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Winter in der Eltern-Kind-Gruppe: Ideen für die Spielgruppe und für zuhause

Winter in der Eltern-Kind-Gruppe: Ideen für die Spielgruppe und für zuhause

Im Winter kann man eine Spielgruppe bzw. Eltern-Kind-Gruppe besonders zauberhaft gestalten. Viele Ideen, Fingerspiele und Lieder sind aber auch zuhause eine Bereicherung für die ganze Familie.


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Voraussichtliche Lesedauer: 12 Minuten



Winter in der Eltern-Kind-Gruppe


Winter in der Eltern-Kind-Gruppe

Schon im Herbst gibt es viele Feste und Feierlichkeiten, die man gemeinsam mit den Kindern und Müttern in der Eltern-Kind-Gruppe feiern und gestalten kann. Der Winter ist mit Advent, Nikolaus und Weihnachten aber natürlich noch magischer und einzigartiger.

Alle Tipps für den Herbst in der Eltern-Kind-Gruppe findet ihr hier: Herbst in der Eltern-Kind-Gruppe: Lieder, Feste, Kreatives


Ende November ist meist schon der 1. Advent. Spätestens jetzt sollte man mit Adventliedern und speziellen Fingerspielen starten. Kleinkinder brauchen etwas mehr Zeit um Neues zu verinnerlichen und dann auch genießen zu können. Also ruhig schon möglichst früh in den Advent starten. Andererseits ist es wichtig nicht gleich den ganzen gewohnten Ablauf über Bord zu werfen. Neue Lieder o.ä. immer langsam einführen damit auch noch bekannte Fingerspiele und Lieder dabei sind.


#1 Kleinkindtaugliche Lieder für den Winter in der Eltern-Kind-Gruppe

Perfekt für den Start ist „Schneeflöckchen, Weißröckchen“. Das Lied kennt jede Mama und so kann gleich gut mitgesungen werden. Damit es etwas lustiger ist, einfach kleine Wattebäuschchen an Wollschnüre binden – so können die Kinder oder bei kleineren Kindern die Mamas die Schneeflöckchen durch die Luft fliegen lassen. Variante: Eine große blaue Decke in die Mitte des Singkreises legen und die Kinder ganz kleine Wattebäuschen auf die Decke pusten lassen. (Macht aber viel Müll! ;-) )

Der nächste Klassiker, den alle Kinder lieben, ist „Lasst uns froh und munter sein“! Hier kann beim Singen mit allen möglichen Instrumenten musiziert werden. Am liebsten mag ich dazu Rasseleier oder kleine Rasseln.

Auch „Kling Glöckchen klingelingeling“ lieben die Kinder. Vor allem wenn sie mit kleinen Glöckchen mitklingeln dürfen. Lustig ist es auch, wenn man Glöckchen an kleine Kinderhandschuhe näht und die Kinder können dann einfach mit den Fingern wackeln und somit klingeln. (Diese Handschuhe kann man dann auch wunderbar für andere Lieder und Fingerspiele verwenden z.B. 10 kleine Zappelmänner.)

Generell passen zum Winter auch die „Schnupfgespenster“ sehr gut. Man benötigt dafür Seidentücher und Rasseleier. Beim Lied lässt man die Seidentücher wie Gespenster durch die Luft schweben und beim Refrain kann man immer beim „Weg, weg, weg“ mit den Rasseleiern rasseln.

„Viele kleine Schnupfgespenster ziehen durch die Straßen. Sie schauen hinter Häuserfenster, suchen kleine Nasen. Schnupfen, Schnupfen, weg, weg, weg. Schnupfen, Schnupfen, weg, weg, weg!“


#2 Fingerspiele und Mitmachspiele für den Winter in der Eltern-Kind-Gruppe

Pille, Palle, Polle

Der Renner über viele Jahre war in den Eltern-Kind-Gruppen immer „Pille, Palle, Polle“. Man benötigt dazu kein Material – nur die Hände – und alle können ganz schnell mitmachen.

Pille, Palle, Polle, (dabei mit den Händen auf die Oberschenkel klopfen), da oben wohnt Frau Holle (mit dem Zeigefinger nach oben deuten)! Sie schüttelt ihre Betten aus (Betten ausschütteln andeuten) – da fallen viiiiiiiiele Flocken raus (mit den Fingern Schneeflocken rieseln lassen). Picke, Packe, Pocke (mit den Händen auf die Oberschenkel klopfen), da kommt ne große Flocke (mit den Fäusten eine große Flocke herunterschweben lassen). Sie setzt sich auf den Gartenzaun (Fäuste auf den Knien landen lassen) und will sich dort ein Häuschen bauen (mit den Händen ein Dach auf den Knien oder auf dem Kopf formen).


5 Engel

Die Kinder lieben dieses zauberhafte Fingerspiel. Man investiert einmal in 5 schöne Fingerpuppen – am besten man sucht sich privat jemanden, der gerne Fingerpuppen gestaltet oder man packt das Projekt selbst an.

Beim Text einfach immer den jeweiligen Finger zeigen und zappeln lassen. Der letzte Engel braucht unbedingt ein Glöckchen. Da wird es ganz ruhig im Singkreis, weil alle das Glöckchen hören wollen.


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1.)Das ist der erste Engel, der bringt das Licht in den Raum.

2.) Das ist der zweite Engel, der bringt den Tannenbaum.

3.) Das ist der dritte Engel, der bringt den Schmuck heran.

4.) Das ist der vierte Engel, der zündet die Kerzen an.

5.) Und der fünfte Engel schnell läutet mit dem Glöckchen hell!

Am besten bewahrt man die Engel natürlich in einer weihnachtlichen Geschenkbox auf. Außerdem kann man den Text gut im Inneren des Deckels festkleben. Auch Spielgruppenleiterinnen haben einmal einen Texthänger.



Adventskranz für Kinder

Dieser Adventskranz ist ganz leicht gebastelt. Einfach vier Toilettenpapierrollen mit weihnachtlichem Geschenkspapier bekleben und vier kleine Bälle oder die Eier aus den großen Überraschungseiern mit Stickern bekleben. Schon ist der Adventskranz fertig.

Während man nun ganz langsam den Spruch „Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, dann steht das Christkind vor der Tür“ aufsagt, dürfen die Kinder die vier Rollen als Kerzen aufstellen und die Bälle oder Eier als Flammen darauf setzen. Gar nicht so einfach für so kleine Hände. Und völlig ungefährlich ist dieser Adventskranz auch noch.



Christbaum schmücken

Ein kleiner Christbaum aus Filz beschäftigt die Kids während man ein Weihnachtslied nach Wahl singt. Die Kinder können den Christbaumschmuck immer wieder abnehmen und neu platzieren. Ein sehr nachhaltiger Christbaum, den man immer wieder verwenden kann. (Übrigens auch für zuhause eine schöne Beschäftigung.)


#3 Kreatives für den Winter in der Eltern-Kind-Gruppe

Jetzt bietet es sich natürlich an selbst ein Nikolaussackerl zu gestalten. Diese Bastelei kann man dann (natürlich mit Schokolade und oder Mandarinen und Nüssen) befüllen und bei der Nikolausfeier verschenken.

Einfache Ideen, die auch schon die Allerkleinsten können:

  • Handabdruck mit geschlossenen Fingern auf ein Papiersäckchen – dabei die Finger mit roter Fingerfarbe bemalen und die Handfläche in hellbraun oä.! Das ergibt wunderbar die Bischofsmütze und das Gesicht. In der Folgestunde dann Watte als Bart und Kulleraugen aufkleben und schon ist das Nikolaussäckchen fertig.
  • In der ersten Basteleinheit eine Toilettenpapierrolle rot bemalen lassen. In der Folgestunde einen Wattebart und Augen aufkleben. Oben etwas Seidenpapier ankleben. Nach dem Befüllen kann man das Seidenpapier oben mit einem Geschenksband verschließen und hat somit die Bischofsmütze.

Auch selbstgemachter Christbaumschmuck ist immer eine gute Idee:

  • Wirklich toll sehen Christbaumanhänger aus alten Nespresso-Kapseln aus. Dazu die Eltern bitten ihre leeren Kapseln aufzuschneiden und auszuwaschen. In der Gruppe werden die Kapseln dann mit einem Hammer (natürlich immer unter Aufsicht!!) flach gehämmert. Man verwendet dann immer zwei flache Kapseln, legt dazwischen ein schönes Seidenband und klebt das Ganze mit Heißkleber zusammen. (Kinder bei diesem Schritt natürlich fernhalten!) Jetzt kann man auf beiden Seiten normalen Alleskleber auftropfen und die Kinder können darauf Glitzer, Glitzersterne, usw. verteilen. Durch die Metallicfarben der Kapseln werden diese Anhänger richtig hübsch.
  • Der Klassiker: Christbaumschmuck aus Salzteig oder selbsttrocknendem Ton. Einfach ausrollen und mit weihnachtlichen Keksausstechern in Form bringen. Nicht vergessen oben ein Lock (z.B. mit einem dünnen Stift) in die Masse zu drücken damit man dann ein Seidenband zum Aufhängen einfädeln kann. Besonders hübsch werden die Anhänger, wenn man den Teig bzw. den Ton mit Strukturrollen ausrollt!

Der Kinderadventskranz (siehe oben) lässt sich auch gut in der Eltern-Kind-Gruppe basteln. So kann jedes Kind auch zuhause das Adventskranz-Spiel üben.


Christbaum im Schnee: Tannen aus grünem Tonpapier zuschneiden (so etwas habe ich immer bereits vorbereitet) und die Kinder verzieren und bekleben lassen. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Glitzersteine, Stempel, uvm. machen aus der Tanne einen schönen Christbaum. Auf ein blaues Tonpapier dürfen die Kinder mit Deckweiß Schneeflocken tupfen. Wenn alles getrocknet ist, wird nur noch der Christbaum auf den blauen Hintergrund geklebt und schon hat man ein richtig schönes Winterbild..


Weihnachtsgeschenke: Besonders beliebt bei Müttern sind Weihnachtsgeschenke für die Verwandtschaft. (Man muss sich zu dieser Jahreszeit ohnehin um so Vieles kümmern, da schadet es nicht, wenn man ein Geschenk weniger besorgen muss!) Geschirrtücher, kleine Leinwände, Boxershorts, uvm. sind mit kleinen Handabdrücken der Kinder oder Enkel immer ein tolles Geschenk. Man kann auch einfache weiße Bilderrahmen von den Kids verzieren lassen (Glitzersteine etc.) und mit einem schönen Foto verschenken. Selbstbemalte Blumentöpfe mit einem Weihnachtsstern sind ebenfalls eine sehr nette Idee.


#4 Nikolausfeier mit den Kleinsten

Ein toller Vormittag für die Kinder. Am Ende des Singkreises erzählt man – kindgerecht – die Legende vom heiligen Nikolaus. Dafür habe ich immer dieses Buch: Mein Buch vom heiligen Nikolaus. Es hat Fühlelemente auf jeder Seite – so kann man die Kinder in die Geschichte einbauen. Besonders toll sind auch die Erzählkarten, weil sie so groß sind, dass auch Kinder, die nicht vom Schoß ihrer Mama weichen von weit hinten etwas sehen. Diese Karten sind wirklich wunderbar: Nikolaus feiern mit Emma und Paul: Bildkarten für unser Erzähltheater.

Danach singen wir unser „Lasst uns froh und munter sein“ ganz speziell für den Nikolaus höchstpersönlich. Im Anschluss daran hole ich geheimnisvoll meinen Sack oä. und überreiche jedem Kind sein selbstgebasteltes Nikolaussäckchen. Nur ist es jetzt auf wundersame Weise befüllt.

Für einen Kreativteil bleibt an diesem Tag meist keine Zeit mehr. Jedes Kind will jetzt sofort die spezielle Mandarine vom Nikolaus essen und der kleine Schoko-Nikolaus bleibt auch nicht lange ganz. Bei diesem Termin gibt es einfach eine wesentlich längere Jause bzw. freie Spielzeit. Das genießen auch die erwachsenen Teilnehmer sehr. Als kleine Überraschung kann man ja auch für die Mamas etwas Besonderes mitnehmen z.B. Kletzenbrot, Weihnachtskekse oder ein anderes weihnachtliches Gebäck.


#5 Die Weihnachtsstunde als besinnlicher Abschluss des Jahres

In der letzten Einheit vor den Weihnachtsferien werden noch einmal alle Adventlieder bzw. alle weihnachtlichen Fingerspiele und Reime wiederholt.

Im Anschluss daran gibt es für alle Kinder und Erwachsenen eine schöne Legearbeit: Schon vor dem Eintreffen der Teilnehmen klebt man mit Kreppband eine große Spirale auf den Boden. Sie sollte so groß sein, dass man in mehreren Kurven bis in die Mitte gehen kann. Nun legt man entweder eine schöne besinnliche Weihnachtsmusik auf oder man hat das Glück, dass jemand mit der Gitarre oder einem anderen Instrument die Legearbeit begleitet. Wir hatten eine liebe Violinistin in den Gruppen, die diesen Teil der Eltern-Kind-Gruppe mit ihrer Musik immer so richtig verzaubert hat. Am besten dunkelt man auch den Raum etwas ab und dann arbeiten Mama und Kind zusammen.

Mit Tannenzweigen wird die ganze Spirale belegt. Die Tannenzweige werden dann mit Strohsternen und anderem unzerbrechlichen Weihnachtsschmuck verziert. Zuletzt werden Kerzen (je nach Gruppenwunsch echte Kerzen oder LED-Lichter) auf der schön dekorierten Spirale verteilt. In die Mitte legt die Spielgruppenleiterin ein Weihnachtspäckchen für jedes Kind. (Das können Kekse, ein Pixi-Büchlein, eine Schokolade, eine Fingerpuppe, oä. sein.)

Jedes Eltern-Kind-Paar schreitet nun langsam durch die Spirale zum Mittelpunkt und holt sich sein Päckchen ab. Es ist unglaublich wie sehr schon kleine Kinder diese Zeremonie genießen. Wirklich ein besinnlicher Jahresabschluss.


Danach gibt es eine große Weihnachtsjause und es wird ausgelassen gefeiert. Schon eine Woche davor haben sich alle Teilnehmer in eine Liste eingetragen. An diesem Tag gibt es wirklich alles, was das Herz begehrt und es darf auch mit einem Gläschen Prosecco auf das kommende Weihnachtsfest angestoßen werden.


In vielen Jahren als Spielgruppenleiterin war der Winter in der Eltern-Kind-Gruppe immer meine Lieblingszeit. Das Funkeln in den Augen der Kinder, wenn der Nikolaus etwas bringt und die besinnliche frohe Stille in der Abschlussstunde haben mich immer in Weihnachtsstimmung versetzt.


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