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Wie geht’s mir eigentlich mit #shoppingdetox?

Wie geht’s mir eigentlich mit #shoppingdetox?

Hab ich durchgehalten?
Oder bin ich eingeknickt?

Werbung adé, harte Zeiten und Online-Shopping.
Mein ehrliches Zwischenfazit zu #shoppingdetox nach einem guten Dreivierteljahr.

Leicht ist was anderes …

Seit 19. Dezember 2015 versuche ich nur das zu kaufen, was ich WIRKLICH brauche. Und jetzt plaudere ich mal aus dem Nähkästchen, wie es mir in den letzten Monaten so ergangen ist:

Shoppingdetox: So ist es mir ergangen:

In meinem ersten Statusbericht hab ich aufgelistet, WOFÜR mein Shoppingdetox gelten soll. Hier kommt meine ehrliche Bestandsaufnahme:

Kleidung, Schuhe & Co.

Ich habe genug Kleidung – “viel zu genug”. Und daher wollte ich 2016 keine neue Kleidung kaufen.

Dass ich mich von sämtlichen Online-Newslettern abgemeldet hab, hab ich euch schon im letzten Statusbericht erzählt. Bald darauf folgte auch der Sticker am Postkastl: Bitte keine Reklame! Die Postlerin musste sich erst daran gewöhnen. Aber dann hat sich die Altpapierflut von selbst erledigt. Und ich kann ganz klar festhalten: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß!
Außerdem hab ich die Kataloge von diversen Online-Versandhäusern größtenteils ungelesen entsorgt. Bei manchen fiel das gar nicht schwer. Bei meinem Lieblingsversand allerdings schon … SEHR. SCHWER. Hachz …

  • Geschafft?
    Geschafft!
    Ich habe mir tatsächlich 2016 keine neue Kleidung zugelegt.
    Die einzige Ausnahme ist eine Tunika, die mir mein Mann zum Hochzeitstag geschenkt hat. Wir waren per Haustausch in Dänemark – und dort gibt es schon verdammt schönes Zeug! Zugegeben, es war nicht die Idee meines Mannes, mir das zu schenken. Ich hab ihn da schon sehr deutlich drauf gestoßen. Und meine Arbeitskolleginnen im Büro haben auch sofort entdeckt, dass ich etwas Neues trage!

Bling-Bling und Schi-schi

Armbänder, Halsketten und so Zeugs … Ich habe mir damals vorgenommen, dass in den folgenden 12 Monaten kein weiters Zeugs dazukommt.

  • Geschafft?
    Fast.
    Ich habe meine Bling-bling-schi-schi-Tendenzen SEHR zurückgefahren.
    Aber eben nicht ganz … Zum kleinen Verhängnis ist mir auch hier der Haustausch in Dänemark geworden. Eben weil es dort so tolle, außergewöhnliche, stylische Dinge gibt. EINE Kette und EIN Armband hab ich mir geleistet. Dafür hab ich davor und danach nix dergleichen geshoppt.

Deko-Zeugs und Krims-Krams

Staubfänger hab ich genug … und es sollten 2016 tunlichst nicht mehr werden.

  • Geschafft?
    Teils-teils.
    Grad unlängst bin ich schwach geworden und hab mir drei so hübsche, zarte LED-Lichterketten gekauft. Immerhin hab ich sie in vorhandene Vasen gesteckt – und nun leuchten sie stimmungsvoll in die dunkle Jahreszeit hinein. Aber sonst bin ich standhaft geblieben.

Online-Shopping

Ich hab mir vorgenommen: Amazon, Zalando & Co. müssen in den kommenden Monaten ohne mich auskomme.

  • Geschafft?
    Fast.
    Ich habe mich redlich bemüht – die Geschichte der Tapete für den Keller spricht für sich: der Verzicht auf Online-Shopping kostet Nerven und ist teuer!
    Und dann ist bei einem so genannten “Starkregenereignis” unser Sonnensegel gerissen. Das ursprüngliche Segel hab ich online gekauft. Und bevor ich mich nun ins Auto setze und verschiedene Baumärkte abklappere (und jede Menge Sprit vergeude), hab ich mich an den Computer gesetzt. Dort wusste ich sofort, wo ich Ersatz bekomme – richtige Größe, richtige Farbe, richtiges Material. Also hat Amazon doch an mir verdient. Und die Terrasse war schon nach drei Tagen wieder vor Regen und Sonne geschützt. Ich hab eben aus der Tapeten-Geschichte gelernt …
    Aber immerhin: Ich hab sonst nichts bei Online-Versandhäusern gekauft. Keine Kleidung (siehe oben), keine Bücher, kein sonstwas. Bücher hab ich beim Buchhändler vor Ort bestellt – war teilweise schon am nächsten Tag abholbereit! Und damit schneller als Amazon! Zalando & Co schreiben mir mittlerweile schon “Vermisstenanzeigen”: Schon lange nichts mehr gehört! Oder sie versuchen es mit positiver Psychologie: Willkommen zurück! Und werfen einen Rabatt hinterher. Meine Reaktion: Papiertonne!

Essen

Hier wollte ich bei der Qualität NICHT sparen. Aber es sollte die Devise gelten: REGIONAL, BIO und/oder FAIR. Auch beim Süßkram wollte ich mich einschränken – meine Figur würde es mir danken. Dass meine Körpermitte nicht die schlankste ist, hab ich euch ja hier gezeigt: Mein Mama-Bauch: So sieht ein Bauch nach der Schwangerschaft wirklich aus

  • Geschafft?
    Nein.
    Bei den Süßigkeiten bin ich spätestens im Sommer schwach geworden. So ein Eis ist eben richtig lecker. Außerdem haben dann meine Jungs begonnen, selbst Süßkram zu besorgen – und dabei das billigste vom billigsten gekauft. Ganz nach dem Motto: Masse statt Klasse. Da bin ich dann wieder als Financier eingestiegen. Und hab auch mitgenascht.

Shoppingdetox Zwischenfazit:

Leicht ist was anderes. Aber ich werde weitermachen.
Klar hätte ich mir hübsche neue Klamotten gesehen. Manchmal war schon viel Wehmut dabei, als ich nicht bestellt oder nicht gekauft habe. Aber abgegangen sind mir die neuen Kleider nicht.
Und wisst ihr was? Ich musste an keinem einzigen Tag nackt auf die Straße gehen. Ich war immer gut angezogen.


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Muttis Nähkästchen

Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter. Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Danke für deinen Erfahrungsbericht und deine Offenheit. Ja, es ist nicht leicht, dem Konsum zu entkommen, wir werden quasi darauf gedrillt zu kaufen, zu konsumieren und wehe wenn nicht, so in dem Sinne “Smaragd wir haben deinen Warenkorb gespeichert”! Und bewusster shoppen geht, es braucht nicht jede Woche eine neue Welt vom Kaffeeröster oder vom Herrn Albrecht. Grüsse aus der Schweiz!

  2. Hallo,
    eine gute Idee! Sicher nicht leicht … Aber manchmal lohnt es ja, sich einfach bewusst zu machen, wieviel unnötiges Zeug man so anschafft. Dinge, die man eigentlich gar nicht braucht!

    Liebe Grüße, Lisa

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