Liebe ist das Fundament jeder Beziehung – doch jeder Mensch drückt diese Liebe anders aus – und nimmt sie auch anders wahr. Es heißt also, die eigenen Kinder gut kennen zu lernen, damit wir auch in der Eltern-Kind-Liebe die gleiche „Sprache sprechen“. Manchmal ist es von Nöten hierzu eine „Fremdsprache“ zu lernen.
Chapman und Campbell beschreiben 5 Sprachen der Liebe:
- Körperkontakt und Berührung: Diese Kinder nehmen Liebe durch Körperkontakt und Berührung besonders gut wahr.
- Lob: Diese Kinder fühlen sich geliebt, wenn sie gelobt werden.
- Zeit: Diese Kinder fühlen sich geliebt, wenn Mama/Papa ganz für es da sind. Sogenannte Qualitätszeit ist für diese Kinder sehr wichtig.
- Geschenke: Ein solches Kind fühlt sich geliebt, wenn es z.B. ein Mitbringsel bekommt
- Hilfe: Das Kind bekommt die nötige Unterstützung beim Schuhebinden, Basteln oder den Schulaufgaben (Quelle: SN 12.01.10)
Naja, naja … welches Kind bekommt nicht gerne Geschenke? Außerdem ist das schon recht materialistisch und wird gerne als Kompensation für zu wenig Zeit missbraucht. Jeder wird gerne gelobt und verbringt gerne Zeit mit Menschen, die man liebt. Und manchmal lässt man sich gerne helfen – und in der richtigen Dosierung sicher nicht verkehrt. Aber wir sollten den Kindern auch nicht jede Kleinigkeit abnehmen ….
Also ich könnte hier meine Kinder nicht wiedererkennen. Nur das mit Berührung und Körperkontakt kann ich einigermaßen nachvollziehen – das mögen die einen mehr und die anderen weniger.
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