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Ich will NICHT, dass mir mein Mann im Haushalt hilft!

Ich will NICHT, dass mir mein Mann im Haushalt hilft!

Jahrzehntelang waren die Rollen zwischen den Geschlechtern klar: Frau – Kinder, Küche, Herd. Und der Mann war als Geldversorger eingeteilt.
Das hat sich kräftig gewandelt.
Ich bin Working Mom und habe zwei Jobs. Aber eins will ich partout nicht: Dass mir mein Mann im Haushalt hilft.
Warum?
Darum:
+++ Inklusive zwei unschlagbarer Killerargumente für “haushaltsfaule” Männer! +++



Zwischenruf in eigener Sache:
Winterurlaub mit der Familie: Top 5 Skigebiete + familienfreundliche Unterkunft finden mit BestFewo

Winter is coming!

Unsere Skischuhe sind quasi schon gepackt! Wir verraten euch unsere 5 Top-Destinationen für den Winterurlaub mit der Familie. Und wie ihr die ideale Unterkunft findet. Wer diesen Winter noch in die Berge will, muss schnell sein!
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Männer im Haushalt

1980 haben Frauen noch 15-mal mehr Zeit in den Haushalt investiert als ihre Männer.
Heute sind es “nur mehr” dreimal soviel – 3x!

Und wenn Männer im Haushalt mithelfen müssen, dann tun sich dabei allerlei ungeahnte Wissenslücken auf …
(Vorsicht! Satire!)

  • Wo füllt man beim Staubsauger den Benzin ein?
  • Warum schafft der olle Geschirrspüler das Angebrannte nicht?
  • Dass man das Geschirr IM Geschirrspüler parken könnte (statt es darüber zu stapeln), dringt irgendwie nicht in die männlichen Gehirnwindungen ein.
  • Wie oft muss man das Öl bei der Waschmaschine wechseln?
  • Auch nach dem fünfzigsten Mal nachfragen bleibt die Trennbarkeit der Wäsche ein undurchschaubares Mysterium.

Gerade nach der Geburt eines Kindes kippen viele Paare wieder in klassische Rollenmuster: 10 typische Fallen, in die frischgebackene Eltern treten

Warum ich – trotzdem – nicht will, dass mir mein Mann im Haushalt hilft:

Warum ich nicht will, dass mir mein Mann hilft

Natürlich will ich, dass sich mein Mann im Haushalt engagiert.
Aber er soll nicht HELFEN.
“Helfen” impliziert, dass der Haushalt eigentlich meine Aufgabe ist – und er nur “wohlwollend unterstützt”.

Wir gehen beide arbeiten, es sind unsere gemeinsamen Kinder, wir wohnen im gemeinsamen Haus, wir produzieren sehr ebenbürtig Schmutzwäsche …
Also kümmern wir uns auch GEMEINSAM darum.
Niemand “hilft” dem anderen – jeder ist verantwortlich.

Und falls noch weiter Überzeugungsarbeit nötig ist:

Killerargumente für eine faire Aufteilung der Hausarbeit

Und für alle Haushalts-scheuen Männer gibt’s schließlich noch diese unschlagbaren Argumente:

  • Je ausgeglichener die Arbeit zwischen Mann und Frau ist, desto niedriger ist die Scheidungsquote.

Und – last but not least:

  • Männer, die sich bei Haushalt und Kindern aktiv einbringen, haben statistisch gesehen mehr Sex!

Haltet das mal euren Göttergatten, LAPs und was auch immer unter die Nase!
Yeah!

Und darum könnt euch das auch interessieren:

Apropos schmutzige Wäsche: Mutti liegt im Parkverbot

#nomuttiisperfekt – aber sie weiß sich zu helfen!
Dafür leg ich mich für euch ins Parkverbot! Ja, sowas gibt’s bei uns im Badezimmer. Sonst würden sich hier die achtlos abgestreiften Klamotten von meinen Jungs türmen. Ja, auch wenn der Wäscheabwurf nur 2 Meter entfernt liegt …
Das bisschen Haushalt - Mutti im Parkverbot

Reality Check: Hilft nicht immer. Aber wenn was liegen bleibt, dann hilft ein humorvoller Hinweis auf den Parksünder. Und das ärgerliche Erziehungsblabla kann ich mir sparen. ? .
Dieses und zahlreiche weitere Piktogramme für den Familienalltag gibt’s übrigens als Download hier am Blog.
Ich sag nur: Tür zu, Hände waschen nicht vergessen und so.

Dieser Artikel ist Teil der Blogparade zum Thema #nomuttiisperfekt von Gänseblümchen Sonnenschein und Stadtmama Judith.
Gemeinsam mit vielen anderen Müttern haben wir in den letzten 14 Tagen auf Instagram einen selbstironischen Blick hinter die Kulissen gewagt.
#fürmehrrealitätimnetz
#fürmehrrealitätaufinstagram
Schaut doch mal rüber ins Instagram-Profil: Muttis Nähkästchen auf Instagram
Tages-Hashtags waren dort unter anderem #schmutzigewäsche und #dasbisschenhaushalt.
Danke für die Inspiration!

P.S.:
#nomuttiisperfekt geht über den Haushalt hinaus …

Zum Tages-Motto #afterbabybody hab ich euch diesen Artikel nochmal gezeigt: Mein Mama-Bauch: So sieht ein Bauch nach der Schwangerschaft wirklich aus
#afterbabybody Schwangerschaftsstreifen

Lang hab ich überlegt … #afterbabybody – was soll ich euch da zeigen? Vielleicht meine Zornesfalten zwischen den Augenbrauen? Oder meine Stirn, die ich viel zu oft runzle? Denn viel zu schnell nach dem Baby folgt das Schulkind. Und dann das Pubertier. Und ja, auch dieser Umstand zeichnet den Körper … Aber jetzt mach ich’s doch “klassisch” und zeige euch meinen Tigerbauch. Den haben mir meine Jungs verpasst. Und seither gehört er eben zu mir. Den ganzen Bauch seht ihr übrigens hier. Dort hab ich mit 10 weiteren mutigen Muttis vor etwa 1,5 Jahren blank gezogen und Bauch gezeigt – so wie wir eben sind: dick, dünn, makellos, unperfekt, mit/ohne Kaiserschnittnarbe, glatt, gestreift, gepierct, tätowiert – alles dabei ❤

Und wie geht’s euch so mit euren Männern im Haushalt?


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Muttis Nähkästchen

Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter (aka. Rabenmutter). Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

Dieser Beitrag hat 15 Kommentare

  1. Ha, da bin ich fast dem Titel auf den Leim gegangen und dachte, ich müsste mich aufregen 😉
    Sehr schön geschrieben, ich stimme Dir voll zu!
    Lustigerweise hatte ich letzte Woche einen Artikel veröffentlicht zum Thema mithelfen im Haushalt, ich weiß aber nicht, ob ich den hier verlinken dürfte?
    Dieses Wochenende kommt dann der Artikel dazu, wie man die Kinder auch zum Mithelfen bekommt 😉

  2. In meinem neuen Beitrag, wie man einen funktionierenden Haushaltsplan kreiert und die Kinder zum Mithelfen motiviert, habe ich mich auf diesen Artikel von Dir bezogen und auch auf Deine wie ich finde wunderbare Idee der Familiengesetze: https://liebeundhirn.de/putzplan/

  3. Bei uns ist es lustigerweise umgedreht. Mein Mann möchte nicht das ich was im Haushalt mache. Einfach aus dem Grund weil ich immer nur Unordnung mache und er viel viel länger dann braucht. Ich putze nicht . Ich koche nicht. Ich mach die Wäsche nicht und ich darf nicht bügeln. Mein Mann erlaubt wirklich nichts aber unser Haushalt ist top geführt von Ihm. Er hat es drauf und weiß auch immer wann. wo, was liegt.
    Ich habe wirklich glück.

    Liebe grüße

    Megan

  4. Wenn ich ehrlich bin möchte ich gar nicht das mein Mann mir hilft. 1. Kommt er sehr häufig spät von der Arbeit und da wäre er nur unmotiviert und würde das nur halbherzig machen und da kann ich es auch gleich selbst machen und 2. Ist er generell nicht so gut im Haushalt zu gebrauchen :D beim saugen hat das HAus auf einmal runde Ecken usw

  5. Bei uns ist es andersrum, ich möchte nicht das meine Frau mir hilft 😉

  6. Wir teilen das gut untereinander auf. Mit der Zeit hat sich einfach gezeigt wer was lieber und besser kann und das macht dann jeder auch in Eigenregie, mein Revier ist zB die Küche, da hält meine bessere Hälfte sich komplett raus und sie ist dann eher für die Wäsche zuständig.

  7. Also ich persönlich finde man sollte sich die Aufgaben untereinander aufteilen heutzutage aber die Frau genau so viel wie der mann. Bei uns im Haushalt helfen beide mit und es klappt super !! Was anderes kommt für uns auch nicht in Frage
    Lg Linnea & Finn

  8. Genau so sehe ich das auch liebe Linnea mein Mann hat sogar viel mehr Zeit und es für ihn auch gar kein Problem wenn er mal die Wäsche macht anstatt ich 🙂

    Mit freundlichem Gruß
    Anke

  9. Sehr cooler Artikel! Dachte erst, du meinst mit der Überschrift etwas anderes, und wollte mich schon aufregen 😀 Wir haben das mit einer festen Aufteilung der Aufgaben geregelt, sodass jeder etwa gleich viel macht. Natürlich helfen wir uns dann gegenseitig, falls der andere mal mehr zu tun hat, aber ansonsten läuft’s. Mein Freund hat aber einfach das Talent, dass er immer weiß, wie er sich die Arbeit erleichtern kann. Eine seiner Aufgaben ist das Staubsaugen, also hat er sich einen Staubsaugroboter zugelegt, der immer automatisch um eine bestimmte Uhrzeit saugt. Jetzt informiert er sich gerade über eine Infrarotheizung für das Bad, weil er keine Lust mehr auf eine Staubaufwirbelung hat, und nicht mehr zwischen den Lamellen unserer alten Heizung putzen möchte. 😀 Mir alles recht, solange wir es schön sauber haben und die Aufgaben erledigt werden

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