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Dialekt macht dumm – oder?

Dialekt macht dumm – das  scheint ein weit verbreiteter (Irr-)Glaube von früher zu sein. Dialekt “stigmatisiert” und wäre daher unbedingt zu vermeiden – so hab ich das mal gehört. Aber: Alles Quatsch – und hier kommt der Beweis:

Früher gab es scheinbar die eindeutige Anweisung für alle Lehrer, den Kindern den Dialekt abzugewöhnen. Ein Schuss in die falsche Richtung, denn: laut Elternsprechstunde des Bayerischen Rundfunks gilt: “Wer seinen Dialekt pflegt, lernt auch andere Sprachen leichter. Denn Dialekt sprechen macht schlau und fördert dazu noch das Gefühl von Heimat.”

Laut Forschung ist Dialekt eine eigene Sprache – und Kinder, die Dialekt sprechen (dürfen), wachsen somit quasi mehrsprachig auf. Mittlerweile wird der Dialekt in der Schule teilweise sogar wieder gefördert. Finde ich sehr sympathisch! Ich mag Dialekte. Und selbst verständlich auch den eigenen.

Und an alle Nicht-Österreicher/-innen: DEN österreichischen Dialekt gibt es nicht – bei uns hat jedes Bundesland (und derer haben wir neune) einen eigenen, mehr als deutlich unterscheidbaren Dialekt.

Na, dann: Pfiat eich!


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Muttis Nähkästchen

Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter. Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Dafür, dass man mit Dialekt andere Sprachen leichter lernt, hauen viele Dialektsprecher aber sehr viele Grammatikfehler in ihre Sätze.

    1. Ich glaub nicht, dass sich das verallgemeinern lässt. Auch unter den “Hochsprache-Sprechern” gibt es jede Menge Pfeifen …

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