Familienblog seit 2009 | Impressum | Datenschutz
Ruhe im Alltag: 5 Dinge, die gerade gut tun

Bildquelle: Depositphotos

Ruhe im Alltag: 5 Dinge, die gerade gut tun

Nach Weihnachten – im Jänner und Februar – folgt meist ein Tief – eine tiefe Erschöpfung. Zu viele To Do´s, zu viel Arbeit, zu viel Stress im Job und ganz nebenbei die liebe Care Arbeit. Ruhe im Alltag wäre jetzt angesagt! Aber was sind die Dinge, die gerade gut tun?

Estimated reading time: 8 Minuten



Ruhe im Alltag - was tut gut


Dinge, die gerade gut tun: Ruhe im Alltag

Zwischen Familie, Alltag, Job und scheinbar unaufschiebbaren Verpflichtungen entsteht in vielen von uns immer mehr der Wunsch nach Stille, nach Zeit für die Dinge, die uns wirklich gut tun.

Es gibt Phasen, da fühlt sich alles ein bisschen zu laut an. Zu voll. Zu schnell. Unser Terminkalender diktiert unser Leben und es fühlt sich an als würde man nur dafür existieren einen Punkt nach dem anderen abzuhaken. Immer und immer wieder in einer Endlosschleife.

Wir sind vielleicht noch nicht ganz an unsere Grenzen gelangt. Noch halten wir durch. Nicht schlimm genug, um etwas ändern zu MÜSSEN – aber deutlich genug, um zu merken: Ich brauche gerade weniger. Weniger Termine. Weniger Input. Weniger Erwartungen an mich selbst! Weniger „Gefallen-Müssen“!

In einer Zeit, in der Frauen viel mehr leisten „sollten“ als jemals zuvor, ist es besonders als Frau und Mutter ein MUSS auf sich selbst zu schauen. Mehr zu unseren vielen Rollenbildern, die wir Tag für Tag zu erfüllen haben, gibt es hier:

Frau-Sein heute: Was wir alles sein „sollten“

Diese fünf Dinge tun mir in solchen Zeiten besonders gut.


Ruhige Zeiten – kleine Inseln im Alltag

Ruhige Zeiten sind gerade kein Luxus, sondern Rettungsinseln.

  • Eine Tasse Tee, eine Duftkerze, mein heiliges Wärmekissen, ein richtig gutes Buch und nur ich in meinem Lesesessel. Das ist das pure Glück für mich.
  • Eine meiner liebsten Serien am Abend – das fühlt sich himmlisch an. Manchmal mache ich nebenbei Sport oder einfach Dehnübungen – das tut dann doppelt gut!
  • Brettspiele mit den Kindern: Handy weg und einfach analog Zeit miteinander verbringen. Das macht richtig glücklich und entspannt mich ungemein.
  • Snacks, Kuscheldecken, meine Familie und ein schöner Filmabend auf der Couch. Immer ein Highlight und wahnsinnig entspannend. .
  • Eine Yoga-Einheit – im Studio oder daheim, ein Fitness-Workout, ein Spaziergang, ein langes Telefonat mit der besten Freundin, eine heiße Badewanne mit einer Zeitschrift – erlaubt ist, was gut tut.

Diese ruhigen Momente sind nicht spektakulär. Aber sie erden. Nichts leisten müssen – nur da sein und den Moment genießen. Diese kleinen Inseln im Alltag tun einfach gut.


Nein sagen zu Verabredungen – wenn Stille wichtiger ist

40 Jahre lang habe ich meinen Geburtstag groß gefeiert, seit zwei Jahren ist mir Ruhe wichtiger und das nehme ich auch ernst.

Nein sagen, obwohl man Menschen mag. Nicht aus Rückzug, sondern aus Selbstrespekt. Das heißt nicht, dass ich mich nicht mehr mit Freundinnen treffe – oft ist ja sogar genau das meine Insel, aber nicht mehr gezwungen, weil es gerade irgendeinen Anlass gibt. Wir treffen uns so, dass es für uns alle passt. Niemand ist böse, wenn jemand einfach keine Lust auf ein zweites Abendessen in einer Woche hat und sich jemand gerade Ruhe im Alltag wünscht oder einfach braucht. Wir alle haben Familien, Jobs und viele Verpflichtungen. Eine Freundschaft sollte auch bestehen bleiben, wenn es mal seltener klappt und sie sollte eine Unterstützung im Leben sein, nicht eine weitere lästige Pflicht. Gute Freundschaften sind genau das – sie entlasten und belasten nicht.

Das Bedürfnis nach Stille ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. In einem gewissen Alter kennt man sich selbst besser – ein Vorteil des Älterwerdens. Und man steht für seine Bedürfnisse ein und muss sich niemandem erklären.


Lesen, Serien, Spiele – Ruhe im Alltag ohne Rechtfertigung!

Ein Buch lesen, obwohl noch Wäsche liegt. Eine Serie schauen ohne schlechtes Gewissen. Dem Spieleabend mit den Kindern den Vorzug vor einer großen Party geben.

Der ausschlaggebende Punkt ist: Ohne schlechtes Gewissen!

Wir sind die Manager unseres Lebens. Nur wir wissen, was wir brauchen um glücklich und entspannt zu sein. Wir sind also niemandem Rechenschaft schuldig. Wenn uns ein Termin, eine Verpflichtung – auch wenn es etwas Schönes ist – gerade nicht ins Konzept oder zu unserem Gemütszustand passt, dann dürfen wir das ohne Angabe von Gründen und ohne Reue einfach absagen.

Erst wenn wir ohne Rechtfertigung uns oder anderen gegenüber das tun, was uns gut tut, holt uns das aus dem Funktionieren zurück ins Erleben.


Weniger Termine, mehr Luft im Kalender für Dinge, die gut tun

Nicht jeder freie Nachmittag muss verplant sein. Leere im Kalender schafft Raum.

Früher fand ich es komisch, wenn an einem Wochenende einfach gähnende Leere im Kalender war. Man MUSS doch etwas machen! Jetzt freue ich mich sehr, wenn dem einmal so ist. Ein freies Wochenende. Ganz spontan das machen, worauf man Lust hat. Das kann ganz spontan doch noch der große Familienausflug werden. Es kann aber auch einfach ein Wochenende sein, an dem jeder einfach macht, was er möchte. Wandern, spielen, lesen, Filme ansehen, quatschen, backen, kochen und einfach das süße Nichtstun genießen.

Solche Zeiten geben uns so viel Kraft und tun auch unserem Gehirn gut. Die besten Ideen und kreativsten Lösungen entstehen meist nicht, wenn man angespannt ist, sondern wenn man einfach mal loslässt.


Akzeptieren, dass diese Phase genau so sein darf

Manche Zeiten sind ruhig. Und das ist kein Stillstand, sondern Regeneration. Gerade als Elternteil hat man diese Zeiten, in denen man wie im Hamsterrad läuft – ein Termin jagt den nächsten, zwischendurch muss man den Kids durch die Prüfungszeit helfen und auch das Mamataxi ist gefühlt 24/7 in Betrieb.

In diesen Hochzeiten müssen wir uns ruhige Zeiten herausholen – das brauchen wir zur Regeneration – meist sind es da aber nur diese kleinen Inseln im Alltag. Das reicht aber meist nur zur Überbrückung. Sind die Zeiten ruhiger, müssen wir das also so richtig auskosten um dann wieder Kraft für die fordernden Zeiten zu tanken.

Ruhige Zeiten brauchen wir also wirklich zur Regeneration – sonst geht uns irgendwann die Puste aus!


Jeder von uns tickt anders – während der eine das Glück in Büchern findet, findet es der andere, wenn er an einem Gipfelkreuz steht. Was uns Ruhe und Kraft bringt, ist ganz individuell. Es gibt für jeden Menschen Dinge, die gut tun. Wichtig ist, dass man kein schlechtes Gewissen dabei empfindet und sich nicht dafür rechtfertigen muss, sonst bringt das genau gar nichts.

Ruhe im Alltag – das ist einfach lebensnotwendig. Dieser Punkt muss genau so erfüllt werden, wie eine gesunde Ernährung und mindestens genau so wie der Auftritt im Job oder Freundschaften! Erfüllen wir diese Punkte haben wir ja auch kein schlechtes Gewissen. Kümmern wir uns um uns selbst, dürfen wir das auch nicht haben.


Das könnte dich auch interessieren:


Was tut mir gut

Enthält Affiliate-Links

Auch dein regionaler Handel bestellt die Produkte gerne für dich! Denn: Wenn der letzte Laden verschwunden ist, das letzte Café geschlossen hat und alle Stadtviertel verwaist sind, werdet ihr feststellen, dass Online-Shoppen doch nicht so toll war! Buy local!

Für mehr Fairness & Transparenz im Netz: Affiliate Links führen zu Produkten in Online-Shops. Bei einem Kauf erhalte ich eine kleine Provision, was das Produkt jedoch keinesfalls teurer für euch macht.


War dieser Beitrag informativ und/oder hilfreich?

Dann freuen wir uns, wenn du ihn teilst!

Du kannst unsere Inhalte auch unterstützen, indem du uns einen Kaffee spendierst oder uns folgst:

Um nichts zu verpassen, folgt uns doch bitte:

Muttis Pinterest
Muttis Facebook
Muttis LinkedIn
Muttis WhatsApp

NEU!

Muttis Instagram

Birgit @muttis_n
Christine @die.lauten.nachbarn

oder abonniert unseren Newsletter.

DANKE, dass ihr hier seid!

Birgit & Christine


Eigenwerbung!
Auf in Muttis Shop: muttis-blog.net/shop

Spreadshirt T-Shirt für Mütter
Spreadshirt Trinkglas
Spreadshirt T-Shirt für Kinder

Christine

Christine, chaotische Mama von 4 Kids berichtet hier als Co-Bloggerin vom Leben zwischen Grundschulkids und Pubertät! Der Social-Media Name "Die lauten Nachbarn" ist hier täglich Programm. Folgt uns gerne auch auf Instagram und Facebook!

Schreibe einen Kommentar

Menü schließen