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Pinterest als Traffic-Bringer: 10 Erfolgsfaktoren

Pinterest als Traffic-Bringer: 10 Erfolgsfaktoren

Zum 8. Blog-Geburtstag plaudert Mutti aus dem Nähkästchen. Diesmal: 10 Erfolgsfaktoren für Pinterest.
Ich sage nur: Über 5.000 Zugriffe pro Tag auf den Blog allein von Pinterest.
Wie das geht?

So:

Muttis Nähkästchen feiert heute seinen 8. Blog-Geburtstag. Zeit, um wieder einmal etwas aus dem Nähkästchen zu plaudern. Diesmal verrate ich euch meine persönliche Sicht auf Pinterest. Denn ich liebe dieses soziale Medium heiß – nicht nur weil es so wunderbare Inspirationen bringt, sondern weil es mir auch viele, viele Gäste beschert. In den vergangenen Monaten hatte ich über 36.000 Zugriffe/30 Tage alleine nur von Pinterest. Edit 2018: Mittlerweile sind es etwa 5.000 Zugriffe/Tag. Das kann was!

Mutti plaudert zum Geburtstag aus dem Nähkästchen.

Und 2017 erzähle ich euch nun meine persönliche Sicht auf Pinterest:

Weil sich die Pinterest-Welt ständig weiterdreht: Tipps zuletzt aktualisiert am 26. April 2018

Darum sind aus 10 Tipps mittlerweile 22 Tipps geworden!

Warum Pinterest?

  • Jeder Pin ist mit einer Website verknüpft – auf immer und ewig.
  • Pinterest ist nachhaltig: Pins sind wie guter Wein: Je älter, desto besser! Kehrseite der Medaille: Pins bringen keinen Adhoc-Traffic, Pins müssen erst „reifen“.
  • Andere arbeiten für dich: Auch fremde Leute merken sich Inhalte von deiner Website. Und auf kaum einer anderen Plattform wird so bereitwillig weitergepinnt.
  • Organische Reichweite: Auch mit wenigen Followern kann man eine hohe Reichweite erzielen. Der Algorithmus zeigt Pins auch Nicht-Followern an.
  • Pins und Boards ranken auch bei Google

Also ran an den Speck:

Erfolgsfaktoren für Pinterest

Erfolgsfaktoren zu den Themen Profil, Boards, Pins und Pin-Praxis:

#1 Das Pinterest-Profil

  1. Business-Account

    Profil in einen Business-Account umwandeln. Dann habt ihr mehr Möglichkeiten: “Schaufenster-Slider”, Analytics und mehr.

  2. Rich Pins

    Da bin ich noch etwas unschlüssig, aber rein als Ranking-Faktor wohl nötig … Jedenfalls scheint es den Server, auf dem der eigene Blog liegt, ordentlich zu beschäftigen … Übrigens: Pinterest verwendet Amazon Webservices – wenn ihr die wegen hohem Traffic-Aufkommens in der htaccess sperrt, funktionieren die Rich-Pins nicht mehr … hab’s ausprobiert ;-).

  3. Profilname

    Der Profilname ist die Visitenkarte des Profils und SUCHBAR! Also auch hier unbedingt Keywords rein!

  4. Profilbeschreibung

    Sieht man in der Profilbeschreibung, worum es in diesem Profil geht?

  5. Links

    Link zum Blog und – Wichtig! – Link zum Impressum.

  6. Anzahl der Boards

    Empfehlung: mind. 15 Boards, die zum eigenen Profil/Inhalt passen.

#2 Die Pinterest-Boards:

  1. Pins pro Board

    Empfehlung ist, mindestens 25 Pins pro Board zu haben. Bis das erreicht ist, könnt ihr das Board geheim halten.

  2. Boardtitel

    Aussagekräftiger Titel statt kreativer Phantasienamen – nur dann werden sie auch gefunden. Denn Boards sind suchbar!

  3. Board-Beschreibung

    Beschreibung mit den wichtigsten Keywords zum Inhalt.

  4. Board-Kategorisierung

    Das hilft dem Algorithmus, deine Pins in diesem Board besser zuzuordnen. Hauptkategorie für meine Boards: Rund ums Kind

  5. Boards sortieren

    Sind die wichtigsten Boards ganz oben. (Achtung! Gilt nur für Desktop. Mobil werden sie automatisch sortiert.)

  6. “Home-Board”

    Ein Board mit ausschließlich eigenen Pins. Von dort pinne ich dann auf alle weiteren Boards weiter. Hilft enorm für die Übersichtlichkeit, was man auf Pinterest schon so alles vom Stapel gelassen hat.

Die Pins:

  1. Relevanz

    Aus meiner Sicht das A und O: Relevanz, Relevanz und nochmals Relevanz!
    Heißt: Zeitlose Inhalte (oder solche, die jedes Jahr wieder aktuell werden) funktionieren am besten. Oder eine Lösung für ein Problem. Oder eine Inspiration oder ein Rezept …

  2. Aussagekräftige, sprechende Bilder

    Menschen sind sehr visuell veranlagt. In der Flut der Bilder entscheidet sich binnen Sekunden, ob man einen Pin interessant findet oder eben nicht. Und nur Interessantes wird repinnt. Siehe: Relevanz! Daher sollten die Bilder sprechend sein – im wahrsten Sinne des Wortes. Ergo: Headline ins Bild reinschreiben! Und zwar lesbar.

  3. Hochformat

    Alle Pins im Feed sind gleich breit. Bilder in Hochformat fallen einfach besser ins Auge und sind besser lesbar. Das heißt aber nicht, dass Bilder im Querformat oder quadratische Bilder nicht auch funktionieren. Siehe: Relevanz!
    Aktuelle, offizielle Pinterest-Empfehlung: 600×900 oder quadratisch.

  4. Beschreibung des Pins

    Da greift die Suchmaschine und der Algorithmus. Forget Hashtags. (Edit: Mittlerweile hat Pinterest Hashtags eingeführt … ich zweifle allerdings momentan noch an der Sinnhaftigkeit, aber gut …)
    Aber: Auch die beste Beschreibung hilft nicht, wenn der Inhalt niemanden interessiert. Siehe oben: Relevanz!

  5. Nicht zu viel verraten!

    Freilich werden aufwändige Infografiken gerne und oft repinnt. Aber Repins bringen nur mäßig, wenn die Leute dann nicht auf der Website landen. Darum: Der Pin soll neugierig machen, aber noch nicht die Lösung präsentieren.

  6. Link zum Blog

    Achtet darauf, dass jeder Pin einen gültigen DIREKTEN Link auf euren Blog hat. Keine Weiterleitungen oder URL-Shortener verwenden – sonst sperrt Pinterest den Pin mit hoher Wahrscheinlichkeit.

  7. Mehrere Bilder

    Es können auch mehrere Bilder können auf einen Artikel zeigen. Ihr könnt weitere Pinbilder in den Beitrag einfügen. Weil das aber den Artikel gar arg überfrachtet, könnt ihr ihn auch verstecken (<div style=„display:none“>) oder verkleinert einbinden.
    Oder eben separat direkt in Pinterest hochladen.

#4 Pin-Praxis

  1. Nicht nur eigenen Content pinnen

    Ganz klar: unbedingt eigenen Content sharen. Das geht auf eigenen Boards und auf Gruppenboards.
    Aber nicht nur!
    Unbedingt auch fremden Content pinnen. Auch da gibt es Empfehlungen wie z.B. 80/20 – also 80% fremde Pins pinnen. Again: Davon halte ich auch nix. Denn bitte nur das pinnen, das wirklich zu eurem Profil passt. Schrott pinnen nur um des Pinnens Willen verwässert dein Profil.

  2. Frequenz – wie viel pinnen?

    Da gibt es unterschiedlichste Ansichten. Es gibt Empfehlungen zwischen mind. 5 und mind. 70 (?!?) Pins pro Tag.
    Von Mindestmengen halte ich recht wenig … Denn ich finde: Nicht pinnen um des Pinnens Willen. Nur das (Re-)Pinnen, das dir wirklich gefällt und was zu deinen Boards passt. Siehe: Relevanz!

  3. Andere zum Pinnen ermuntern

    Hardcore-Fans (so wie ich) haben sowieso den Pinterest-Browserbutton. Dennoch solltet ihr am Blog einen Pin-it-Button anbieten (da gibt’s jede Menge Plugins) – aber Vorsicht! Im Sinne der DSGVO sind diese Plugins bedenklich, da sie schon vor dem Klick durch den Nutzer mit Servern in Drittstaaten eine Verbindung herstellen.  (Mehr zur DSGVO siehe: DSGVO für Blogger)
    Und hier bekommt der Alt-Tag neben SEO eine zusätzliche wichtige Bedeutung: Er wird als Beschreibung automatisch in Pinterest geladen – und die allermeisten Pinner ändern die Beschreibung NICHT!
    Ergo: Alle Kraft in den Alt-Tag: Da gleich alle Keywords unterbringen. Aber bitte nicht übertreiben … sonst geht’s bei Google nach hinten los … Denn dafür ist der Alt-Tag nicht erfunden worden.

Geheimtipp

Und Psst! Ich hab Hilfe bei Pinterest!

Tailwind

Ich bin überzeugte Tailwind-Nutzerin. Wenn ihr das auch ausprobieren wollt (und einen Freimonat bekommen wollt), dann meldet euch über diesen Link hier an. Und – pssst! – macht unbedingt mit bei den Tailwind-Tribes – die sind jetzt (ab Ende 2017) auch im deutschsprachigen Raum richtig angekommen und beginnen, so richtig produktiv zu werden.

Boardbooster

Bei Boardbooster macht das Looping so richtig Sinn. Damit lassen sich alte Pins automatisiert wieder nach oben holen. Wer’s ausprobieren will: Boardbooster.

Ja, auch Boardbooster hat jetzt Tribes – aber mit höchst seltsamem Workflow … da hat man keinen Überblick, was man eigentlich da blind weiterpinnt. Don’t like.)

Alles gesagt?

Oder hab ich was Wichtiges vergessen? Ich bin auf eure Meinung höchst gespannt! Ab damit in die Kommentare.



Muttis Nähkästchen auf Pinterest

Hier findet ihr mich auf Pinterest: Muttis Nähkästchen auf Pinterest
Und falls noch wer wegen eines Geburtstagsgeschenks überlegt – über neue Follower würde ich mich riesig freuen!

Und falls sich jemand diesen Pin merken will: Hier wäre ein brauchbares Pinbild:

So klappt's mit Pinterest: 10 Erfolgsfaktoren

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Muttis Nähkästchen

Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter. Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

Dieser Beitrag hat 7 Kommentare

  1. Ich verwende erst seit kurzem wieder Pinterest verstärkt. Mal schauen, was es bewirkt ;) Danke für deine Tips.
    LG Melli

  2. Hallo ☺️,
    lieben Dank für die Tipps. Ich habe mir auch einen Account auf Pinterest angelegt und versuche dort jetzt aktivier zu werden. Mal schauen was es bringt.

    Liebe Grüße, Alexandra

  3. Von dieser ungemeinen Pinterest-Macht hab ich schon so viel gehört – bei mir reift es noch ein wenig. Auch wenn ich die letzten Wochen meinen Blog und Pinterest-Account auf Trab bringe… Allerdings komm ich meistens nicht dazu, täglich zu pinnen, sondern nur alle paar Tage mal.. So ganz raus hab ich den Dreh noch nicht.
    Alles Gute dir zum Bloggeburtstag! :)
    Liebe Grüße,
    Melli

  4. Hallo, ich bin immer noch Pinterest Novizin, aber dein Post motiviert mich sehr es doch mal zu probieren. Vielen Dank für die Motivation!
    VG Simone

  5. Huhu, seit ein paar Wochen hat sich das mit den Hashtags allerdings geändert. Auch auf Pinterest sind Hashtags jetzt wichtig :)
    Herzliche Grüße
    Gianna

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