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Erfahrungsbericht: Abnehmen mit 10in2 bzw. 5:2 Intervallfasten

Erfahrungsbericht: Abnehmen mit 10in2 bzw. 5:2 Intervallfasten

Montags ess ich nicht … mittwochs auch nicht. Und freitags schon gar nicht. Ich esse nur noch jeden zweiten Tag.
Geht das? Übersteht frau das? Ich sage: Das geht. Sehr gut sogar. Und nimmt man damit ab? Und wie!
Mein Erfahrungsbericht.


Zwischenruf in eigener Sache:

Liebe Leute!
Willkommen am Familienblog "Muttis Nähkästchen"

Birgit und Christine von Muttis Nähkästchen

Für alle, die uns noch nicht kennen: Hier plaudern Birgit und Christine aus dem Nähkästchen und schreiben über das (Über-)Leben mit Kindern.

Alles, das Eltern wissen sollten! Wir bemühen uns um wertvolle Inhalte, die euch wirklich weiterhelfen. Außerdem haben wir immer wieder feine Sachen für euch zu verlosen.

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Voraussichtliche Lesedauer: 11 Minuten

Schokolade? Nein, danke. Gehst mit essen? Heute nicht.
Ich esse nur mehr jeden zweiten Tag. Oder vielmehr esse ich nur mehr am Wochenende sowie am Dienstag und am Donnerstag. Montag, Mittwoch und Freitag esse ich nichts – gar nichts.


Abnehmen: Nur mehr jeden zweiten Tag essen


Einer meiner Neujahrsvorsätze lautet: ABNEHMEN!

Und zwar mindestens 10 kg abnehmen.
Mindestens.
Besser mehr.
Wer schon mal meinen Bauch gesehen habt (Neugierdsnasen können hier einen Blick riskieren), weiß: Da ist genug „Ausgangsmaterial“ vorhanden. 10 kg dürfen es also locker sein. Besser wären 17 Kilo – minus 17 kg in 2017, das wär’s … Aber erst mal ein Schritt nach dem anderen. Man soll ja auch Zwischenziele feiern. Daher erst mal 10.


10in2 Intervallfasten – familientauglich angepasst

Ich habe mir die 10in2-Methode familientauglich angepasst. 10in2 bedeutet: 1 (essen), 0 (nichts essen) in zwei Tagen. An „Einsertagen“ darf alles und so viel gegessen werden, wie man/frau will. An einem „Nullertag“ bleibt der Teller komplett leer. Ich hab’s für mich so adaptiert, dass ich am Wochenende immer esse. Ich esse also quasi 4:3 – an vier Tagen in der Woche wird gegessen, an drei Tagen nicht.

Es gibt auch das Konzept 5:2 – das ist nochmal ein Stück humaner: Hier wird nur an zwei Tagen in der Woche gefastet. Vielleicht gehe ich später mal dazu über, wenn ich schon genug abgenommen hab. In der Zwischenzeit geht es mir aber recht gut mit 4:3.


Die häufigsten Reaktionen

Nur noch jeden zweiten Tag essen? Das könnt‘ ich nicht!

Ja, das dachte ich anfangs auch. Meine Eltern machen das schon seit Jahren. Ich hab das bewundert, aber ich konnte es mir für mich nicht vorstellen. Nun hab ich selbst den Entschluss gefasst. Und? Es geht richtig prima!

Nur noch jeden zweiten Tag essen? Das hält doch niemand durch!

Doch ich schon. Und ich folge zwei vielversprechenden Vorbildern: meinen Eltern. Sie essen seit Jahren nur mehr jeden zweiten Tag.

Bist du nicht hungrig?

Eigentlich nicht. Das ganze ist, glaub ich, Kopfsache: Wenn ich mich bewusst dafür entscheide, heute nichts zu essen, dann klappt das auch.
Freilich knurrt es manchmal in der Magengegend. Aber dann trinke ich eben ein Glas Wasser. Oder jetzt, wo es so kalt ist, eben ungesüßten Tee.

Ich wäre fürchterlich schlecht gelaunt, wenn ich einen Tag lang nichts essen würde.

Das hab ich ursprünglich auch befürchtet. Aber mein Ehemann kann es bezeugen: Ich bin nicht übel gelaunt.
Wirklich nicht. Fragt ihn ruhig!
Es ist wahrscheinlich – wie oben – viel Kopfsache dabei.

Ich könnte nicht arbeiten, wenn ich nichts esse.

Das war tatsächlich meine größte Befürchtung. Ich habe schließlich einen anspruchsvollen Job, arbeite Mo-Fr. Da ist viel Kopfarbeit und Kreativität gefragt. Aber es geht wirklich wunderbar! Ich kann konzentriert arbeiten, ganz ohne Probleme.

Wie machst du das mit den Kindern?

Ach, das ist ganz unproblematisch. Beim Frühstück kann ich wunderbar zuschauen. Mittags essen sie in der Schule und abends schau ich eben wieder zu … Wo ein Wille, da ein Weg.


Die Vorteile

  • Das Essen schmeckt wieder ganz wunderbar und wird viel mehr wertgeschätzt. An einem Einsertag esse ich wirklich, was mir schmeckt – und zwar mit Genuss! Ich zelebriere das Essen richtiggehend, gebe mir mehr Mühe und koche mit Liebe.
  • Ich habe einen Tag länger Zeit, um mir Gedanken zu machen: Was koche ich morgen? Das entschleunigt.
  • Eine ganz nette, wenn auch nicht vorrangige Begleiterscheinung ist auch: Es bleibt mehr Geld im Börserl. In der Arbeit gehen wir normalerweise mittags essen. Das spar ich mir jetzt. Ich muss nur darauf achten, dass ich trotzdem eine Pause mache … Das hab ich schon gemerkt: Ohne Pause 7 Stunden durchzuarbeiten schlaucht mehr als ein leerer Magen!
  • Und last but not least: Ich mache das nun seit 1.1.2017. Das Ergebnis: minus 4 kg in drei Wochen.
    Nachtrag Anfang Mai 2017: Es sind bereits 11 kg geschafft! Ich ziele nur fleißig auf die 17 kg – ich dachte nicht, dass es so einfach geht!
    Siehe auch: 10in2: minus 12 kg in 6 Monaten

Disclaimer!

Was ist mit Sport?

Klar mach ich auch Sport. Mehrmals die Woche. Bauchtanz (sic!) und EMS-Training. Siehe: Mutti vs. innerer Schweinehund: Bauchtanz und EMS

Jeden zweiten Tag Junkfood?

Freilich versuche ich, mich an den Einsertagen gesund zu ernähren. Ist schließlich mein einziger Körper und ich weiß um die Vorteile von hochwertigen Nahrungsmitteln. Aber auch Pizza darf’s zwischendurch sein, wenn ich Lust darauf habe. Auch für Eis und Kuchen gibt es keine Verbote! Ich esse, was Spaß macht.

Jeden zweiten Tag Fressorgien?

Gar nicht. Ich dachte anfangs auch, dass ich dann jeden zweiten Tag gleich für zwei Tage esse. Aber so viel hat gar nicht Platz in meinem Magen. Und ich hab auch gar keinen Gusto nach mehr. Interessanterweise hat auch der Gusto nach Süßem merklich nachgelassen – und DAS heißt was!


Buchtipps

Buchtipp zur 10in2-Methode:

Meine Version des alternierenden Fasten basiert auf der 10in2-Methode von Bernhard Ludwig. Im Buch „Die Morgen darf ich essen was ich will-Diät“ wird die Methode erklärt. Das Buch bietet Begleitung über die ersten 21 Tage. So lange braucht der Körper bis er die neue Ernährungsweise adaptiert hat. Zusätzlich gibt es schrittweise Tipps zu gesunder Ernährung und alltagstauglicher Bewegung. Dies macht die Lebensstil-Veränderungen besonders nachhaltig. Köstliche Rezepte von Erwin Haas erleichtern dabei die Umstellung.

Bücher zur 5:2-Diät


Update 2024: Wie ging’s danach weiter und was mach ich jetzt?

Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht.

Zuerst die gute: Ich hab 2017 tatsächlich 12 Kilo abgenommen – in 6 Monaten. Die Erfolgsmeldung könnt ihr hier nachlesen: 10in2: minus 12 kg in 6 Monaten

Und dann ging nichts mehr. Mein Körper gab kein Gramm mehr her … der Frust darüber wurde immer größer … also begann ich wieder normal zu essen.

Und darum kommt jetzt die schlechte Nachricht:

Wer dann wieder normal weiterisst, nimmt wieder zu. Und zwar alles. Immerhin nicht mehr …
Hm. Herr Jojo …

Aber! Ich habe eine erprobte Methode, mit der ich jederzeit arbeiten kann. Ich nutze zum Beispiel die Fastenzeit, um immer wieder ein paar Kilo loszuwerden. Damit es eben nicht ständig nach oben klettert. Ich streue immer mal wieder „Nullertage“ ein – mal nur einen, mal zwei, mal 2,5. Mehr kann ich mir grad nicht vorstellen. Mehr muss es aber auch nicht sein. Ich muss nicht gertenschlank werden – das war ich nie und das werde ich wohl auch nie erreichen. Schon gar nicht, wenn schön langsam der We


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Birgit

Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter. Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

Dieser Beitrag hat 10 Kommentare

  1. Liebe Birgit,
    das glaube ich gerne, dass das funktioniert. Ich kenne einige, die auch seit langem erfolgreich nur jeden zweiten Tag essen. Das am Anfang durchzuziehen kann man mit erfolgreich Rauchen aufhören vergleichen. Wie du sagt: wo ein Wille, da ein Weg … ;) Ich freue mich für dich, dass es klappt. Für mich wäre es nichts, aber Abnehmen durch Essensregulation stand bei mir noch nie am Plan. Ich bin eher der „dann machst halt mehr Sport“ Typ, denn den Sport bruach ich ja sowieso … ;)
    Liebe Grüße,
    Judith

  2. Würde ich auch gerne versuchen, geht aber nicht wegen der Kinder. Die sind beide untergewichtige Wenig-bis-Nichts-Esser und würden das sofort zum Anlass nehmen auch nichts mehr zu essen. Mein Sohn (BMI 13) sagt schon immer er will nicht so „fett werden wie die anderen Kinder“ Da steuern wir sanft gegen, indem wir genußvolles Essen vorleben.

    1. Ich hab auch einen Sohn, der nicht viel mehr als Haut und Knochen ist – lang und extrem dünn. Er ist überdurchschnittlich groß, aber weit unterdurchschnittlich schwer (3. Perzentil). Er nimmt meine neue Ernährungsweise zum Anlass, um speziell an einem Nullertag überdurchschnittlich genussvoll neben mir zu essen – und das nicht wenig. Da meldet sich wohl die Pubertät: Er fordert mich heraus :-)

  3. hihi… witzig… ich mache es gerade so, dass ich immer montags nichts esse… mich stören nur 2 Weihnachtskilo… und eines habe ich damit schon runter, chacka… also, ja, es funktioniert…
    Da machen sich witzigerweise andere immer mehr Gedanken drüber, als man selbst.
    Klar kommt man das Hungergefühl… aber da reicht auch bei mir ein Glas Wasser oder Kräutertee… und auch der Schokiheißhunger bleibt bei mir aus…
    Ich merke, dass es meinem Körper gut tut, mal einen Tag auf den ganzen Kram zu verzichten, einschließlich Kaffee und co… und somit mache ich mir da auch keinen Streß, diskutiere mit niemandem darüber…
    Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg…
    LG

  4. Ich finde die Methode super!!! :-) Jedes mal wenn ich es mehrere Tage / Wochen durchgezogen habe, hatte ich tolle Ergebnisse und ähnliche Erfahrungen wie du. Fressorgien blieben mehr oder weniger aus. Manchmal habe ich an den Einser Tagen auch erst mittags gegessen und mir fehlte morgens meist noch die Gier nach Essen, die ich manchmal verspüre. Du hast mich mit dem Beitrag gerade sehr motiviert, ab dieser Woche wieder damit zu starten! Wenn du Lust auf eine Blogparade oder ähnlichen zu dem Thema hast, dann melde dich doch bei mir :-)

  5. Danke für den Kommentar. Ich müsste auch ca. 15 kg abnehmen, habe aber bei dieser Methode Bedenken wegen meiner beiden Leichtgewichter. Aber 12-jährigen machen wohl viel nur um sich von den Eltern abzugrenzen ;-))
    Liebe Grüße von Birgit zu Birgit

  6. Ich finde die Methode ja super, wäre nur nichts für mich. Montags esse ich zwar auch nichts, aber das ist eher ungünstig gelegenen Vorlesungen und einem schlecht funktionierenden Gedächtnis geschuldet :)
    Den Rest erledigt bei mir das gute alte Kalorienzählen. Und 20 000-30 000 Schritte am Tag tun ihr übriges.

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