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Deutschland ist das kinderärmste Land Europas

War es eigentlich eine Überraschung? Oder haben es ohnehin schon alle vermutet? Jetzt ist es jedenfalls fix: Deutschland ist weiterhin das europäische Land mit den wenigsten Kindern. Ein paar Fakten dazu: 



Zwischenruf in eigener Sache:
Quarantäne mit Kindern: Tipps gegen Lagerkoller und Tipps gegen Langeweile Jede Menge Tipps und Tricks rund um die Corona-Zeit

Home-Schooling, Home-Office - neue Herausforderungen in einer sehr herausfordernden Zeit! Wir haben ordentich in die Tasten geklopft und Expert*innen befragt: Tipps gegen Lagerkoller und Langeweile, jede Menge schnelle Rezeptideen, Tipps für die Struktuerierung des Tages, 18 Maßnahmen zur Vermeidung von Konflikten, Vorratshaltung für Familien und vieles, vieles mehr.

Hier entlang: Tipps für Familien in der Corona-Krise



  • Deutschland ist mit nur 8,3 Kindern je 1000 Einwohner EU-Schlusslicht. Am kinderreichsten sind Irland (16,5 Kinder pro 1000 Einwohner), Großbritannien (13,0) und Frankreich (12,8). Der EU-Durchschnitt lag bei 10,7 Geburten. Vergleichsweise wenig Kinder werden auch hier geboren: Lettland (8,6), Ungarn (9,0), Italien (9,3), Österreich (9,4), Portugal (9,5) und Malta (9,6).
  • Deutsche Frauen bringen durchschnittlich 1,36 Kinder zur Welt. Vor zehn Jahren lag diese Geburtenrate bei 1,38.
  • Nur noch 16,5 Prozent der über 81 Millionen Menschen in der Bundesrepublik sind jünger als 18 Jahre. Seit 2000 sank die Zahl der Kinder im Westen um 10 Prozent,  im Osten sogar um 29 Prozent. Zum Vergleich: In Frankreich liegt der Anteil der Kinder und Jugendlichen an der Gesamtbevölkerung bei mehr als 22 Prozent. Auch Belgien, Großbritannien, die Niederlande und die skandinavischen Länder kommen auf über 20 Prozent.
  • Die deutsche Frau ist beim ersten Kind durchschnittlich 30,4 Jahre (2009) alt. Vergleich 1970: 24,3 Jahre, in der DDR: 21,9 Jahre. Durch ältere Mütter gibt weniger Familien mit drei oder mehr Kindern.
  • 25 Prozent aller Kinder sind Einzelkinder. Fast jedes zweite Kind (48 Prozent) lebt mit einem Bruder oder einer Schwester. 19 Prozent haben zwei und 8 Prozent drei oder mehr Geschwister.
  • Der Anteil der fremdbetreuten Kinder unter 3 Jahren ist seit 2006 um mehr als neun Prozentpunkte auf bundesweit 23 Prozent gestiegen.
  • Gut drei Viertel (76 Prozent) der Kinder unter 18 lebten 2010 bei verheirateten Eltern. Jedes sechste Kind (17 Prozent) wohnte mit nur einem Elternteil zusammen. 7 Prozent der Kinder wurden bei Paaren ohne Trauschein groß. Kinder, die in Haushalten von Alleinerziehenden leben, haben das größte Risiko, Armut zu erleben – bei diesen Haushalten lag der Anteil der armutsgefährdeten Personen im Jahr 2008 bei 37,5 Prozent – fast drei Mal so hoch wie bei Personen in Haushalten mit Kindern insgesamt.
    Quelle: welt.de

Woran es liegen könnte? Ich persönlich glaube, dass es sehr stark an der Vereinbarkeit von Familie und Beruf liegt und weniger an direkten Transferzahlungen. Wir hatten über Couchsurfing eine fünfköpfige Familie aus dem Musterland Frankreich zu Gast und die haben ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert:

  • 3 und mehr Kinder zu haben, zahlt sich in Frankreich finanziell aus
  • Wenn eine französische Mutter wieder in den Beruf einsteigt und z.B. nur 4 statt 5 Tage arbeitet, dann zahlt der Staat das Gehalt für den 5. Tag!
  • Kinderbetreuung ist gratis. Auch Tageseltern werden vom Staat bezahlt – egal, ob die Mutter arbeitet oder nicht.

Foto: Daniel Andres Forero

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Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter. Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

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