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Weiterführende Schule: Was man jetzt braucht

Weiterführende Schule: Was man jetzt braucht

Die Grundschuljahre gehen leider viel zu schnell vorbei. Bei vielen Kindern steht jetzt der Übertritt in eine weiterführende Schule an. Schon die Vorbereitung in den Ferien ist jetzt etwas anders.


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Birgit und Christine von Muttis Nähkästchen

Für alle, die uns noch nicht kennen: Hier plaudern Birgit und Christine aus dem Nähkästchen und schreiben über das (Über-)Leben mit Kindern.

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Voraussichtliche Lesedauer: 8 Minuten



Höhere schule


Auf in die weiterführende Schule

Nach vier Jahren Grundschule im gewohnten Umfeld, beginnt für viele Kinder jetzt im Herbst ein neuer Lebensabschnitt. In höheren Schulen weht oft ein anderer Wind und die Kids müssen auf einen Schlag recht selbstständig werden.

  • Viele verschiedene Lehrer, die keine Rücksicht auf die anderen Fächer nehmen – nicht mehr eine vertraute Lehrperson, die das Arbeitspensum aufeinander abstimmt.
  • Wesentlich mehr Tests und Schularbeiten
  • Mehr Schulstunden, Nachmittagsunterricht, …
  • Ältere Kinder und Jugendliche vor denen man sich beweisen muss/will

Gar nicht so einfach diese Umstellung. Ein großer Schritt für das Kind und auch für die Eltern. Auch für uns Eltern ist es wieder ein neues Abenteuer. Wie läuft alles ab? Wie machen es die anderen? Über welche Kanäle erfahre ich von Neuigkeiten? Gibt es Onlineprogramme, in die wir Eltern uns einarbeiten müssen? Wie genau muss mein Kind lernen?


Was kann man jetzt in den Ferien schon tun?

Ganz kalt muss uns der Umstieg nicht erwischen. Schon jetzt können wir uns zumindest ein bisschen darauf vorbereiten, einiges besorgen und unser Kind fit für die neue Schule machen.


#1 Ängste nehmen vor der weiterführenden Schule

Viele Kids sind sehr aufgeregt oder haben sogar panische Angst, weil es bald in die weiterführende Schule geht. Spätestens jetzt sollte man viel mit seinem Kind sprechen. Alle Neuanfänger sind jetzt aufgeregt – für alle ist die Situation neu und das wissen auch die Lehrer. Es wird also im Normalfall nicht gleich Vollgas gegeben. Es erfolgt ein Kennenlernen, die Lehrer schauen wie weit der Wissensstand der Schüler ist, die ja aus den verschiedensten Schulen zusammenkommen und gerade am Anfang bekommt man noch sehr viel Unterstützung und Hilfe.


#2 „Ich bin bei dir!“

Am ersten Schultag sollte man sich – wenn möglich – Urlaub nehmen. Vermutlich dauert der Unterricht nur ca. 2 Stunden – es zahlt sich also so und so nicht aus ins Büro zu fahren – und es ist ein schönes Gefühl für das Kind, wenn Mama oder Papa es zur Schule begleiten und gleich danach wieder parat stehen. Das ist ein Sicherheitsgefühl, das schon jetzt im Vorfeld hilft.


#3 Hobbies reduzieren

Man muss sich im Klaren sein, dass das Arbeitspensum ein ganz anderes ist als in der Grundschule. Die weiterführende Schule vereinnahmt wesentlich mehr Freizeit, weil man jetzt eben wesentlich mehr lernen muss. Hobbies, die einem nicht wirklich am Herzen liegen, sollte man also lieber vom „Stundenplan“ streichen. Gerade im ersten Jahr in der höheren Schule sind die Kids froh um jede Minute, in der sie einfach Kind sein können und im sicheren Hafen zuhause verbringen können.


#4 Beim „Cool-Sein“ helfen

Jetzt kommt die Zeit, in der Kleidung und Accessoires immer wichtiger werden. Im Notfall muss man in diesem Herbst – wenn möglich – also mal etwas tiefer in die Tasche greifen. Dauerhaft muss das im Normalfall nicht sein. Aber der erste Eindruck zählt eben und das Kind geht mit einem schönen neuen Outfit bestimmt selbstsicherer auf die neuen Mitschüler zu. Also einmal nachgeben und die coolen Markensneakers gönnen. Wir kennen das ja auch selber – fühlen wir uns wohl in unserer Haut, geht uns alles leichter von der Hand und wir haben ein ganz anderes Auftreten.


#5 Schultasche, Federpennal, Stifte und Co.

Ausgedient hat der süße Schulranzen mit den Einhörnern, der unser Kind vier Jahre lang in die Schule begleitet hat. Jetzt muss der Ranzen cool und vor allem ausreichend groß sein. Schulrucksäcke für die weiterführende Schule haben ein Fach für den Laptop, viele kleine Fächer für Krimskrams und natürlich viel Stauraum für große Ordner und Mappen.

Auch das hübsche Federpennal, in das man seine Buntstifte schön einsortiert, ist jetzt nicht mehr in. Die meisten Schüler in höheren Schulen haben nur noch ein Schüttelpennal, in dem die Stifte im Chaos herumpurzeln. Ein Graus für mich als Mutter – Pflicht bei den Kids. Würde ja viel zu lange dauern, die Stifte schön einzusortieren. Na gut – Hauptsache sie fühlen sich gut dabei und haben immer ihre Stifte mit! Meine großen Kids lieben die Schüttelmäppchen von Baagl


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Was jetzt neu dazu kommt:

Eine Geldbörse ist jetzt erstmals wichtig. In höheren Schulen gibt es meist ein Schulbuffet und die Kinder genießen es sehr sich dort ab und zu etwas kaufen zu können. Außerdem brauchen sie etwas, worin die Buskarte und/oder der Schülerausweise gut untergebracht sind. Damit die Kinder ihre Geldtasche nicht ständig verlieren und in der großen Schultasche suchen müssen, befestigen wir eine Kette oder einen Karabiner in der Schultasche – daran wird die Geldbörse dann immer befestigt. Hat sich bewährt. (Auch der Schlüssel für den Spind hängt an so einer Kette!)

Apropos: In der höheren Schule haben die Kids meist einen eigenen Spind. Rechtzeitig ein Schloss mit mehreren Schlüsseln (als Reserve) oder ein Zahlenschloss kaufen!

Auch bei den Stiften, beim Turnoutfit, den Sportschuhen und den Hausschuhen sollte das Kind jetzt mitentscheiden dürfen. Mit coolen Stiften schreibt man lieber, mit einem modernen Sportoutfit geht man lieber in den Sportunterricht usw.!

Ganz wichtig ist in der weiterführenden Schule ein Schülerkalender bzw. ein Hausaufgabenheft mit Kalender. Die Aufgaben werden von vielen verschiedenen Lehrern mit unterschiedlichsten Abgabefristen aufgegeben – das kann man sich nicht mehr auswendig merken.


#6 Beim Mobil-werden helfen

Die weiterführende Schule ist meist weiter weg von zuhause als die Grundschule. Das bedeutet für viele Kinder, dass sie erstmals mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind.

Wichtig: Rechtzeitig Schülerbuskarte bestellen!

Wie vor der Grundschule will auch dieser Schulweg wieder geübt werden. Zwei- bis dreimal sollte man die Strecke schon gemeinsam hinter sich bringen, damit das Kind dann ganz genau weiß, wo es ein- und aussteigen muss und wie es dann zur Schule bzw. nachhause kommt. Das darf nicht mehr aufregend sein – nur so kann sich das Kind dann alleine auf den Straßenverkehr konzentrieren.


#7 Schulstoff festigen

Nichts ist schlimmer als in der neuen Schule gleich nicht mitzukommen und hinterherzuhängen. In den Ferien zwischen Grundschule und weiterführender Schule muss man also unbedingt den Schulstoff festigen. Das Einmaleins wiederholen und festigen, viel lesen, Gewichts- und Längenmaße wiederholen, etc.!

Am besten man hält sich dabei an einen festen Lernplan: Lernen in den Ferien: Was ist wirklich sinnvoll?

Mein Sohn sagt im Nachhinein, dass das Lernen vor dem Übertritt ins Gymnasium das wichtigste Lernen überhaupt war! Also: Auch wenn das Kind natürlich nicht erfreut ist, den ganzen Stoff wiederholen zu müssen – im Nachhinein wird es froh darum sein!


#8 Die letzte Ferienwoche

Unbedingt sollte man in der letzten Ferienwoche noch einmal so richtig chillen! Das Lernen, das Besorgen der Schulsachen – das alles sollte am besten schon vorher erledigt sein. Jetzt heißt es noch einmal durchatmen, relaxen und Kraft tanken für ein langes Schuljahr! Das brauchen die Kinder und das brauchen auch wir Eltern.


Auch bei uns ist es in diesem Jahr wieder so weit und wir sind alle sehr gespannt auf die neue Schule, weil es wieder eine neue weiterführende Schule ist. (Kinder sind verschieden – nur weil sie Geschwister sind, haben sie nicht die selben Stärken und Schwächen – also ist auch nicht immer die selbe Schule die richtige Entscheidung.) Ich wünsche allen, die einen Übertritt vor sich haben viel Erfolg und allen Eltern Nerven aus Stahl! Auf ein Neues!


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Christine

Christine, chaotische Mama von 4 Kids berichtet hier als Co-Bloggerin vom Leben zwischen Babybrei und Vorpubertät! Der Social-Media Name "Die lauten Nachbarn" ist hier täglich Programm. Folgt uns gerne auch auf Instagram und Facebook!

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