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Hilfe, SchwieMu mischt mit! Die unheimliche Macht der eigenen Eltern + Verlosung

Hilfe, SchwieMu mischt mit! Die unheimliche Macht der eigenen Eltern + Verlosung

Wieder Paar seinDie Arbeit ruft, das Kind schreit, die Zeit drängt. Und dann mischt sich zu allem Überfluss auch noch die Schwiegermutter mit ein.
Kennt ihr das?
Warum uns (Schwieger-)Eltern bewusst oder unbewusst lenken und welche Stolpersteine hält das für Paare bereit? Und vor allem: Wie können wir uns abgrenzen und die Schatten der Vergangenheit hinter uns lassen? Das alles verrät Autor Sascha Schmidt in seinem neuen Buch. Und exklusiv hier am Blog:



Zwischenruf in eigener Sache:

JUHU! Es gibt hier am Blog etwas zu GEWINNEN!

Was tun, damit das Hirnkastl in den Ferien nicht einrostet? Ich hätte da eine Idee ... Und für euch gibt es obendrein auch etwas zu gewinnen!
Neugierig? Hier entlang: KLICK


Ihr könnt das Buch gewinnen!
Wie? Das verrate ich am Ende dieses Beitrags.

Eltern werden ist nicht schwer …

… ach, ihr kennt diesen Spruch zur Genüge.
Aber wie es eben typisch ist für derartige Sprüche: Es steckt ein Fünkchen Wahrheit drinnen. Manchmal sogar mehr als ein Fünkchen.
Aber selbst ein kleines Fünkchen kann manchmal einen Flächenbrand auslösen. Sascha Schmidt, Paarberater und familylab-Seminarleiter, zeigt in seinem neuen Buch Wieder Paar sein! Erfüllte Zweisamkeit trotz Arbeit und Kind die wichtigsten Konfliktherde samt hilfreicher Problemlösungen.

Aus dem Inhalt:

  • Paarleben ist nicht gleich Familienleben
  • Nur noch die Kinder im Blick?
  • Die Sprengkraft von Vorwürfen
  • Streiten, schweigen oder alte Wunden pflegen?
  • Erotik und Sex: War da mal was?
  • Mit guter Pflege rostet Ihre Liebe nicht
  • Frau und Mann sein – statt Mutter und Vater
  • Richtig streiten – ohne Partnerverlust

Zum brisanten Thema Eltern bzw. Schwiegereltern darf ich euch exklusiv eine Leseprobe zur Verfügung stellen:

Leseprobe:
Die unheimliche Macht der eigenen Eltern

Eltern zu werden bedeutet, neue Rollen zu finden. Sie sind jetzt Mutter und Vater.
Und da funken unbewusste Rollenvorbilder dazwischen: Was Sie unbewusst lenkt, sind die Vorbilder, die Sie am eigenen Leibe erfahren haben – Ihre Eltern und teilweise Großeltern.



Einige machen es bewusst anders, andere folgen eher ihren Vorbildern. Am Ende stellen alle fest, dass die eigenen Kindheitserfahrungen maßgeblich das eigene Elternsein bestimmen. Und dass man plötzlich selber wieder Kind ist, wenn die eigenen Eltern in der Rolle als Großeltern zu Besuch kommen. Für die Paarliebe sind dies herausfordernde Situationen.

Die eigenen Eltern oder Schwiegereltern mischen mit

Es ist faszinierend zu beobachten, wie mit der Geburt des ersten Kindes plötzlich die Großfamilie neu ins Spiel kommt. Die heutige Großelterngeneration ist sehr vielseitig: Es gibt Omas und Opas, die bewusst in die Nähe der Kinder ziehen, um bei der Betreuung zu unterstützen. Und es gibt Omas und Opas, die entweder selber noch arbeiten oder ein eigenes aktives Rentnerleben führen mit Hobbys und Reisen. Die gern einmal auf die Enkel aufpassen, jedoch nicht fest verplanbar sind. Es gibt Großeltern, die einen Besitzanspruch auf die Enkelkinder erheben, und Großeltern, denen es egal ist.

Wenn Sie ein für sich gutes Verhältnis zu Ihren Eltern und Schwiegereltern haben, dann ist alles okay.
Problematisch wird es für die Paarbeziehung, wenn das Verhältnis zu den Eltern gestört ist oder die Eltern plötzlich sogar wichtiger sind als der eigene Partner.

Mütter, die sich intensiver mit der eigenen Mutter als mit dem Partner über die Entwicklung der Kinder austauschen, riskieren, dass der Mann sich vom Familienleben abwendet. Er spürt die Verbindung zwischen seiner Frau und deren Mutter und ist chancenlos. Väter, die das Wort der eigenen Mutter über die Gefühle und Äußerungen ihrer Frau stellen, riskieren, dass die Frau sich von ihm abwendet. Keine Frau gewinnt den Kampf gegen die Mutter ihres Mannes, wenn er nicht bereit ist, zu seiner Frau zu stehen.

Der lange Arm der eigenen Eltern

Ich erlebe es immer wieder in meinen Beratungen, Vorträgen und bei mir selbst, dass die Macht der Eltern ungebrochen auf uns wirkt. Die Frage lautet: Haben wir es geschafft, uns abzugrenzen oder lenken uns immer noch die Aussagen, Glaubenssätze und die Liebe oder der Liebesentzug der eigenen Eltern?

Die Familien-Evolution im Schnelldurchlauf ist bestimmt von einer lebenslangen Abnabelung der Kinder von den Eltern. Als Baby sind wir abhängig von unseren Eltern. Ab dem sogenannten Trotzalter – eigentlich ein „Ich-Werdungs- Alter“ – beginnt die Loslösung. Die nächsten radikaleren Schritte erfolgen in der Pubertät und mit dem Auszug aus dem Elternhaus. Raus aus der Einflussnahme der Eltern lautet das Motto, das eigene Leben leben ist der Wunsch.
Bei der Partnerwahl können wir feststellen, dass wir anscheinend unbewusst weiter beeinflusst sind von unseren Eltern: Viele wählen Frauen oder Männer, die Verhaltensweisen an den Tag legen, die uns von unserer Mutter oder unserem Vater bekannt sind. Das ist nicht verwunderlich, denn bekanntes Verhalten bedeutet Sicherheit. Wir haben aus der Kindheit Strategien entwickelt, damit umzugehen.



Wenn die Eltern sich in Ihre Familie drängen

Oma und Opa zu haben ist toll für die Kinder. Hier ticken die Uhren anders als bei Mama und Papa, ein Traum. Für die Eltern sind Oma und Opa eine gute Unterstützung bei den Aufgaben rund um Beruf und Familie und wohlwollende Ratgeber in der Not – es kann jedoch leider auch ganz anders sein.

Mit der Gründung einer eigenen Familie entfernen Sie sich von Ihren Eltern. Sie sind jetzt selber Eltern geworden. Die neue Kernfamilie sind Sie mit Ihrem Partner und den Kindern. Es gibt Großeltern, die das akzeptieren und loslassen. Es gibt jedoch auch die andere Sorte Großeltern, die unbedingt und mit aller Macht Bestandteil der neuen Kernfamilie sein wollen. Das geht oft nur auf Kosten der Paarbeziehung.

Vergegenwärtigen Sie sich noch einmal den Schritt vom Paar zur Familie. Ihr Leben wird komplett auf den Kopf gestellt. Ihr Baby ist Chef in den ersten ein bis zwei Jahren, alles dreht sich um seine Bedürfnisse. Sie als Mutter oder Vater kümmern sich um das Baby; als Frau und Mann pausieren Sie. Wenn in dieser Situation die Eltern oder Schwiegereltern zusätzlich Aufmerksamkeit fordern oder ungebeten Erziehungs- und Lebensweisheiten von sich geben, dann kostet Sie dies alles Energie. Für das Kind da sein, sich abgrenzen von den Eltern oder Schwiegereltern und noch eine Paarbeziehung führen, ist definitiv zu viel.

Ihr Kind ist gesetzt – zwischen Eltern oder Partner können Sie wählen. Wenn Ihnen Ihre Paarbeziehung am Herzen liegt, dann wählen Sie unbedingt Ihren Partner. Viele machen den Fehler, den Partner auch als gesetzt anzusehen. Doch das geht nicht gut, denn Partnerschaft muss gepflegt werden. Machen Sie das – aktiv! Ihre Eltern werden Sie nie verlieren; sie bleiben Ihre Eltern. Ihr Partner kann sich entscheiden zu gehen – trotz gemeinsamer Kinder.

Abgrenzung von Eltern oder Schwiegereltern

  • Wenn Sie und Ihr Partner die Eltern als unterstützend empfinden, dann gibt es keinen Handlungsbedarf. Freuen Sie sich!
  • Wenn die Eltern ungefragt und bestimmend mitmischen, dann sollten Sie handeln. Es geht um Ihre Hoheit als Paar in Ihrer neuen Kernfamilie.
  • Grenzen Sie sich aktiv ab. Formulieren Sie klar und deutlich, was Sie sich von den Eltern als Hilfe wünschen und was nicht. Wenn die Eltern darauf beleidigt reagieren, dann ist das kindisch und zeigt umso mehr an, dass Sie sich abgrenzen müssen.
  • Wirksam ist eine persönliche Sprache: „Ich will nicht, dass…“oder „Ich will, dass …“.
  • Wenn Ihnen „wollen“ zu hart ist, versuchen Sie es sanfter mit „Ich möchte, dass …“ oder „Ich möchte nicht, dass …“. Wenn es wirkt, okay, wenn nicht, dann hilft ein klareres „Ich will (nicht) …“.

Du bist ja wie deine Mutter/dein Vater!

Ihre eigenen Eltern sind lebenslang prägend für Sie. So wie Ihre Mutter oder Ihr Vater wollten Sie vielleicht nie sein. Doch kaum sind Sie selbst Mutter oder Vater geworden, schleichen sich Ansichten, Glaubenssätze und Verhaltensweisen ein, die Sie an die eigenen Eltern erinnern. Was ist hier los?



Sie haben sich verliebt und sind in eine Beziehung als Paar gegangen. Sie kennen die schönen und unschönen Seiten Ihres Partners. Sie lieben einander – im besten Fall so, wie Sie sind. Dann kommt Ihr gemeinsames Kind zur Welt, der Schritt vom Paar zur Familie erfolgt, die Mutter- und Vaterrolle muss gefunden werden. Und schon klopft die eigene Vergangenheit an. Die Rollen Ihrer Eltern dienen Ihnen als unbewusstes Vorbild oder Abschreckung. Sie sind quasi eine Blaupause, der Sie folgen oder die Sie ablehnen.

Die eigene Elternrolle muss gefunden werden

Wieso gefährdet dies die Partnerschaft? Weil Sie sich neu kennenlernen. Als Frau und Mann wussten Sie, ob und wie Sie zusammenpassen. Als Mutter und Vater müssen Sie sich neu erfinden. Es kann sein, dass Sie hier sehr verwundert sind über den Menschen, den Sie lieben. Im Idealfall schaffen Sie es, als Paar über diese neue Elternrolle zu sprechen und zu reflektieren. Im Alltag findet dies kaum statt. Arbeit, Kinder und Großfamilie zerren zu sehr an uns, als dass Zeit bleibt, sich mit der eigenen Elternrolle auseinanderzusetzen. Und doch ist es sehr wichtig, denn Ihre persönliche und aus dem Herzen kommende Antwort auf diese zwei Fragen ist die Basis für Ihr Familienleben: Was für eine Mutter will ich sein? Was für ein Vater will ich sein?

Wieso Ihre Eltern Sie unbewusst lenken

Wenn wir Neuland betreten, suchen wir Sicherheit. Wenn wir zum ersten Mal Eltern werden, holen wir sofort unsere eigenen Eltern unbewusst hervor. Das, was wir als Kind erlebt haben, kennen wir. Was wir kennen – egal ob es gut oder schlecht war – bietet Sicherheit. Sicherheit ist das, was junge Eltern suchen. Denn urplötzlich tragen sie die gesamte Verantwortung für das neue Leben.

Es ist ganz normal, dass dabei die Rollenbilder der eigenen Mutter oder des eigenen Vaters da sind. Hieran können Sie sich reiben, können sich abgrenzen oder gute Sachen übernehmen. Schwierig wird es, wenn Ihr Partner nicht damit leben will, wie Sie Ihre Rolle als Mutter oder Vater ausfüllen. Jetzt haben Sie einen Konflikt.

Die Schatten der Vergangenheit hinter sich lassen

  • Reflektieren Sie Ihre eigene Kindheit. Was war gut und was war schlecht? Schreiben Sie spontan die jeweils drei wichtigsten Punkte auf.
  • Versöhnen Sie sich mit Ihrer Kindheit. Versöhnung setzt Verständnis voraus. Was glauben Sie, wieso waren Ihre Mutter und Ihr Vater so, wie sie waren?
  • Machen Sie sich bewusst: Sie sind einzigartig und anders. Sie können frei entscheiden, welche Anteile Ihrer Eltern Sie übernehmen wollen und welche nicht. Hilfreich ist die Antwort auf die Frage: „Was für eine Mutter/Was für ein Vater will ich sein?“
  • Dieser Prozess ist zuerst einmal eine Persönlichkeitsentwicklung. Sie können ihn alleine oder mit Hilfe von außen machen. Integrieren Sie gleichzeitig Ihren Partner, indem Sie über Ihre Erkenntnisse, Gefühle und nächsten Schritte berichten. So kann er oder sie verstehen, wieso Sie sich ändern.

Buch gewinnen

Wieder Paar seinIhr könnt das Buch Wieder Paar sein! Erfüllte Zweisamkeit trotz Arbeit und Kind gewinnen. Und das geht so:

So könnt ihr mitmachen:

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Teilnahmeberechtigt sind alle Mütter, Väter, Omas, Opas, Onkel, Tanten, was auch immer aus Österreich und Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, eine Barablöse ist ausgeschlossen. Die Verlosung steht in keinem Zusammenhang mit Facebook.

Liked, kommentiert, teilt, markiert ab sofort bis 8. Mai 2017, 23:59 Uhr.
Die Gewinner/-innen werden hier und auf Facebook bekanntgegeben.


Schwiegermutter mischt mit


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Muttis Nähkästchen

Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter (aka. Rabenmutter). Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

Dieser Beitrag hat 11 Kommentare

  1. Hier …. Ich …. gerne!
    Habe eine sehr engagierte Schwiegermutter. Das Buch käme ganz passend ?

  2. Klingt sehr interessant! Würde gerne mehr darüber lesen!

  3. …hier ist noch eine Tochter,Schwiegertochter,Mama & Ehefrau…und bin seeehr empfänglich für das Buch?Würde mich sehr darüber freuen.

  4. Hier hab ein Schwiegermonster und mit meinem Mann ist der reinste Alltag ?

  5. Bitte, bitte! Bei uns wird dieses Buch DRINGEND benötigt!!!! ?

  6. Ich würde es auch gerne lesen.

  7. Sehr interessant, könnte ich gut gebrauchen. ;)

  8. Das Buch klingt toll ❤️ Beim Instagram Link kommt man übrigens auch auf Facebook ?

  9. Das kommt genau richtig!! Ohne meine Schwiegermutter läuft nichts, …. glaubt sie ??

  10. And the winners are …
    Pssst! Vorab: An alle, die leider nicht gewonnen haben: Nicht traurig sein – es gibt schon bald wieder was zu gewinnen bei mir. Und das Buch gibt’s auch käuflich zu erstehen und kostet nicht die Welt: http://amzn.to/2qZD6L4
    Aber nun zu den Gewinnerinnen: Katja Fandel und Silke Weingartner-Wimmer (beide via Facebook). Bitte schickt mir eure Adresse an: mutti@muttis-blog.net, dann kann das Buch schon bald auf die Reise zu euch gehen :-)

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