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Ausschlafen in den Ferien: über das Leben mit einem Schulkind

Mutter kann ausschlafenUnsere ersten Ferien mit Schulkind sind vorbei. Der sogenannte “Wiedereinstieg” war härter als gedacht – es fühlte sich an, als müssten wir um 3:00 Uhr morgens aufstehen. Es waren nämlich unsere ersten beiden Wochen seit vielen Jahren, in denen wir annähernd nach Herzenslust ausschlafen konnten. Generell ist das Leben mit Schulkind anders – ein erstes Fazit nach den ersten 4 Monaten und ein Lob auf Kinder mit 3 Jahren Altersunterschied:

Unser Kind ist ein so genannter “Später”. Hierzulande gilt für den Schuleintritt nämlich der Stichtag 30. August. Alle danach geborenen Kinder beginnen erst ein Jahr später mit der Schule. Gerade für Jungs ein Segen, wie ich meine.

Ausgeglichenes Kind, entspanntes Verhältnis

Seit mein Ältester in die Schule geht, ist unser Verhältnis viel entspannter: Das Kind ist gefordert und nicht mehr so unausgeglichen wie in der letzten Kindergarten-Zeit. Trotzdem hat ihm das Extra-Jahr im Kindergarten gut getan. Auch wenn das Kind bei weitem keine Probleme in der Schule hat, ist so ein Schuljahr schon wesentlich anstrengender – und zwar für alle: fixe Beginnzeiten deutlich vor 8:00 Uhr morgens, Hausaufgaben … Die Weihnachtsferien hatten wir allesamt als Erholung bitter nötig.

Geschwister machen sich bezahlt

Und erstmals hat es uns als Eltern enorm entlastet, dass wir Kinder mit 3 Jahren Altersunterschied haben (jetzt sind sie 4 und 7 Jahre alt): Sie haben sich morgens in einen anderen Raum Räume verkrümelt, um miteinander zu spielen – während wir uns nochmal umdrehten und erstmals seit Jahren hemmungslos ausschlafen konnten. Wäre vor wenigen Wochen noch nach wenigen Minuten einer – meist der Kleine – heulend angekommen, so war es diesmal wirklich stundenlange Eintracht angesagt. Herrlich!

Ich weiß aus eigener leidvoller Erfahrung, dass es ein schwacher Trost ist, wenn man vom elterlichen Schlafmangel geplagt ist (u.a. hier nachzulesen: Leidensweg und Lösung für’s Durchschlafen, Durchschlafen: Neuer Versuch, Durchgeschlafen!), aber es stimmt: Alles nur eine Phase – sie geht vorbei. Und wir genießen das jetzt. Der Kleine kommt zwar immer noch nachts angetappst, aber dank noch immer nicht abgebautem “Schlafwinkerl” merken wir das meist nicht mal.

P.S.: Dies war mein erster Artikel, den ich auf meinem neuen Tablet mit der WordPress-App verfasst habe. Hmmm, naja … gewöhnungsbedürftig, aber es geht.

Foto: Andrew Richards, sxc

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Muttis Nähkästchen

Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter. Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Hallo Mutti, kann ich voll verstehen. Ist zwar schon lange her, aber meine Zwillinge und ich waren auch in der 1. Klasse mehr als “weihnachtsreif” und ich denke ihre Lehrerin auch. Hätte nie gedacht, dass die 1. Wochen in der Schule so anstregend sind. Obwohl sie auch keinerlei Probleme hatten. Gratuliere zur Weihnachtsferien-Erholung!

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