Endlich ist der Sommer da! Die Temperaturen klettern nach oben – es wird heiß! Sonnenschutz für Kinder MUSS jetzt ein zentrales Thema sein. Worauf sollte man achten?
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Kinderhaut ist empfindlicher als Erwachsenenhaut und – noch schlimmer – vergisst nicht!
Schon drei schwere Sonnenbrände im Kindesalter erhöhen das Hautkrebsrisiko um das Drei- bis Fünffache!
Daher:
Cremen, schmieren, sprayen usw. was das Zeug hält.
Nur: Welche Sonnenschutzmittel eignen sich für Kinder?
Inhaltsverzeichnis
- Sonnenschutz für Kinder
- #1 Warum Sonnenschutz für Kinder besonders wichtig ist: 80 Prozent aller Sonnenschäden werden vor dem 18. Geburtstag verursacht!
- #2 Welche Sonnencremes konnten im Test überzeugen?
- #3 Achtung Weichmacher!
- #4 Sonnenschutz nach Altersklassen
- #5 Mineralisch oder chemisch – welcher Sonnenschutz ist eigentlich besser?
- #6 Die Top-Tipps für den Sommer
- Richtiges Eincremen von Kindern
- Tipps für heiße Tage

Sonnenschutz für Kinder
Sonne tanken ist wunderbar – gerade mit Kindern. Aber: Die zarte Kinderhaut ist besonders empfindlich und braucht zuverlässigen Schutz vor UV-Strahlung. Und genau hier kommt sie ins Spiel: Die Sonnencreme. Doch welche ist die Richtige? Mineralisch oder chemisch? Welche Produkte sind gut getestet? Worauf sollten Eltern beim Kauf achten – je nach Alter des Kindes? Und was hilft sonst noch an heißen Tagen?
Kinder sind kleine Sonnenstrahlen – und ganz schön empfindlich. Darum gehört Sonnencreme genauso in die Wickeltasche oder den Rucksack wie Feuchttücher & Co.: Großzügig, regelmäßig und liebevoll aufgetragen.
Aber auch größere Kinder brauchen noch unser Helfen und Erinnern, denn das regelmäßige Auftragen von Sonnencreme vergisst man nur allzu schnell, wenn man Spaß mit Freunden im Freibad, am See oder am Spielplatz hat.
#1 Warum Sonnenschutz für Kinder besonders wichtig ist:
80 Prozent aller Sonnenschäden werden vor dem 18. Geburtstag verursacht!
Kinderhaut ist besonders empfindlich: Sie ist dünner, noch im Wachstum und weniger schützend als die Haut Erwachsener. Bereits ein Sonnenbrand in jungen Jahren kann das Risiko von Hautkrebs im späteren Leben deutlich erhöhen. Die Sonne ist zwar schön – aber bitte gut geschützt genießen!
#2 Welche Sonnencremes konnten im Test überzeugen?
Top-Tipps aus Öko‑Test & Stiftung Warentest
- Cien Sun Kids Sonnencreme LSF 50 (Lidl): Testsieger bei Stiftung Warentest (Note 1,5) und Öko‑Test (06/2024), sehr gute UV-Filter, preiswert (< 5 €/100 ml) ohne kritische Inhaltsstoffe.
- Sunozon Kids Sonnenspray LSF 50 (Rossmann): Ebenfalls Testsieger (Note 1,5), gut in Anwendung & Inhaltsstoffen.
- Naïf High Protection Mineral Sunscreen LSF 50 (FAZ-Test, 18. 6. 2025): Mit mineralischen & sanften chemischen Filtern, korallenfreundlich, vegan, allerdings mit Parfüm und recht teuer.
Weitere Empfehlungen laut Öko‑Test (06/2024): Nivea Sun Kids Spray, Sundance Kids Sonnenspray, Tabaluga Sonnenmilch, Lavera Kids & Alverde Kids – sehr gut bewertet.
Wichtig: Immer großzügig auftragen – erst wenn ausreichend Creme da ist, wirkt LSF 50 auch wie LSF 50.
#3 Achtung Weichmacher!
Öko‑Test fand in 7 von 25 Produkten den verbotenen Weichmacher DnHexP (Di‑n‑hexyl‑phthalat), unter anderem in Cremes mit dem UV‑Filter DHHB. Obwohl die Mengen keine akute Gefahr darstellen, bewerten Tester diese Produkte als mangelhaft. Acht Kindersonnencremes schnitten hingegen sehr gut ab, unter anderem Cien, Babylove, Babydream & Nivea.
Also bitte unbedingt auf die Inhaltsstoffe achten und noch einmal genau nachlesen!
#4 Sonnenschutz nach Altersklassen
Natürlich muss man auf die Haut eines Babys mehr achten als auf die Haut eines Teenagers, die schon beinahe wie die eines Erwachsenen ist. (Was nicht bedeutet, dass man hier nicht auch noch kontrollieren sollte!!)
| 0-12 Monate | Direkte Sonne meiden! Nur im Schatten & mit geeigneter UV-Kleidung, idealerweise gar keine Sonnencreme nötig. |
| 1-3 Jahre | Breite Sonnenhüte, UV-Kleidung und viel Schatten. Sonnencreme LSF 50 auf alle unbedeckten Hautstellen. |
| 3-6 Jahre | Sonnencreme LSF 50, regelmäßig nachcremen (besonders nach Baden und starkem Schwitzen). |
| ab 6 Jahre | Weiterhin LSF 30 (idealerweise 50), auf Augen, Ohren, Hände & Füße achten, weil die Kids schon so viel unterwegs sind! |
| ab 12 Jahre | Ab LSF 30 möglich, aber LSF 50 empfohlen! Teenager regelmäßig ans Eincremen erinnern. |
#5 Mineralisch oder chemisch – welcher Sonnenschutz ist eigentlich besser?
Eine Frage, die viele Eltern beschäftigt: Soll ich für mein Kind lieber einen mineralischen oder einen chemischen („normalen“) Sonnenschutz verwenden? Was ist eigentlich der Unterschied?
Mineralischer Sonnenschutz (physikalisch)
- Wirkstoffe: Zinkoxid, Titandioxid
- Wirkweise: Legen sich wie kleine Spiegel auf die Haut und reflektieren das UV-Licht.
- Vorteile:
- Sofort wirksam (kein Einziehen nötig)
- Hautverträglicher, vor allem bei Babys & Allergikern
- Umweltfreundlicher
- Nachteile:
- Weißel-Effekt (sichtbarer Film)
- Schwerer zu verteilen (kleine Kinder wehren sich oft dagegen)
- Klebriges Gefühl oft unangenehm
Chemischer Sonnenschutz
- Wirkstoffe: U. a. Octocrylen, Avobenzon, Ethylhexyl Methoxycinnamate
- Wirkweise: Ziehen in die Haut ein und wandeln UV-Strahlen in Wärme um.
- Vorteile:
- Leicht aufzutragen, zieht schnell ein
- Kein Weißeln
- Nachteile:
- Braucht 20–30 Min. Einwirkzeit
- Erhöhtes Allergiepotenzial
- Manche Filter stehen im Verdacht, hormonell zu wirken
- Einige sind korallen- und umweltschädlich
Für Babys & Kleinkinder (0–3 Jahre) wird mineralischer Sonnenschutz empfohlen. Unbedingt auf „non-nano“ auf der Verpackung achten (z. B. bei Lavera Baby & Kinder, Eco Cosmetics, Biosolis Kids)!
Für Kinder ab ca. 4 Jahren ist ein kombinierter oder chemischer Schutz möglich. Am besten verwendet man sanfte Kombiprodukte ohne hormonell wirksame Filter und ohne Duftstoffe, z. B. Cien Kids, Nivea Sun Kids Sensitiv oder Naïf Kids Sunscreen (siehe Liste oben).
#6 Die Top-Tipps für den Sommer
Richtiges Eincremen von Kindern
- Viel hilft viel!
Sonnencreme immer großzügig auftragen, sonst wird der angegebene LSF nicht erreicht. - Wichtige Stellen nicht vergessen:
Nicht nur Schultern, Rücken, Bauch und Gesicht leiden unter der Sonne. Folgende Stellen werden gerne übersehen – das weiß ich leider aus eigener schmerzhafter Erfahrung:- Kniekehlen und Waden
- Hüften knapp über der Badehose
- Ohren
- Bitte NICHT einreiben!
Sonst nimmt angeblich die Schutzwirkung ab! Besser: dünnen Film auftragen. - Auch im Schatten!
Sonnenbrandgefahr besteht auch bei bedecktem Himmel, unterm Sonnenschirm oder im Schatten. - Nachcremen nicht vergessen!
Gerade nach dem Baden oder Schwitzen! Auch wasserfeste Produkte leiden durch Baden, Schwitzen oder mechanische Einflüsse (Sand!). - Neue Cremes vorab testen!
Nicht erst im Urlaub am Strand! - Pflege danach nicht vergessen – kühlende Lotionen und After-Sun-Cremen beruhigen die Haut.
Tipps für heiße Tage
- Genug trinken!
Den Kindern regelmäßig Wasser und/oder verdünnte Säfte anbieten. - Schattenpausen einplanen.
Immer nur max. eine Stunde in der Sonne bleiben. Die Mittagszeit im Schatten – am besten sogar drinnen – verbringen. - Atmungsaktive UV-Kleidung:
luftige Stoffe, UV-Hüte mit Nackenschutz, Sonnenbrille, etc. - Aktiv bleiben – im Schatten malen, Karten spielen, etc.
Siehe auch:
- Experten-Tipps für den Sommer: Augen vor Schäden durch UV-Strahlung schützen
- Das hilft gegen Hitze: Do’s and Dont’s, um die Hitzewelle erträglich zu machen
- Hausmittel: Das hilft bei Sommerbeschwerden | auch für Kinder geeignet
Und falls es doch passiert ist:
Und zum Schluss nochmal ganz direkt gesagt: Sonnencreme ist kein Extra – sie ist ein Muss. Lieber einmal mehr nachcremen, als später große Pflaster auf die entzündete Haut zu kleben. Was die Kinderhaut heute schützt, bewahrt sie morgen vor Sonnenfalten und Hautarzt-Terminen. Gönn deinem Kind lieber ein bisschen „weißen Film“ als rote Wangen. Und teste neue Cremes am besten vor dem Urlaub – nicht am Strand.
Alles Gute für eure herrlichen Sommertage! Bleibt sonnig, aber sicher!
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