Muttis Nähkästchen | Familienblog seit 2009 | Impressum | Datenschutz
Haut Ü40: Faltenreduktion, aber natürlich + Anleitung DIY Anti-Aging Creme

Haut Ü40: Faltenreduktion, aber natürlich + Anleitung DIY Anti-Aging Creme

Reife Haut Ü40 – was ist bloß mit meiner Haut passiert?!?
Mädels, es ist Zeit für ein Outing. Ich lüfte hier und heute und ganz exklusiv meine Geheimnisse für faltenreduzierte Haut im fortgeschrittenen Alter – inklusive Rezept zum Nachmachen von der Expertin. Und nein, es ist KEIN BOTOX im Spiel:

Mädels, wir müssen reden: 40 ist echt kein Pappenstiel. Ich erspar euch an dieser Stelle alle meine Erkenntnisse rund um Bandscheiben, Belastbarkeit, Damenbart und Co. Aber eines ist fix: Pfirsichhaut war gestern – so viel ist hoffentlich klar (mal abgesehen von dem zusätzlichen Flaum, der sich da breit macht …) Und trotzdem bekomme ich immer wieder Komplimente, dass meine Haut noch so glatt und jung aussieht. Und dann folgt die Frage: Was machst du?

Also, ich bin dann mal ehrlich: Die Selfie-Filter der modernen Smartphone-Generation können schon was. Aber ich bekomme derartige Komplimente im echten Leben. Und da bin ich gleich nochmal ehrlich: Erstens hilft es wahrscheinlich, dass ich doch ein paar Kilo mehr auf den Rippchen habe. Zweitens sind auch meine Stirnfransen kein Zufall. Und drittens verstärkt vielleicht der Kontrast zwischen meinen weiß-grauen Haaren – „friedhofsblond“, wie es manche nennen – und meiner doch noch recht ansehnlichen Haut die erstaunten Reaktionen.

Haut Ü40: Die Veränderungen

Mädels, es lässt sich nicht ändern: Mit zunehmendem Alter sinkt der natürliche Kollagengehalt der Haut. Die Folge: schlaffere Haut, veränderte Konturen, Falten. Viele Beautymarken basteln dafür allerlei Wundercremchen und Seren, die diesen Prozess unterbinden sollen. Verschiedene Hilfsstoffe und Extrakte von außen sollen helfen, das jugendliche Aussehen zu bewahren, aufzupolstern und Falten zu mildern. Mit wichtig und beeindruckend klingenden und selbstverständlich patentierten Verfahren werden diese Mittel hergestellt.
Freilich tu auch ich etwas für meine Haut – jedoch anders als ihr vielleicht erwartet:

Haut Ü40: Natur für meine Haut

Ich habe mich meiner lieben Bloggerkollegin Anke von natuerlich-hausgemacht.at anvertraut und gemeinsam mit ihr meine persönliche Creme gerührt. Sie ist Diplomierte Ernährungstrainerin, TEH-Praktikerin und Diplomierte Kräuterpädagogin und verrät in Workshops, wie wir mit altbewährten und sanften Methoden die Wirkstoffe der Natur nutzen können. Und hier darf ich eines ihrer Rezepte für eine pflegende Hautcreme mit euch teilen:

Pflegende Hautcreme für die Haut ab 40

Selbstgemachte Anti-Aging Creme Anleitung

Zutaten für die Hautcreme 40+

  1. Wachse:

    4g Bienenwachs , 4g Sheabutter, 4g Wollwachs (pestizidfrei & wasserfrei „Lanolin anhydrid“) – insgesamt: 12g
    Bienenwachs dient in der Creme als Konsistenzgeber. Es wirkt antibakteriell, hautregenerierend und enthält Vitamin A, das den Zellaufbau unterstützt und die Kollagenbildung anregt. Wollwachs wirkt als Emulgatur und verbindet das Fett und Wasser in der Creme. Es wirkt hautpflegend und schützend. Sheabutter wirkt gegen die Hautalterung.

  2. Öle:

    18g Mandelöl + 1 Teelöffel Hagebuttensamen, 10g Mohnöl , 10g Jojobaölinsgesamt: 38g
    Mandelöl ist für jeden Hauttyp geeignet, wird für die Pflege die empfindlicher Babyhaut verwendet und wirkt u.a. feuchtigkeitsspendend. Die Samen der Hagebutten werden im Öl ausgezogen und dienen in unserer Creme als Anti-Falten-Mittel. Mohnöl ist als das Anti-Aging-Öl bekannt und enthält viele Antioxidantien. Jojobaöl zählt eigentlich zu den Wachsen, reguliert den Säureschutzmantel der Haut und spendet Feuchtigkeit. Es enthält Vitamin E, das vor vorzeitiger Hautalterung schützt.

  3. Wasser:

    10g Rosentinktur, 40g Rosenhydrolat – insgesamt: 50g

  4. Duft:

    Je nach Belieben kann man die fertige Creme mit ätherischen Ölen beduften, empfehlenswert sind 3 Tropfen auf 100g Creme – z.B. Rose, Lavendel, Mandarine.

Anleitung

  1. Ölauszug vorbereiten: Zuerst die Hagebuttensamen klein hacken. Dann das Mandelöl in ein hitzebeständiges Glas einwiegen und die zerkleinerten Hagebuttensamen dazugeben. Das Glas mit einer Frischhaltefolie abdecken und über Nacht (mindestens 12 Stunden) stehenlassen. Wenn möglich immer wieder das Glas vorsichtig schütteln, damit sich die Inhaltsstoffe gut lösen können.
  2. Vorbereitung: Am nächsten Tag alle benötigten Materialien vorbereiten, die Arbeitsutensilien und Gläser reinigen und desinfizieren.
  3. Ölauszug: Das Mandelöl mit den Hagebuttensamen im Wasserbad rund eine halbe Stunde lang erwärmen. Am besten geht das in einem Topf mit Dünsteinsatz. Wichtig: Nicht zu heiß zu erwärmen, dies würde dem Öl schaden.
  4. Zutaten einwiegen: In der Zwischenzeit das Bienenwachs und das Wollwachs in einen Topf wiegen (Tipp: Topf aus Emaille mit Schnabel). Die Sheabutter wird in ein extra Glas eingewogen, da sie nicht hoch erhitzt werden darf. Das Jojobaöl ebenfalls in ein hitzebeständiges Glas einwiegen und zum Wasserbad stellen. Das Mohnöl extra auswiegen, es wird nicht erwärmt, sondern kommt erst kurz zum Schluss zu den restlichen Ölen. Die Tinktur und das Hydrolat in ein weiteres hitzebeständiges Glas einwiegen und kurz zum Wasserbad dazu stellen, um es auf gleiche Temperatur wie die Öle zu bringen.
  5. Abseihen: Nach einer halben Stunde das Mandelöl durch einen Teefilter abseihen.
  6. Wachse schmelzen: Bienenwachs und Wollwachs im Topf schmelzen. Die Sheabutter ganz zum Schluss zum geschmolzenen Bienenwachs und Wollwachs dazugeben und bei wenig Wärme schmelzen.
  7. Zusammenführen: Das Jojobaöl zum Mandelöl zugeben, ebenso zum Schluss das Mohnöl. Die Ölmischung nun zu den geschmolzenen Wachsen hinzugeben und verrühren. Schließlich die Tinktur und das Hydrolat langsam (wichtig!) hinzugeben und alles mit dem Stabmixer mixen, bis sich die Flüssigkeiten verbinden und emulgieren.
  8. Beduften: Zum Schluss werden bei Bedarf wenige Tropfen ätherisches Öl zugegeben – z.B. Rose.
  9. Abfüllen: Die fertige Gesichtscreme füllst du nun in die gereinigten Gläser oder Salbendöschen ab. Wichtig ist, die Deckel noch für kurze Zeit offen zu lassen, damit keine Kondensflüssigkeit entsteht!

Tipp: Alle Zutaten für deine selbst gemachte Hautcreme kannst du in der Apotheke oder im Fachhandel für selbst gemachte Kosmetik kaufen.

Haut Ü40: Nahrung als Medizin

Schon Hippokrates von Kos wusste das: Lass die Nahrung deine Medizin sein und Medizin deine Nahrung! Auch unser Lebensstil und unsere Ernährung haben großen Einfluss auf das Hautbild. Dass Rauchen, intensive Sonnenbäder und wenig trinken kontraproduktiv sind, ist wohl mittlerweile allen klar.

Ganz wichtige zum Thema Hautalterung ist Vitamin E. Es gehört zu den so genannten antioxidativen Vitaminen – ebenso wie Vitamin A, C und Betacarotii (die Vorstufe von Vitamin A). Vitamin E bekämpft freie Radikale und schützt die Zellen. Unsere Haut ab 40 profitiert von diesen Eigenschaften: Vitamin E erhöht den Kollagengehalt in der Haut, schützt vor Hautalterung und hilft bei der Neubildung von Zellen, unterstützt beispielsweise die Wundheilung. Wir finden Vitamin E in Pflanzenölen, wie Olivenöl, Sonnenblumenöl oder Weizenkeimöl, aber auch in Nüssen wie Walnüssen, Haselnüssen und Mandeln und Saaten wie Sonnenblumenkernen. Auch in Vollkornprodukten versteckt sich das Schönheitsvitamin E.

Und wer sich nicht nur auf die natürlichen Frischhalteeigenschaften von Naturkosmetik und der Ernährung verlassen will, kann etwas nachhelfen. Denn die Wundermittel der Kosmetikindustrie sind meist natürlichen Ursprungs und können auch innerlich zugeführt werden. Aber, Mädels! Ihr wisst: Nahrungsergänzungsmittel stellen keinen Ersatz für abwechslungsreiche Ernährung dar! Meine Favoriten sind:

Für reife Haut Ü40: Pure Encapsulations Kollagen plus

Natürliches Kollagen mit Hyaluronsäure und Antioxidanzien

Zu 70 Prozent besteht unsere Haut aus Kollagen. Aber mit fortschreitendem Alter sinkt der Kollagengehalt. Die Folgen sind bekannt … Kollagen Plus von Pure Encapsulations® vereint natürliches Kollagen mit einer geballten Ladung an wertvollen Hilfsstoffen Hyaluronsäure, Vitamin C, Kupfer und Zink. Vitamin C und Kupfer unterstützen ein straffes Bindegewebe sowie die Elastizität und Strahlkraft der Haut von innen. Hyaluronsäure hat eine sehr hohe Wasserbindungskapazität: ein Gramm kann bis zu einen Liter Wasser binden. Einziger Wermutstropfen: Es ist nicht vegetarisch …

Für reife Haut Ü40: Pure Encapsulations CoQ10

Coenzym Q10

Coenzym Q10 ist eine körpereigene Substanz und wird auch über die Nahrung aufgenommen. Es kommt insbesondere in tierischen Organen, aber auch in Nüssen und Ölen vor. Mit zunehmendem Alter – ihr wisst schon, was jetzt kommt – kann der Körper dieses Coenzym immer weniger selbst herstellen. Pure Encapsulations® CoQ10 wird über einen Biofermentationsprozess aus natürlichen Rohstoffen gewonnen und liefert die biologisch aktive Form des Coenzyms. Das Produkt basiert auf hochwertigen Reinsubstanzen und verfügt über eine optimale Bioverfügbarkeit.

 

Und was macht ihr für ein junges Erscheinungsbild?

Das könnte euch auch interessieren:

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Pure Encapsulations®.
Herzlichen Dank für die Unterstützung!


Like it? Bitte folge mir:


Datenschutzhinweis: Mit Klick auf den Link verlässt du diese Seite. Es gelten die Datenschutzerklärungen der jeweiligen Plattformen.



Muttis Nähkästchen

Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter (aka. Rabenmutter). Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

Kommentar verfassen

Menü schließen