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Umzug auf die selbstgehostete Domain – Erfahrungsbericht

Umzug auf die selbstgehostete Domain – Erfahrungsbericht

Nach über sechs Jahren, über 700 Posts und über einer Million Zugriffe war es an der Zeit, dass ich meine eigene Domain beziehe. Daher: WILLKOMMEN auf MUTTIS-BLOG.NET

Mein Erfahrungsbericht: Umzug von wordpress.com auf eine selbst gehostete Website:

Was aus dem Blog “Muttis Nähkästchen” über die Jahre hinweg entstand, war so absolut nicht geplant. Denn zu Beginn habe ich lediglich für mich selbst gebloggt – weil mich die Stilldemenz schlichtweg hinweggerafft hat (dementsprechend mies sind auch meine ersten Posts …).
Und dann wurde es immer mehr und mehr. Und ich wurde immer geübter (ja, bloggen ist absolut learning by doing!) Und immer mehr Besucher_innen fanden zu mir. Zuletzt hatte ich fast 1.500 Hits pro Tag.

Blog umziehen – warum?

Lange habe ich hin und her überlegt – bisher ist es mir auf wordpress.com ja recht gut ergangen:

  • es war kostenlos,
  • ich musste mich um nichts kümmern,
  • musste keine Programmierkenntnisse an den Tag legen
  • … soll ich das wirklich aufgeben?

Umzug von WordPress.com auf WordPress.org - ein Erfahrungsbericht

Warum umziehen auf eine selbst gehostete Site?

Aber manches geht auf WordPress.com eben einfach nicht: spezielle Plugins zum Beispiel. Oder iframes und dergleichen. Das geht nur auf einer selbst gehosteten WordPress.org-Installation.

Aber über 700 Blogbeiträge umziehen? Das hat mir ordentlich die Schweißperlen ins Gesicht getrieben. Also hab ich mich für den Umzugsservice von WordPress.com (Werkzeuge > Daten exportieren > Geführte Übertragung) entschieden: Was sind schon 129 Euro im Vergleich zu potenziell endlosen Nächten und dahingeworfenen Nerven? Eben. Also, hab ich mir einen Host ausgesucht (die Einschränkung ist: die geführte Übertragung geht nur mit amerikanischen WordPress-Partnerhosts – die Qual der Wahl beschränkte sich daher auf Siteground oder Bluehost; meine Wahl fiel auf Siteground) und eine Domain reserviert.

Die Übertragung ging wirklich fix – sofort und binnen 24 Stunden: Inhalte übertragen, Plugins installieren und konfigurieren, die Funktionen unterstützen, die ich auch auf WordPress.com genutzt habe (soweit verfügbar*) und zwei Wochen lang Support auf der neuen WordPress.org-Webseite. Meine coole Statistik – aktuell 1.071.315 visits – konnte ich auch mitnehmen!
Und das beste daran: Ich musste GAR NIX tun, außer Ruhe geben und in der Zwischenzeit keine Änderungen vornehmen.

Was mir jedoch davor nicht ganz klar war, ist:

Weiterleitung ist kostenpflichtig.

Heißt: 13 Euro pro Jahr dafür, dass alle Besucher_innen von meiner alten URL muttis.wordpress.com auf die neue Domain muttis-blog.net weitergeleitet werden. Tja, was kostet die Welt ..?
Geht dafür ebenfalls echt ruck-zuck und es inkludiert auch alle Deep-Links.

Plug-ins, Plug-ins, Plug-ins

*Ein paar graue Haare wird mir der Umzug dennoch kosten – wobei das bei mir auch schon egal ist. Tja, es sind eben nicht alle Dinge verfügbar, die ich auf wordpress.com hatte … ich bräuchte noch Tipps für Related Posts und ein ordentliches Stats Widget, denn meine Statistiken können sich eben sehen lassen … Meine Featured Posts sind auch abhanden gekommen … aber mit den Plug-ins von WordPress geht das auch wirklich einfach und ganz ohne Programmierkenntnisse!
Über das CSS traue ich mich jedoch noch gar nicht drüber …

Nicht vergessen: Ich bin eine Schreiberin, kein Nerd! Also, seid bitte nicht zu kritisch mit mir, wenn in den nächsten Wochen noch nicht alles tippi-toppi läuft. Denn: ICH BIN NEU HIER!

Für Tipps und Tricks bin ich immer dankbar!



Kurzes Update nach 2 Tagen:

  • Weil ich grad das regnerische Wetter dazu nutze, um einige Altlasten aufzuarbeiten (nofollow, alt-Tags und so), hab ich gesehen, dass wirklich alle internen Links korrekt umgeschrieben wurden – super!
  • Bei den Zugriffszahlen habe ich seit der Aktivierung der Weiterleitung keine Rückschläge zu verzeichnen.
  • Was ich leider verloren hab, sind die Likes und die Social-Media-Interaktionen bei allen alten Beiträgen (die Zahlen, die bei den Social Media Icons unter jedem Beitrag unten angezeigt werden)  :-(
  • Related Posts hab ich dank Übertragungs-Support (Antworten kommen echt rasch!) wieder eingebunden – da ist im Jetpack jenes Tool drinnen, das ich auch bei wordpress.com hatte. Vielleicht gäbe es auch ein smarteres Tool, aber dafür hab ich grad keine Zeit …
  • Ein Stats-Widget hab ich auch eingebaut  – das fängt allerdings ab Installation bei Null an … tja. Darum führe ich es vorübergehend nur am Ende in der Footer Widget Area. Es zeigt zwar nicht die totalen Zugriffe (die ich ja behalten habe), dafür unterscheidet es zwischen Pages, Visits und Unique und zeigt die Zahlen für die letzten 24 Stunden, 7 Tage und 30 Tage – wie gesagt, es ist erst seit gestern online …

Muttis Nähkästchen

Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter. Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Gratuliere! Ich bin gerade dabei umzuziehen – ich lasse mir viel Zeit, weil ich meinen Blog gleich noch komplett überarbeiten möchte. Beim selber hosten kommt echt einiges Neues hinzu für jemanden der wenig Ahnung hat

  2. Ich kann mir gut vorstellen, dass es am Anfang sicher ungewohnt ist. Danke für deinen Bericht. Ich hatte auch schon mit dem Gedanken gespielt. Aber vorerst reicht es mir hier. Wichtig ist auf alle Fälle, dass du uns auf WordPress weiter erhalten bleibst. LG

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