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Noch 4 Dinge, die Mütter in den Wahnsinn treiben (und Kinder wahrscheinlich nie lernen)

Noch 4 Dinge, die Mütter in den Wahnsinn treiben (und Kinder wahrscheinlich nie lernen)

Vielen herzlichen Dank für euren Kommentare auf den Beitrag
4 Dinge, die Mütter in den Wahnsinn treiben (und Kinder wahrscheinlich nie lernen)! In der Zwischenzeit hat sich bei genauerer Betrachtung bedauerlicherweise herausgestellt, dass ich da noch etwas vergessen hab …

Ich chill ja eh … 99% der Zeit.
Aber die restlichen 3,65 Tage im Jahr könnt’ ich die Wände hochkraxeln *§@#!&!

Muss ich denn wirklich die nächsten 10-15 Jahre im Chaos leben? (Zugegeben, ich bin ja selbst auch nicht Chaos-frei, keine Frage; aber das Chaos von 4 Personen ist mehr als die Summe seiner Teile!!!)

Es hat sich in der Zwischenzeit herausgestellt, dass ich den Text eindeutig zu früh veröffentlicht habe. Hinzuzufügen wäre nämlich noch:

  1. Morgens aufstehen

    Ein ewiges Sisyphos-Thema, jeden Tag die gleiche Leier: “Lieber Sohn, hopp-hopp aus den Federn, die Schule fängt an!” Momentan freilich verstärkt durch die Zeitumstellung.
    Wir probieren’s mit einer Mischung aus Motivation und Konsequenzen:
    Wer vor 7:00 Uhr (Himmel, das ist ja eh eine humane Zeit!) angezogen am Frühstückstisch erscheint bekommt für jede Minute eine “Plus-Minute” (sprich: die darf er dann am Abend länger am Tablet spielen). Zwischen 7:00 und 7:30 Uhr ist neutrale Zone, und ab 7:15 Uhr gibt’s für jede Minute eine “Minus-Minute” (= wird von der Spielzeit abgezogen).
    Um 7:30 Uhr öffnet die Schule.
    Funktioniert momentan ganz gut, aber das ewige Erinnern nervt.
    Interessantes Detail am Rande: Während meinen Jungs das Aufstehen unter der Woche eine echte Herausforderung ist, so quietschvergnügt stehen sie am Wochenende zur selben Zeit in der Tür und lechzen nach Input (Frühstück & Spielen).
    :-/

  2. Schmutzige Wäsche entsorgen

    Ich bin ja schon froh, dass das mit der täglichen Grundhygiene so einigermaßen klappt (obwohl Fragen wie “Warum muss ich mir jeden Tag den Popo waschen?” einen gewissen Boomerang-Effekt besitzen). Außerdem verfügen wir über einen mehr als praktischen Wäscheabwurf direkt vom Bad zur Waschmaschine in den Keller. Nur blöd, dass Unterhosen & Co. auf den letzten Metern – ach was, Zentimetern! – dorthin am Boden liegen bleiben (um nicht zu sagen richtiggehend verrecken).
    :-/
    Beweisfoto:

    image
    P.S.: Meine Kinder haben mich argwöhnisch beim Machen dieses Fotos beobachtet – die Aktion kam ihnen hochgradig verdächtig vor. Darum ließen sie die Corpi delicti sogleich in den erwähnten Wäscheabwurf verschwinden.
    Pfew! Glück gehabt! Sie wissen also tatsächlich sowohl um die Örtlichkeit wie auch deren zweckmäßiger Verwendung Bescheid – zumindest in der Theorie. Aber eben leider nur im “Notfall”.

  3. Licht abdrehen

    Mich würde mal interessieren, wie hoch unsere Stromrechnung wäre, würden da nicht ständig irgendwelche Lichter die ganze Nacht brennen. Von Nachtlichtern red ich gar nicht, eher von Lampen im Bad, im WC, im Spielraum … Gerade heute herrschte wieder einmal die ganze Nacht Festbeleuchtung im Bad – alles was leuchten kann, tat dies auch. :-/
    Aber da ist ein klitzekleiner Silberstreifen am Horizont: Weil die Tage länger werden, verringert sich tendenziell der Bedarf an Zusatzlicht. Und die Hoffnung stirbt zuletzt, dass sich dies Situation in der nächsten dunklen Saison von selbst erledigt hat.
    Obwohl … schon öfter hab ich meine Kinder dabei ertappt, wie sie bei geschlossenen (Verdunkelungs-)Vorhängen und dafür mit jeder erdenklichen künstlichen Lichtquelle spielen … obwohl draußen Gratis-Licht vom Himmel knallt.
    :-/

  4. Schmutziges Geschirr in den Geschirrspüler einräumen

    Durch unsere mehr als hilfreichen Familiengesetze haben wir es geschafft, dass nicht jeder einfach so vom Esstisch aufspringt und auf Nimmerwiedersehen verschwindet. Mindestanforderung bei uns: Jeder hält sich an seinem Teller fest und bringt es in die Küche und wäscht sich Hände und Mund. Das haben die Kinder verinnerlicht – zumindest meistens.
    Nur der letzte Schritt will und will nicht funktionieren: Kunstvoll wird das schmutzige Geschirr auf der Anrichte gestapelt bis sonst kein Futzelchen mehr Platz findet. Dass sich aber der Geschirrspüler praktischerweise gleich darunter befindet, wird großzügig ignoriert.
    :-/

Weitere Tipps sind also herzlich willkommen!

… oder einfach nur eine Beipflichtung. Nichts ist tröstlicher als die Versicherung, dass man in seiner Situation nicht alleine ist. :-)

Update 07/2016: Mittlerweile hab ich dazugelernt und weiß mir jetzt zu helfen. Nämlich mit einem Parkverbot für Schmutzwäsche, einem Parkgebot für Schuhe u.v.m.:

Bilder: PublicDomainPictures, Pixabay

Muttis Nähkästchen

Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter. Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

Dieser Beitrag hat 5 Kommentare

  1. DIESER SPIELPLATZSAND ÜBERALL MACHT MICH WAHNSINNIG! Man denkt ja, man hat das Kind hinreichend ausgeschüttelt, aber das Zeug ist einfach ÜBERALL!

  2. DAS EWIGE SUCHEN NACH DINGEN, die die Kinder irgendwo fallen lassen haben und dann nicht mehr finden. JEDEN TAG!

  3. Hallo, mit der Schmutzwäsche das kenn ich nur all zu gut. hier mein Tipp: Fotos von der Schmutzwäsche und vom Wäschekorb machen und im Badezimmer untereinander aufhängen, genauso mit dem Handtuch nach dem baden/duschen Foto vom Handtuch am Haken machen und aufhängen. mehr visuell !!! und ich muß nicht mehr nur reden… bei uns klappt’s super!!!

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