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Gesundes Pausenbrot – ein paar Ideen

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Gesundes Pausenbrot – ein paar Ideen

Kennt ihr das auch? Die Apfelspalten kommen angebräunt, aber unberührt wieder retour. Grünzeug in der Brotdose ist sowieso ein No-go. Die Kinder würden in der großen Pause am liebsten nur Brot mit Nuss-Schokoladen-Aufstrich essen?
Die Frage aller Fragen: Wie bringe ich meine Kinder dazu, in der Pause etwas Gesundes zu essen? LaVita hat ein paar Ideen für gesunde Pausenbrote zusammengestellt – ich präsentiere euch eines davon. Und meine Meinung zu “überkandidelten” Pausenbrotprojekten.

Herrje – die Schule ruft. Und damit das tägliche Schmieren der Pausenbrote. Und das Mutterherz möchte gerne Gesundes in die Brotdose packen. Wenn es dem Schulkind aber nicht schmeckt, dann kommt alles wieder unangetastet retour – alle Mühe war umsonst.

Auch der soziale Druck ist nicht zu unterschätzen – die Schule meiner Jungs legt Wert auf die gesunde Jause. Süßigkeiten und Junk Food sind tabu. Das ist gut so – aber auch eine Herausforderung. Was also in die Brotdose packen?

Sag niemals nie!

Und ich hab mir geschworen: Ich mache nie, nie, NIE! so ausgefeilte Pausenbrote, wie man sie auf Pinterest oder Instagram sieht – gar noch mit dem Keksausstecher auf hübsch gemacht, oder so.
Ich doch nicht!
Aber die Erfahrung hat gezeigt:

Lieblose Pausenbrote kommen genauso lieblos und vor allem unangetastet wieder retour.

Man (oder eben frau) muss die jungen Damen und Herren schon ein bisschen “verführen” – noch dazu wenn es etwas Gesundes ist, das ihren Gaumen passieren soll.

Was gehört zu einem gesunden Pausenbrot?

Konzentration und Leistungsfähigkeit in der Schule hängen eng mit der Ernährung zusammen. Darum ist das Frühstück (siehe auch: Brain Food für Schulkinder) und das Pausenbrot für Schulkinder sehr wichtig. Laut der Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sollte eine gesunde Jause folgende vier Bestandteile beinhalten:

  1. Vollkornbrot: komplexe Kohlenhydrate versorgen das Gehirn lange mit Energie, Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe
  2. Milch oder Milchprodukt: Eiweiß und Kalzium
  3. Obst oder Gemüse: Vitamine und Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe
  4. ungesüßtes Getränk: für den Flüssigkeitsbedarf

So – und jetzt ist elterliche Kreativität gefragt:

Ideen für das gesunde Pausenbrot

Freilich könnte man jetzt auch das Pausenbrot bis ins Extreme zelebrieren – im Internet kursieren allerhand Beispiele. Aber welche Mutter hat wirklich Zeit dafür? Ich jedenfalls nicht. Meine Anforderungen: Das Pausenbrot muss gesund, regional und in sinnvoller Zeit zubereitbar sein. Und: es muss den Kindern schmecken – denn sonst war jede Liebesmüh umsonst.
Und Keksausstecher sind tatsächlich nicht zu verachten …

LaVita hat zur Aktion “Gesundes Pausenbrot” aufgerufen und auch einige Ideen für euch bereitgestellt. Mein Favorit ist:

 

Brotspieß mit Kräuterquark und Kirschtomaten

Ja, ausgerechnet das mit den Keksausstechern … genau das :-)
Psst! Die grüne Bento-Box gibt’s hier.



Zutaten

  • 250g Quark (Topfen)
  • eine Handvoll Kräuter (Schnittlauch, Kresse, Petersilie oder Basilikum)
  • 1 EL Leinöl
  • Salz und Pfeffer
  • 2 Scheiben Vollkornbrot
  • eine Handvoll Ruccola
  • gehackte Walnüsse
  • einige Kirschtomaten
  • Schaschlikspieße, runder Plätzchenausstecher

 

Was kommt bei euch in die Brotdose?

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Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit LaVita.
Danke für eure Unterstützung!

Muttis Nähkästchen

Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter. Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Super Idee. Werde ich ganz sicher mal nachmachen. Mein Sohn isst man liebsten brot mit Frischkäse und Salatgurke. Liebe Grüße Steffi

  2. Da ich etwas unter den lieblosen Pausenbroten meiner Mama gelitten habe (und ich hoffe inbrünstig sie ist nicht eine deiner vielen Blogleserinnen!) habe ich mir vorgenommen, es beim Junior auf jeden Fall besser zu machen. Also nehme ich sogar ab und an mal den berüchtigten Keksausstecher zur Hand und er liebt meine Jausenboxen! Ich habe auch nicht viel Zeit für solchen Chi-Chi in der Früh, aber so ein kleiner ausgestochener Käsestern macht einfach was her! In Juniors Jausenbox kommt immer Obst oder Gemüse (aber schon zugeputzt, also z.B. Karottenstifte), wenn nötig ein kleines Salz und dazu was die Küche hergibt: entweder ein kleines Vollkornbrot mit Frischkäse, oder einen Vollkornkeks oder Käsestücke oder “Regenwürmer” – Schinkenröllchen mit Frischkäse gefüllt als Fingerfood.

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