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Graue Haare: 7 überraschende Erfahrungen, wenn frau aufhört die Haare zu färben

Graue Haare: 7 überraschende Erfahrungen, wenn frau aufhört die Haare zu färben

Ich färbe seit 2011 meine Haare nicht mehr. Und es ist herrlich!
ABER – es passieren auch jede Menge schräge Dinge, wenn frau plötzlich zu ihren grauen Haaren steht.
Eine kleine Auswahl:


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Zugegeben, es ist nicht leicht, das Färben aufzugeben. Man fragt sich ständig: Werde ich alt aussehen? Was werden die anderen denken? Werden mich Außenstehende für die Großmutter meiner Kinder halten?
(Gleich zur Entwarnung: Nein, das tun sie nicht!
Und auch meine Kinder machen sich keinerlei Gedanken, dass ich vielleicht bald sterben könnte.)

Die Geschichte meiner Transformation hin zu grauen Haaren könnt ihr übrigens hier nachlesen: #grombre Meine Transformation zu natürlich grauen Haaren

Aber diese schrägen Dinge passieren sehrwohl:



7 überraschende Dinge rund um graue Haare

#1 Ich bekomme gar nicht genug von den grauen Haaren!

Während früher vielleicht einzelne graue Haare einen halben Herzinfarkt ausgelöst haben, kann ich heute gar nicht genug graue Haare haben. Je mehr weiß, desto besser! Ich finde die durchzogenen Partien meiner Haare schön. Aber nochh schöner finde ich die Stellen, an denen ich komplett weiß bin. Ich freue mich schon auf die Zeit, wenn ich wirklich überall weiß bin. Ehrlich! Ich kann es kaum erwarten. Und die Zeit wird kommen – meine eigene Mutter zeigt mir wo’s lang geht.


#2 Graue Haare sind attraktiv!

Ich freue mich, wenn ich andere grauhaarige Frauen sehe. Und ich sage es ihnen auch tatsächlich ins Gesicht, dass ich ihre Haarfarbe großartig finde. Und auch den Männern scheint es zu gefallen! Nicht nur mein eigener Mann ist 100-prozentig safe mit meiner Haarfarbe. Auch „Anfragen von außen“ – virtuell und in der realen Welt – reißen nicht ab.  Ergo: Frau wird NICHT durchsichtig, wenn sie aufhört, ihre Haare zu färben.

Denn zum eigenen Grau zu stehen, bedeutet auch das Altern selbstbewusst und in Würde zu tragen. Und das kommt an – bei Männern UND bei Frauen!


#3 Grau ist mutig

Tatsächlich empfinden es die Leute als mutig, wenn man zu den eigenen grauen Haaren steht. Ganz ehrlich? Mutig ist für mich etwas anderes. Aber gut … Vielleicht ist es tatsächlich mutig – zumal wir in einer Gesellschaft leben, in der jugendliches Aussehen oberstes Gebot scheint und Beauty-BloggerInnen und InstagrammerInnen wie die Pilze aus dem Waldboden schießen.


#4 Graue Haare fallen auf

Vielleicht ist Grau-sein deshalb mutig, weil man damit auffällt. Ganz ehrlich: Ich habe mir 20 (!) Jahre lang die Haare mal mehr, mal weniger knallrot gefärbt – weil ich mich vom Rest der Menge abheben wollte. (Wie ich damals ausgesehen hab, seht ihr übrigens hier: #grombre Meine Transformation zu natürlich grauen Haaren.) Der Abschied von den roten Haaren war umso schmerzhafter, weil es auch ein Abschied von meinem „Markenzeichen“ war.

Aber was ist passiert? Nachdem ich die roten Haare hinter mir gelassen habe, war ich viel auffälliger als zuvor. Denn wilde Farben sind irgendwie schon in der Mitte der Gesellschaft angelangt. Aber natürliches graue Haare? Das fällt auf!


#5 Grau verwirrt

Ich wurde nicht nur einmal auf meine grauen Haare angesprochen – mit dem Zusatz: „Aber dabei sind Sie doch noch gar nicht so alt?“
Nein, bin ich tatsächlich nicht.
Scheinbar gehören zu grauen Haaren auch tiefe Falten. Aber die gibt es bei mir nur in Ansätzen – ja, obwohl ich mit über Vierzig auch nicht mehr die Allerjüngste bin.



#6 Also, ich könnte das nicht!

Viele Leute beglückwünschen mich zu meiner Farbwahl, bezeichnen mich als mutig und sagen aber auch in einem Atemzug dazu, dass sie selbst das niemals könnten. Sie würden alt aussehen – im Gegensatz zu mir. Außerdem hätten sie nicht so ein schönes Grau wie ich – glauben sie. Tja, jede/r so wie er/sie meint! Ich will wirklich niemanden belehren. Aber ich bin überzeugt, dass man das Aussehen und die Wirkung von grauen oder weißen Haaren immer erst beurteilen kann, wenn man es selbst ausprobiert. Denn jede/r graut anders.


#7 Grau bringt neues Albtraum-Material

Neuerdings hab ich einen neuen Albtraum: Ich träume, dass ich mir die Haare in geistiger Umnachtung wieder gefärbt habe! Neiiiiiin! Bloß nicht! Wieder Ansatz färben, wieder ständig Chemie auf mein Haupt! Niemals. Nur das Erwachen rettet mich: Gott sei Dank! Die Haare sind immer noch grau! Schön!


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Und bei euch so?
Färbt ihr noch oder ergraut ihr schon?

Habt ihr überraschende Erfahrungen rund um das Thema graue Haare gemacht? Wenn ja, dann freue ich mich auf eure Kommentare.

Pssst! Wie ich mit rot gefärbten Haaren aussehe, seht ihr hier: #grombre Meine Transformation zu natürlich grauen Haaren

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Birgit

Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter. Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

Dieser Beitrag hat 15 Kommentare

  1. Huhu.
    Ich finde bei dir sieht es auch echt mega aus. Ich (43) färbe schon seit Ewigkeiten, gerade wieder von blond auf brünett gewechselt. Liegt aber eher an meiner rechten schnöden Naturhaarfarbe. Ich hab bisher nur recht wenige graue Haare, sehr vereinzelt. Tatsächlich freue ich mich schon drauf, wenn sich das mal ändern wird und kann mir auch gut vorstellen dann nicht mehr zu färben. Da die grauen Haare in meiner Familie eher später kommen, warte ich mal ab, wann es soweit sein wird.
    LG, Melanie

  2. liebe birgit, ich färbe seit ca. 2 jahren nicht mehr. am anfang war es ungewohnt, es kam aber schnell das gefühl von „freiheit“ auf, da ich mit meinen kurzen haaren beim nachwuchs 14tägig nachfärben musste.
    ich sehe immer mehr frauen, die das natürliche grau ihrer haare belassen.
    es gefällt mir sehr gut!

  3. Die weißen/grauen Haare stehen dir echt sehr gut! Ich bin schon gespannt, wie es bei mir mal sein wird. Ich habe früher so viel gefärbt, ich möchte das nie wieder. Wenn die grauen Haare kommen, sollen sie ruhig. 😊 Ich hoffe, ich kann sie dann mit stolz tragen!

  4. Liebe Birgit,

    dir steht dein Natursilber echt super!

    Ich selbst habe vor 2 Jahren mit dem Färben aufgehört.
    Zuvor verwendete ich viele Jahre reine Naturfarben, da ich die Chemie der Salonfarben nicht mehr vertrug.
    Leider deckten die alternativen Tönungen nicht so gut, nahmen seltsame Farbgebungen an (schoko verwandelte sich auf dem Kopf in eichhörnchenfarbig) und rochen scheußlich nach verkochtem Spinat (sah auch so aus).

    Im Winter habe ich noch immer regelmäßig kleine Tiefs, in denen ich mich alt und farblos fühle.
    Die Kleidung, Ohrschmuck etc. wähle ich nun immer kräftig farbig. Im Sommer sieht ja eh generell jeder besser aus;)

    Meine Familie findet das Grau gut, im Freundeskreis reagiert jeder anders. Viele sprechen ihre Bewunderung für den Mut aus, andere können es gar nicht verstehen.

    Im Allgemeinen bin ich jedoch sehr froh, dem ständigen Färben und dem sich über den Ansatz ärgern entronnen zu sein.

    Ich wünsche mir, dass noch mehr Frauen „sich grau-en“!

    1. Liebe Annett!
      Vielen lieben Dank für deine Rückmeldung! Ich bezeichne mich selbstbewusst mittlerweile sogar als „Birgit, die Graue“. Und ja, ich lass es auch bei den Farben knallen – jetzt im Frühjahr 2022 sowieso total im Trend. Wenn ich Sonne brauche, ziehe ich mich gelb an!
      Alles Liebe und Gute
      Birgit

  5. Hallo Birgit,
    so schön bei dir zu lesen. Ich höre genau das selbe. Trage meine Haare mit weißen natur Strähnen und die Kommentare gleichen sich zu 100%. Frauen sind verwirrt, Männer ebenso, warum, oh, steht dir.
    Gestern aber der Höhepunkt. Da ich mit 50 wohl nicht alt genug aussehen für weiße Haare, hat mich eine Frau gefragt was ich mir spritzen lassen würde. Natürlich hat es einen Moment gedauert um zu begreifen……. Habe ich gelacht!
    Also ich entscheide mich für meine Naturhaarfarbe und lasse mir dann verschiedene Jung-Macher unter die Haut spritzen 😄😄😄😄
    Meine Antwort war, dass ist von meiner Mutter!

    Gespräch beendet 🙃

    Somit ist es umso schöner von dir zu lesen.

    Bitte weiter so

    Tanja

    1. Liebe Tanja, genial! Danke für dieses schöne Feedback! LG Birgit

  6. Hallo Birgit,
    Vielen Dank für deinen Artikel. Ich habe vor zwei Wochen beschlossen nicht mehr zu färben. Bei mir wird es wohl sehr weiß. Meine Oma und meine Mutter waren auch eher weiß als grau.
    All deine Gedanken gehen mir auch durch den Kopf.
    Selbst bin ich 47 Jahre und dachte ab 55 …. Aber nun ist die Zeit reif. Dieses ewige Färben, nach 4 Tagen den Rand zu sehen, gruselig !
    Dir alles gute, du siehst toll aus!
    Lg Stephanie

    1. Liebe Stephanie,
      ich bin mittlerweile auch sehr, sehr weiß geworden – und ich finde es klasse. Bin jetzt 46 Jahre alt.
      Ich kann mich nur wiederholen: Es ist eine Befreiung, mit dem Färben aufzuhören! Und ich hab in meinem Umfeld schon so viele Frauen „angesteckt“, die nun auch sehr selbstbewusst ihr graues Haar tragen. Alles Gute auf deinem Weg!
      LG Birgit

  7. Edith
    Bin 63 und seit 15 J. freiwillig dem färben entkommen. Welch eine Freiheit!!! Nun bin ich die graue Eminenz, im Job strahlt man so ohnehin Kompetenz aus.

  8. Ich färbe seit ich 53 war nicht mehr. Die graue Zeit habe ich verpasst ich war gleich weiß. Zuerst habe ich mir blonde Strähnchen in den weißen Auswuchs machen lassen. Irgendwann ließ ich es bleiben und wurde oft auf meine weißen Haare angesprochen. Mal war ich alt, ein anderes mal jung, mutig oder dumm. Es war mir egal. Dann war der „Grandma Look“ noch Mode und ich wurde gefragt welcher Friseur mir die Haare so schön gefärbt hätte. Es gab auch junge Frauen die mich darauf an sprachen. Sorry “ alles Natur „.
    Jetzt bin ich 63, habe pflegeleichte, glänzende, schulterlange, weiße Haare.
    Bin sehr froh darüber. LG Sonja

  9. Ich hasse meine grauen Haare und werde alles dafür tun, dass sie wieder in ihrer Naturhaarfarbe erstrahlen, egal, wieviel Zeit es mich kostet!

    1. Liebe Svenja,
      danke für dein Feedback! Das ist selbstverständlich ebenso möglich. Dennoch bin ich froh, die ganze Färberei hinter mir gelassen zu haben.
      Alles Gute!

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