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Kita-Start ohne Leid und Tränen? 10 Tipps für die Eingewöhnung

Kita-Start ohne Leid und Tränen? 10 Tipps für die Eingewöhnung

Wie gelingt der Kita-Start ohne Tränen?
10 Tipps für die Eingewöhnung von Eltern-Kind-Coach Ingeborg Häuser-Groß
: Typische Probleme am Anfang und was Eltern dagegen tun können.


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Birgit und Christine von Muttis Nähkästchen

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Voraussichtliche Lesedauer: 7 Minuten

Meist stellt man sich in der Schwangerschaft noch alles ganz einfach vor: Das Kind soll zwischen dem ersten und zweiten Geburtstag in die Kita kommen, schließlich möchte man selbst wieder ins Berufsleben einsteigen und zudem dafür sorgen, dass der kleine Schatz Spielkameraden in seinem oder ihrem Alter hat. Rückt dieser Zeitpunkt jedoch näher, werden viele Eltern nervös, denn alleine die Vorstellung, das eigene Kind mehrere Stunden am Tag in fremde Obhut zu geben, stellt oft eine echte Herausforderung dar. Selbstverständlich ist die neue Situation auch für das Kind nicht einfach, schließlich muss es sich meist zum ersten Mal im Leben in einer Gruppe zurechtfinden und das ohne die wichtigsten Bezugspersonen an seiner Seite. Trennungsängste, Überforderung und Unsicherheit sind da ganz normal

Dennoch kann dieser Schritt in einen neuen und so wichtigen Lebensabschnitt auch ein ganz wundervoller sein, weiß Eltern-Kind-Coach Ingeborg Häuser-Groß. Die Herzblutmama und Familienexpertin hat uns in einem exklusiven Gastbeitrag an ihrem Erfahrungsschatz teilhaben lassen und erklärt, welche typischen Probleme vor allem am Anfang auftreten können und was ihr dagegen tun könnt.  

Kita-Start ohne Leid und Tränen: 10 Tipps für die Eingewöhnung


So gelingt der Kita-Start ohne Tränen 
Tipps für die Eingewöhnung 

#1 Die Eingewöhnung dauert länger, als gedacht

Es gibt durchaus Kinder, die benötigen nur ein paar Tage, schon haben sie sich an die neue Situation gewöhnt und gehen gerne zur Tagesbetreuung. Sollte dein kleiner Schatz nicht dazu gehören, keine Sorge, ihr seid damit keinesfalls alleine. Plant daher möglichst viel Zeit für diese so aufregende Zeit ein und macht weder euch, noch euren Kindern Druck.   
Siehe dazu auch: Eingewöhnung im Kindergarten oder bei der Tagesmutter – so klappt’s


#2 Wir sind ständig krank, seitdem wir mit der  Kita begonnen haben

Kaum habt ihr mit der Eingewöhnung begonnen, schon läuft deinem Kind die Nase, es hustet und dann kommt auch noch Fieber dazu. Keine Sorge, das Immunsystem der Kleinen wird in der Kita zum ersten Mal so richtig herausgefordert und bekommt die Chance, sich auszubilden.


#3 Mein Kind mag eine Betreuerin/ einen Betreuer nicht

Gib deinem kleinen Liebling Zeit, sich mit der neuen Situation anzufreunden. Natürlich muss er oder sie nicht jeden gleich gernhaben. Jedoch ist es durchaus auch ein wichtiger Lernprozess, mit unterschiedlichen Menschen zurechtzukommen.


#4 Mein Kind hängt ständig nur auf einer Pädagogin/ einem Pädagogen, wenn es in der Kita ist

Dein Liebling hat sich bereits eine neue feste Bezugsperson gesucht? Dann herzlichen Glückwunsch: Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Eingewöhnung ist gemacht. Sei bloß nicht eifersüchtig, sondern freue dich, denn so wird sich dein Kind auch leichter den anderen öffnen können und Spielgefährt*innen finden.


#5 Die unruhigen Nächte sind wieder da

Kommt der Nachwuchs in die Kita, ist das ein unglaublich großer Schritt. Wundere dich also nicht, wenn dein Kind in der Eingewöhnung sehr schlecht schläft und ständig deine Nähe sucht. Du bist sein sicherer Hafen, der ihm nun Halt gibt.


#6 Tränen, Tränen und noch mehr Tränen

Jeder Elternteil kennt wohl folgende Situation: Man bringt seinen Liebling zur Betreuung und dieser weint bitterlich, wenn man geht. Diese Trennungsängste sind normal und zeigen, dass ihr eine sehr stabile Beziehung zueinander habt.  Dein Kind wird merken, dass du immer wiederkommst und es kann die Zeit in der Kita bestimmt schon bald genießen.


#7 Mein Kind wird gehänselt, von der Gruppe ausgeschlossen

Gruppendynamische Prozesse lassen sich bereits bei den Kleinsten erkennen und es ist wichtig, diesen möglichst früh entgegenzusteuern, wenn sie negativ sind. Rede also am besten mit den Erzieherinnen und Erziehern, wie sich dein Kind in die Gruppe einfügt beziehungsweise, ob es Probleme gibt. Sprich im Ernstfall die Eltern der anderen Kinder an und verabredet euch zum Spielen. Vielleicht entstehen sogar neue Freundschaften.


#8 Nach der Kita gibt es zu Hause Radau

Stell dir vor, du hast immer eine Bezugsperson für dich allein und plötzlich musst du diese mit 14 anderen Kindern teilen: Das ist definitiv keine einfache Situation. Stell dich also darauf ein, dass dein Kind in der Anfangskitazeit deine Aufmerksamkeit voll und ganz einfordern wird.   


#9 Mein Kind nässt plötzlich wieder ein

Dein kleiner Krümel war bereits rein und plötzlich braucht ihr wieder Windeln? Mach dir bitte nicht allzu viel Gedanken darüber. Für deinen Schatz hat sich gerade so viel verändert, dass dies durchaus normal ist und je entspannter du damit umgehst, umso schneller ist alles wieder beim alten.


#10 Absolut keine Lust auf die Kita

Dein Kind will sich morgens nicht anziehen lassen, da es keinesfalls in die Betreuung möchte? Sprich mit ihm und erzähl ihm, was er oder sie heute alles Tolles erleben wird. Versuche dabei möglichst sicher und positiv aufzutreten.

Suche zudem das Gespräch mit den Betreuerinnen und Betreuern und überlegt gemeinsam, wie dein Kind mehr Freude am Kita-Leben haben könnte.


Kommunikation und ein sicheres Gefühl als wichtigster Schlüsselfaktoren zu einem gelungenen Kitastart

Eines ist sicher: Wenn du und dein Partner/ deine Partnerin von der Wahl der Kita sowie dem Personal vollauf überzeugt seid, wird sich auch euer kleiner Liebling schon bald gut aufgehoben fühlen. Geht ihr dann noch mit einer ordentlichen Portion Entspanntheit an die ganze Sache heran und lasst ihr eurem Kind die Zeit, die er oder sie benötigt, kann bei der Eingewöhnung eigentlich gar nichts mehr schiefgehen. Für für einen Alltag voller Spaß, Abwechslung und tollen Lernerfahrungen ist gesorgt.


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Über die Expertin: Ingeborg Häuser-Groß

Ingeborg Häuser-Groß

“Mein Name ist Ingeborg Häuser-Groß und ich bin leidenschaftliche Mama, Erzieherin und Träumerin. Ich träume von einer Welt, in der Eltern und Kinder einen Alltag voller Lebensfreude leben.

Lassen Sie uns gemeinsam Ihre Familie wie ein Honigkuchenpferd zum Strahlen bringen. Denn besondere Zeiten wie diese erfordern mehr Stabilität, mehr Sicherheit und mehr Geborgenheit!”

Ingeborg Häuser-Groß ist leidenschaftliche Mutter und Eltern-Kind-Coach mit 40 Jahren Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Eltern und Kindern. Unter anderem hat sie Familien in Kindergärten, Kliniken, Kindertagesstätten und auch in Sportvereinen begleitet und dabei mit verschiedensten Methoden die Probleme von Eltern und Kindern gelöst.


Kita-Start ohne Leid und Tränen: 10 Tipps für die Eingewöhnung

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Birgit

Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter. Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

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