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Frühförderung zahlt sich aus

Frühförderung zahlt sich aus, das schreibt das aktuelle profil (vom 9. August 2010). Auch wenn die Effekte der Frühförderung in der Mittelschule zu verblassen scheinen, zeigt sie ausgeprägte Effekte im späteren Erwerbsleben. Ein paar Details und meine Meinung dazu:



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Die wichtigsten Eckpunkte aus dem Profil-Beitrag, die eine Studie der Harvard University zitiert:

  • Kinder mit professioneller Frühförderung haben es später wesentlich leichter.
  • Bisher ging man davon aus, dass sich “später” auf die Schule bezieht und die Arbeit der besten KindergartenpädagogInnen durch unmotivierte MittelschullehrerInnen mühelos zunichte gemacht werden können. Das stimmt aber nicht, denn:
  • Auch wenn sich leistungsbezogene Unterschiede im Mittelschulbereich wieder angleichen und die Effekte der Frühförderung zu verblassen scheinen, zeitigt die Frühförderung doch ausgeprägte Effekte im späteren Erwerbsleben, insbesondere im Bezug auf die Einkommenshöhe.
  • Ein hervorragender Kindergartenpädagoge könne einer durchschnittlichen Kindergruppe rund 320.000 Dollar zusätzliches Karriereeinkommen bescheren. Dabei geben sie allerdings auch zu bedenken:
  • Der Effekt der elterlichen Erziehung übertrifft jenen der kindergartenpädagogischen deutlich!

Muttis Fazit: Ich hab ja in diesem Blog schon einige Male die Lanze für musikalische Frühförderung gebrochen. Wir haben mit Music Together die perfekte Mischung für uns gefunden: Musik und Englisch. Durch die altersgemischten Gruppen (0-5 Jahre) können wir alle gemeinsam daran teilnehmen. Das Programm hat sich ganz charmant und unaufdringlich in unseren Alltag geschlichen: Wir trällern und chanten, und auch das Verständnis für die englische Sprache ist speziell bei meinem älteren Kind (4) nicht zu verachten! Meine Kinder löchern mich dauernd, wann denn endlich Herbst ist und Music Together wieder beginnt.

Wichtig ist aus meiner Sicht in puncto Frühförderung:

  • Klug auswählen und nicht übertreiben – die Kinder sollten es mit Freude machen, für die Eltern sollte es nicht in Stress ausarten.
  • Förderung der mathematischen Fähigkeiten heißt nicht automatisch Mathe pauken. Bewegung und Musik können da beispielsweise meist mehr bewirken – vor allem macht es auch mehr Spaß!

Foto: Tory Byrne

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Muttis Nähkästchen

Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter. Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

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