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Richtiges Zuhören: Do’s und Dont’s in der Erziehung

Richtiges Zuhören: Do’s und Dont’s in der Erziehung

Das Kind plappert den ganzen Tag.
Der Radio auch.
In der Arbeit sowieso.
Zuhören ist doch angeboren – oder doch nicht?

Wie geht richtiges Zuhören? Und was bringt es im Familienleben?
Ich wage zu behaupten: VIEL, wenn nicht sogar ALLES. Richtiges Zuhören ist DAS Um und Auf in der Erziehung von Kindern.



Zwischenruf in eigener Sache:
Quarantäne mit Kindern: Tipps gegen Lagerkoller und Tipps gegen Langeweile Jede Menge Tipps und Tricks rund um die Corona-Zeit

Home-Schooling, Home-Office - neue Herausforderungen in einer sehr herausfordernden Zeit! Wir haben ordentich in die Tasten geklopft und Expert*innen befragt: Tipps gegen Lagerkoller und Langeweile, jede Menge schnelle Rezeptideen, Tipps für die Struktuerierung des Tages, 18 Maßnahmen zur Vermeidung von Konflikten, Vorratshaltung für Familien und vieles, vieles mehr.

Hier entlang: Tipps für Familien in der Corona-Krise



Daten, Fakten, Do’s und Dont’s zum richtigen Zuhören lest ihr hier:

Die Fehler beim Zuhören

Ja, diese Fehler beim Zuhören sind allgegenwärtig.

  • Überbewertung der Darbietungsart
    Äußerungen redegewandter Sprecher*innen werden überbewertet im Vergleich zu denen, die rhetorisch nicht so fit sind.
  • Zu schnelle Urteile über das Gesagte
    Der Zuhörer wartet nicht, bis der andere ausgesprochen hat, sondern bereitet schon Gegenargumente und Erklärungen vor.
    (Ooops! Ertappt!)
  • Der Zuhörer psychologisiert zu viel.
    Er sieht hinter jedem Sachverhalt, den der andere mitteilt, irgendeine Gefühlslage. Er vergisst, dass es auch sachliche und Personen-unabhängige Gründe gibt.
  • Zu starke Konzentration auf Einzelheiten, die zu kritisieren oder zu widerlegen sind.
    Der Zuhörer verliert den Faden, der durch die Argumentation des anderen führt.
  • Der Zuhörer schaltet ab, wenn es schwierig wird.
    Er macht sich nicht die Mühe, den Gedankengängen des anderen zu folgen.
  • Die eigene Meinung steht schon vor dem Gespräch fest.
    Der eine Partner lässt sich zu sehr von Vorinformationen, Antipathie und Voreingenommenheit über den anderen Gesprächspartner lenken.
  • Der Zuhörer gibt keine eigenen Kommentare oder Beiträge ab.
    Der Gesprächspartner bekommt kein Feedback, kommt sich ausgehorcht vor.
  • Das Mitgeteilte wird vorschnell als uninteressant  abgetan.
    Der Zuhörer verbaut sich damit die Chance, wichtige Hintergrundinformationen zu erhalten
  • Die Aufmerksamkeit des Zuhörers liegt primär bei ihm selbst.
    Wer vorwiegend sich selbst zum Ausdruck bringen will, kann schlecht zuhören
Übrigens:
Blöde Fehler kann man nicht nur beim Zuhören machen, sondern auch beim Reden.
Darum lege ich euch diesen Beitag ans Herz:
Nudging: Erfolgreiche Erziehungstricks aus der Verhaltenspsychologie

Weiterlesen:

TIPP:
Mit der Zeit hab ich mir einige Erziehungstipps und -tricks angeeignet, die mir im Familienalltag enorm helfen.
Ich hab sie für euch aufgeschrieben.
Hier entlang: Muttis Eltern-Tipps
Richtiges Zuhören: Do's & Dont's in der Erziehung | Kommunikation mit Kind

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Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter. Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

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