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Permanent Make-up: Ein schonungsloser Erfahrungsbericht.
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Permanent Make-up: Ein schonungsloser Erfahrungsbericht.

Wenn ich eins NICHT habe, dann ist das ganz bestimmt das hier: ZEIT.
Gerade als Working Mom muss alles wie am Schnürchen laufen – und wehe, wehe, irgendwo ist Sand im Getriebe. Auf sich selbst zu achten, bleibt da leider oft auf der Strecke.
Darum trägt Mutti jetzt Permanent Makeup.
AUA!
Ein schongsloser Erfahrungsbericht: Was solltet ihr beachten? Wie weh tut’s wirklich?

Früher war ich immer geschminkt. IMMER.
Ohne Lidstrich, Lidschatten und Wimperntusche ging ich nicht vor die Tür.
Dass das mal anders werden könnte, konnte ich mir damals nicht vorstellen.
NIEMALS!
(Damals konnte ich mir so manches noch nicht vorstellen … aber das ist eine andere Geschichte …)

Dann kamen die Kinder.
Und mit ihnen verließen mich Kajal, Lidschatten und Wimperntusche.
(Naja, so krass ist es auch wieder nicht. Sie blieben schon da, aber: Die Wimperntusche trocknete ein, der Applikator für den Lidschatten löste sich in Brösel auf – ja, wirklich! Nur der Kajal überstand die Durststrecke halbwegs unbeschadet. Aber dem geht’s jetzt an den Kragen …)

Als Muttertier ist es ja schon eine bemerkenswerte Leistung, halbwegs gepflegt um die Ecke zu kommen. Sprich: Ohne Baby-Kotze am Shirt, ohne Abdrücke von kleinen schmierigen Fingern auf der Hose und ohne Nasenbären … ach, lassen wir die Details – ihr wisst, wovon ich spreche.

Und weil ich mir das mit dem täglichen Lidstrich nicht mehr antun will/kann, hab ich schon lange mit dem Gedanken Permanent Makeup gespielt. Jetzt hab ich’s getan:

Permanent-Makeup Erfahrungsbericht: Making of

Permanent Makeup: Worauf ihr achten solltet

Permanent Makeup hält zwar nicht ewig, begleitet einen aber doch über eine lange Zeit (je nach Hautbeschaffenheit zwischen zwei und vier Jahre): Also unbedingt auf Qualität achten und nicht am falschen Ende sparen!

  • Die Farbe: Der erste Schock kam gleich von einer Blogger-Kollegin, als ich von meinem Vorhaben erzählte. Sie warnte: Achte unbedingt darauf, dass die Farbe kein Eisen-Oxid enthält. Eine Bekannte von ihr wurde nach einem Bandscheibenvorfall bei der MRI-Untersuchung abgewiesen.
  • Wimpernkranzverdichtung: Ganz wichtig ist meines Erachtens, dass eine Wimpernkranzverdichtung gemacht wird. Damit wirkt der Lidstrich natürlicher und nicht so “aufgesetzt”.
  • Besser keine Schmerzmittel einwerfen: Schmerzmittel (wie z.B. Acetylsalicylsäure ASS) können die Gerinnung des Blutes herabsetzen. Man blutet schneller und mehr – und dadurch kann es passieren, dass die Pigmente wieder ausgeschwemmt werden.
  • Mit einmal ist es nicht getan: Mit einer einmaligen Sitzung ist es in den seltensten Fällen getan. Je nach individuellem Stoffwechsel, Zyklus und Heilverlauf werden nicht alle Pigmente gleich gut aufgenommen. Daher ist Nachstechen angesagt.
  • Vorsichtsmaßnahmen nach der Behandlung: Krusten nicht abkratzen, nicht ins Solarium und auch zwei Wochen lang hohe Luftfeuchtigkeit (z.B. in der Sauna) vermeiden.

Weil Qualität wichtig ist: Das Institut meines Vertrauens ist das Haus der Schönheit in Salzburg. Mit “Yummy-Mummy”, einem in Österreich einzigartigen Programm, bietet das Haus der Schönheit Behandlungen an, die bestens für Schwangere, stillende Mamis, Mütter mit Kleinkindern, Kindergartenkindern oder – so wie ich – Schulkindern geeignet sind. Denn: Nur weil das Kindlein das Leben auf den Kopf stellt, muss noch lange nicht Muttis Aussehen darunter leiden. Und nicht zuletzt gilt: Geht’s der Mama gut, geht’s auch dem Kind gut.

Gerade in der Schwangerschaft ist es wichtig, auf hochwertige Produkte zu setzen. Denn: Sämtliche Stoffe, die in den eigenen Körper gelangen, gelangen auch zum Baby. Darum gibt’s bei den Yummy-Mummy-Schönheitsanwendungen nur 100%-ige Bioprodukte. Und auch das Permanent-Makeup ist für Schwangere geeignet. Nur im letzten Drittel solltet ihr besser darauf verzichten. Grund: Durch den Stress könnten Wehen ausgelöst werden.

Permanent Make-up: Erfahrungsbericht

Tut Permanent Makeup weh?

Die Fragen aller Fragen: Wie schmerzhaft ist die ganze Prozedur?
Naja, ein Spaziergang war die Angelegenheit nicht – so ehrlich muss ich sein. Aber das Lid wird immer wieder nachbetäubt und damit halten sich die Schmerzen in Grenzen.

Meine größte Sorge war: Kann ich danach mit dem Auto fahren? Seh ich überhaupt noch was?
Das kann ich aus erster Hand beantworten: Kein Problem! Nur am Folgetag sieht man etwas verschwollen um die Augen aus – so als hätte man die ganze Nacht geweint. Aber auch das zwingt nicht zum Daheimbleiben. Ich hab zur Nachbehandlung meine Lider immer wieder mit Ringelblumen-Tinktur (mein persönlicher Wunderwuzzi für so viele Anwendungsbereiche!) vorsichtig betupft – das kühlt, desinfiziert und unterstützt die Heilung.

So sah’s zwischendurch aus: links noch unbehandelt, rechts fertig. (Und ja, die Augenbrauen hat mir die wirklich herzallerliebste Kosmetikerin – übrigens selbst auch Working Mom – auch noch gezupft.)



Permanent Make-up: Erfahrungsbericht

Das fertige Resultat zeige ich euch nach meiner 2. Behandlung (nach vier Wochen) – versprochen! Momentan kann ich einfach noch kein aussagekräftiges Bild liefern …

Soviel sei verraten:

2 Tage lang hat man verheult-geschwollene Augen. Dann heilt die Tätowierung mit kleinen Krusten ab – bis das endgültige Ergebnis sichtbar wird, vergehen schon zwei Wochen. Auch die Intensität der Farbe lässt nach – es sieht dann viel natürlicher aus.

Permanent-Make-up: Das Endergebnis

Permanent Makeup: Das Endergebnis

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Die Behandlung wurde mir zur Verfügung gestellt vom Haus der Schönheit in Salzburg. Das Institut ist auch Sponsor unserer Bloggerkonferenz K3 – Kinder , Karriere, Kooperationen am 25.11.2017 im Salzburger Spielzeugmuseum. Herzlichen Dank!


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Muttis Nähkästchen

Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter (aka. Rabenmutter). Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

Dieser Beitrag hat 5 Kommentare

  1. Ich bin gespannt auf das Endergebnis. Wie lange ist denn der Abstand zwischen den zwei Behandlungen? Oder muss man gar noch öfter hin?
    Ich überlege nur oben eine Wimpernkranzverdichtung zu machen

  2. Das ist ein super und ehrlich geschriebener Beitrag. Ich habe auch schon seit einiger Zeit über Permanent Make-Up nachgedacht, aber wusste immer nicht so recht ob das was für mich ist. Jetzt hat meine beste Freundin das aber gemacht und ist super zufrieden damit!

  3. Hallo, mir fehlt die Fortsetzung zum Permanent Make-up des Lidstrichs oder kann ich es einfach nur nicht finden?

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