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Dankbarkeit

Studien belegen: Dankbare Menschen sind mit ihrem Leben zufriedener und fühlen sich besser. Und weil es auch schon in meinen Neujahrsvorsätzen zu lesen war: Ein paar Fakten rund um Dankbarkeit und wofür Mutti dankbar ist: 

Dankbarkeit erklärt das individuelle Lebensglück zu 20 Prozent – ein enorm hoher Wert! Kaum eine andere menschliche Eigenschaft wirkt sich so unmittelbar und direkt auf das empfundene Glück aus. Dabei korreliert die persönliche Dankbarkeit nicht mit den tatsächlich erlittenen Schicksalsschlägen.

Dankbarkeit löst eine positive Spirale aus: Wer dankbar ist, dem wird mehr geholfen und geschenkt. Und dadurch fällt es einem wiederum leichter, dankbar zu sein. (Quelle: Psychologie heute, 7/2010)

In diesem Sinne – dafür bin ich ganz persönlich dankbar:

  • für zwei gesunde und aufgeweckte Kinder. Auch wenn sie die wohl größte Herausforderung im Leben sind, haben wir wirklich Glück. Sie bringen uns sowohl zum Lachen wie auch zum Weinen und haben unserem vorher doch recht oberflächlichen Leben gehörig Tiefe verschafft. Ich/wir mussten durften durch sie und mit ihnen extrem viel lernen; sie haben mir in mancherlei Hinsicht die Augen geöffnet und mich geerdet.
  • dass ich einen liebevollen und aufmerksamen Mann habe, der obendrein ein wundervoller Vater für seine Kinder ist. Elternteilzeit, Brote streichen, Windeln wechseln, die “Nachtschicht” übernehmen, wertvolle Erziehungsarbeit leisten, mit den Kindern spielen, an freien Tagen auch mal mit ihnen losziehen (und mir dadurch ein paar freie Stunden verschaffen) und manchmal sogar kochen – alles keine Fremdwörter für meinen Göttergatten. Ich schätze das ungemein! Und die Kinder auch!
  • dafür, dass wir alle mit Gesundheit gesegnet sind. Alle Schwierigkeiten und Zwischenfälle habe ich/haben wir  Gott sei Dank ohne bleibende Schäden hinter mir/uns gelassen.
  • für unser kleines Häuschen, das wir uns gemütlich eingerichtet haben und für uns vier ausreichend Platz bietet. Und dafür, dass wir uns diesen Traum vom Eigenheim dank Wohnbauförderung auch tatsächlich leisten können.
  • für den kleinen Garten drumherum, der bei mir enorme Kreativität und Tatkraft geweckt hat  – wer hätte das gedacht!
  • für eine Nachbarschaft, die trotz der gegebenen Enge respekt- und rücksichtsvoll miteinander umgeht, die viele Spielkameraden für unsere Kinder bereithält und bei Abwesenheit zuverlässig bei Katzen- und Hausbetreuung übernimmt.
  • für meinen Beruf, der mir Freude macht, und meinen Nebenjob, in den ich viel persönliches “Herzblut” investiere. In beiden Bereichen hab ich nicht das Gefühl, zu “müssen” sondern zu “dürfen” – und das ist schön.
  • dass wir zwar bei weitem nicht “reich” sind, aber alles haben, was wir brauchen und damit mehr als zufrieden sein können.
  • für meine Eltern, die mir immer eine liebevolle Heimat geboten und mir wichtige Werte vermittelt haben. Was sie tatsächlich alles geleistet haben, beginne ich erst jetzt – da ich selbst Kinder habe – zu begreifen und richtig zu schätzen.
  • für meine Schwiegereltern, die mich von Anfang an herzlich in ihre Familie aufgenommen haben, mir immer wieder wertvolle Anregungen in puncto Kindererziehung liefern (auch wenn ich sie manchmal anfangs falsch verstehe) und uns immer wieder ihre Hilfe anbieten. Nächstes Jahr ziehen sie sogar in unsere Stadt.
  • dass meine Haushaltshilfe wieder genesen ist – wenn sie einmal pro Woche 2 Stunden lang Böden und Bäder putzt, dann ist das eine riesengroße Hilfe für mich und ein Luxus, den ich mir gerne leiste.
  • dafür, dass dieser Blog bei meinen Leserinnen und Lesern guten Anklang findet. Der eine oder andere Tipp hat hoffentlich schon anderen Eltern weiter geholfen.
  • dass ich mir mit der Zeit eine dicke Haut zugezogen habe und manches ganz einfach von mir “abperlen” kann ohne dabei das Mitgefühl auf der Strecke zu lassen. Dass ich  gelernt habe, Prioritäten und Grenzen zu setzen – nicht immer ganz freiwillig und manchmal auf die harte Tour (aber anderes hätte ich es wohl nicht verstanden)
  • dafür, dass ich manchmal alleine sein darf
  • dafür, dass ich niemals “ganz alleine” bin
  • dass ich lernen durfte, dass man Sorgen getrost “abgeben” darf.

Ach, tut das gut! Statt zu jammern einmal darüber nachzudenken, wofür man in seinem Leben dankbar sein kann. Ich bin mir sicher, dass diese Liste noch lange nicht vollständig ist – und trotzdem ist es eine ganze Menge!

Muttis Nähkästchen

Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter. Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

Dieser Beitrag hat 9 Kommentare

  1. hallo, kann mich nur anschließen. Auch ich versuche immer wieder aufzuzählen wofür ich dankbar bin. Ist eine hilfreiche Routine z.B. vor dem Einschlafen.

    Heike

  2. Denke und erlebe auch, dass Dankbarkeit ein wichtiger Schlüssel zum Glücklichsein ist.
    Kann deine Auflistung beinahe übernehmen!
    Danke für die Inspiration.

  3. Wow, auf diesen Artikel habe ich viele und so schöne Rückmeldungen bekommen – hauptsächlich persönlich. Schön, dass das bei euch so gut ankommt! Das macht mich noch glücklicher!

  4. Dankbarkeit – Eine der wichtigsten Triebfedern eines erfüllten Lebens. Vielen Dank für diesen Artikel! :)

  5. Wirklich schön! Und inspirierend. Danke!

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