
  • Auch nach dem fünfzigsten Mal nachfragen bleibt die Trennbarkeit der Wäsche ein undurchschaubares Mysterium …

Und so weiter …
Kennt ihr sowas auch?

Frau bekommt da manchmal das Gefühl, dass hier verdächtig nach diesem Motto gearbeitet wird: „Wenn ich mich nur oft genug blöd genug anstelle, dann bin ich irgendwann den Task auf Dauer los!“


Gerade nach der Geburt eines Kindes kippen viele Paare wieder in klassische Rollenmuster: 10 typische Fallen, in die frischgebackene Eltern treten Und Frust ist vorprogrammiert.

Warum ich – trotz all dem – NICHT will, dass mir mein Mann im Haushalt hilft:

Warum ich nicht will, dass mir mein Mann hilft

Natürlich will ich, dass sich mein Mann im Haushalt engagiert!
Aber er soll nicht HELFEN!
„Helfen“ impliziert, dass der Haushalt eigentlich meine Aufgabe ist – und er nur „wohlwollend unterstützt“. Weil er so generös ist, so großzügig. Mann will ja mal nicht so sein …

Aber ich finde: Wir gehen beide arbeiten, es sind unsere gemeinsamen Kinder, wir wohnen im gemeinsamen Haus, wir produzieren sehr ebenbürtig Schmutzwäsche
Also kümmern wir uns auch GEMEINSAM darum!
Niemand „hilft“ dem anderen – jede*r ist verantwortlich!

Und falls noch weitere Überzeugungsarbeit nötig ist:

Killerargumente für eine faire Aufteilung der Hausarbeit

Und für alle Haushalts-scheuen Männer gibt’s schließlich noch diese unschlagbaren Argumente, warum sie sich im gemeinsamen Haushalt ebenbürtig einbringen sollten:

Je ausgeglichener die Arbeit zwischen Mann und Frau ist, desto niedriger ist die Scheidungsquote.

Und – last but not least:

Männer, die sich bei Haushalt und Kindern aktiv einbringen, haben statistisch gesehen mehr Sex!


Haltet das mal euren Göttergatten, LAPs und was auch immer unter die Nase!
Yeah!

Und darum könnt euch das auch interessieren:

Apropos schmutzige Wäsche: Mutti liegt im Parkverbot

Das bisschen Haushalt - Mutti im Parkverbot

#nomuttiisperfekt – aber sie weiß sich zu helfen!
Dafür leg ich mich für euch ins Parkverbot! Ja, sowas gibt’s bei uns im Badezimmer. Sonst würden sich hier die achtlos abgestreiften Klamotten von meinen Jungs türmen. Ja, auch wenn der Wäscheabwurf nur 2 Meter entfernt liegt …

Reality Check: Hilft nicht immer. Aber wenn was liegen bleibt, dann hilft ein humorvoller Hinweis auf den Parksünder. Und das ärgerliche Erziehungsblabla kann ich mir sparen.
Dieses und zahlreiche weitere Piktogramme für den Familienalltag gibt’s übrigens als Download hier am Blog. Ich sag nur: Tür zu, Hände waschen nicht vergessen und so.

Und wie geht’s euch so mit euren Männern im Haushalt?

Mehr kreative Ideen, um die Männer (ich persönlich hab ja drei Jungs im Haus!) mehr für den Haushalt zu engagieren: Besonders empfehlenswert, falls eure Kinder/Mitbewohner zwar sonst Ohren wie Elefanten haben, aber beim Thema Haushalt plötzlich sehr, SEHR schwerhörig werden:


Noch mehr Haushalts-Tipps

Ich will NICHT, dass mir mein Mann im Haushalt hilft!

Ich bin Working Mom und habe zwei Jobs. Aber EINES will ich partout NICHT: dass mir mein Mann im Haushalt HILFT! Warum? Darum!


Putzplan für Faule

Putzplan für Faule: Grundordnung ohne Stress

Mit meinem Putzplan für Faule fällt mir der Haushalt wesentlich leichter und ich muss nie den ganzen Tag verschwenden – trotzdem haben wir immer eine gewisse Grundordnung im Haus.


Haushalts-Hacks für Working Moms

Ein paar clevere Ideen umgesetzt, die mir die Hausarbeit, das Putzen, Waschen und sauber machen erleichtern.


10 wirklich nützliche Dinge für den Familienhaushalt

Wirklich praktische Dinge, die im Familienalltag 100-prozentig SINN machen – und obendrein die eigenen vier Wände nicht verschandeln, sondern vielleicht sogar noch stylisch aussehen.


Haushalt mit Kindern organisieren: Unser Haushaltssystem

Haushalt mit Kindern: DIY Mom Hack für mehr Mithilfe

Mit diesem selbstgemachten „Mom Hack“ machen wir nun diese Handgriffe sichtbar. Außerdem motivieren wir dadurch die Kinder zur Mithilfe.


Nudging: 5 kreative Hacks für den Familienhaushalt

Nudging: 5 kreative Hacks für den Familienhaushalt

Zugegeben, manchmal muss frau schon sehr kreativ werden, damit die Kids (und der Mann?) sich im Haushalt verträglich verhalten. Aber da helfen bewährte Kniffe und Tricks!


DIY Haushaltstipps mit wenig Chemie

DIY Haushalts-Hacks: Einfach sauber mit wenig Chemie

Meine Hacks und Tipps für einen Familienhaushalt mit wenig Chemie.


Chaosfreies Vorzimmer

Jede Menge Zeugs, das im Vorraum griffbereit sein sollte – und das tendenziell diesen Raum binnen kürzester Zeit verlässlich „zumüllt“. Wir haben da die perfekte Familien-taugliche Lösung für unseren Vorraum gefunden.


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Birgit

Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter. Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

Dieser Beitrag hat 20 Kommentare

  1. Ha, da bin ich fast dem Titel auf den Leim gegangen und dachte, ich müsste mich aufregen 😉
    Sehr schön geschrieben, ich stimme Dir voll zu!
    Lustigerweise hatte ich letzte Woche einen Artikel veröffentlicht zum Thema mithelfen im Haushalt, ich weiß aber nicht, ob ich den hier verlinken dürfte?
    Dieses Wochenende kommt dann der Artikel dazu, wie man die Kinder auch zum Mithelfen bekommt 😉

  2. In meinem neuen Beitrag, wie man einen funktionierenden Haushaltsplan kreiert und die Kinder zum Mithelfen motiviert, habe ich mich auf diesen Artikel von Dir bezogen und auch auf Deine wie ich finde wunderbare Idee der Familiengesetze: https://liebeundhirn.de/putzplan/

  3. Bei uns ist es lustigerweise umgedreht. Mein Mann möchte nicht das ich was im Haushalt mache. Einfach aus dem Grund weil ich immer nur Unordnung mache und er viel viel länger dann braucht. Ich putze nicht . Ich koche nicht. Ich mach die Wäsche nicht und ich darf nicht bügeln. Mein Mann erlaubt wirklich nichts aber unser Haushalt ist top geführt von Ihm. Er hat es drauf und weiß auch immer wann. wo, was liegt.
    Ich habe wirklich glück.

    Liebe grüße

    Megan

  4. Wenn ich ehrlich bin möchte ich gar nicht das mein Mann mir hilft. 1. Kommt er sehr häufig spät von der Arbeit und da wäre er nur unmotiviert und würde das nur halbherzig machen und da kann ich es auch gleich selbst machen und 2. Ist er generell nicht so gut im Haushalt zu gebrauchen :D beim saugen hat das HAus auf einmal runde Ecken usw

  5. Bei uns ist es andersrum, ich möchte nicht das meine Frau mir hilft 😉

  6. Wir teilen das gut untereinander auf. Mit der Zeit hat sich einfach gezeigt wer was lieber und besser kann und das macht dann jeder auch in Eigenregie, mein Revier ist zB die Küche, da hält meine bessere Hälfte sich komplett raus und sie ist dann eher für die Wäsche zuständig.

  7. Also ich persönlich finde man sollte sich die Aufgaben untereinander aufteilen heutzutage aber die Frau genau so viel wie der mann. Bei uns im Haushalt helfen beide mit und es klappt super !! Was anderes kommt für uns auch nicht in Frage
    Lg Linnea & Finn

  8. Genau so sehe ich das auch liebe Linnea mein Mann hat sogar viel mehr Zeit und es für ihn auch gar kein Problem wenn er mal die Wäsche macht anstatt ich 🙂

    Mit freundlichem Gruß
    Anke

  9. Sehr cooler Artikel! Dachte erst, du meinst mit der Überschrift etwas anderes, und wollte mich schon aufregen 😀 Wir haben das mit einer festen Aufteilung der Aufgaben geregelt, sodass jeder etwa gleich viel macht. Natürlich helfen wir uns dann gegenseitig, falls der andere mal mehr zu tun hat, aber ansonsten läuft’s. Mein Freund hat aber einfach das Talent, dass er immer weiß, wie er sich die Arbeit erleichtern kann. Eine seiner Aufgaben ist das Staubsaugen, also hat er sich einen Staubsaugroboter zugelegt, der immer automatisch um eine bestimmte Uhrzeit saugt. Jetzt informiert er sich gerade über eine Infrarotheizung für das Bad, weil er keine Lust mehr auf eine Staubaufwirbelung hat, und nicht mehr zwischen den Lamellen unserer alten Heizung putzen möchte. 😀 Mir alles recht, solange wir es schön sauber haben und die Aufgaben erledigt werden

  10. Ist gut – aber immer noch zu wenig. Wenn wir inzwischen etwas wissen, dann dass es nicht ‚den Mann‘ und ‚die Frau‘ gibt, sondern zig Geschlechteridentitäten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ich bin sehr dafür, die Arbeiten nach Talenten und Begabungen zu erledigen – dem einen liegt das eine mehr, dem anderen das andere. Ich zum Beispiel (biologisch weiblich) werkele lieber in meiner Werkstatt – Haushalten liegt mir nicht wirklich. Ich finde es immer dann problematisch, wenn man sich vor unliebsamen Aufgaben drückt, indem man ‚Geschlechterrollen‘ als Vorwand nutzt

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