Arbeitende Mütter sind Rabenmütter? frautv vom 19. Januar 2012 sagt: Rabenmütter, die gibt’s doch gar nicht! Eine neue wissenschaftliche Studie bei 6.000 Familien belegt: Arbeitende Mütter sind nicht nur nicht schlechter, sondern sogar besser! Einige Auszüge aus dem bemerkenswerten Beitrag:
Unsere Gesellschaft hat den Begriff „Rabenmutter“ überhaupt erst erfunden – herzliche Gratulation schon mal. Wenn die Mutter in den ersten Lebensjahren des Kindes nicht zu hundert Prozent verfügbar ist, könnte die frühkindliche Entwicklung gestört werden – so hieß bzw. heißt es noch immer. Doch stimmt das denn auch tatsächlich? Eine neue Studie sagt klipp und klar: NEIN! Untersucht wurden 6.000 Familien – das Fazit:
Die Berufstätigkeit der Mutter ist nicht schlecht, sondern richtig gut für Kinder. „Davon profitieren alle: Es gibt sehr viel mehr Wohlbefinden, wie wir zeigen können. Es gibt sehr viel kompetentere Kinder, es gibt zufriedenere Frauen und Männer, ganz abgesehen davon, dass wir ja die qualifizierten Frauen auf dem Arbeitsmarkt auch brauchen.“
Die Kinder von berufstätigen Frauen sind leistungsbereiter, haben bessere Schulnoten und bessere Berufsaussichten. Die dazugehörigen Väter sind partnerschaftlicher eingestellt. Und – man höre und staune – die Beziehung zwischen Mutter und Kind ist besonders intensiv! Und es wird sogar noch eins draufgesetzt: Kinder lernen eher schlecht unter der Aufsicht von Müttern!
Gegen eine Berufstätigkeit entscheiden sich oft Frauen, die am Arbeitsmarkt keine Chance haben. Diesen Müttern die so genannte Herdprämie zu zahlen, so sieht es Ute Klammer, wäre das völlig falsche Zeichen!
Das Fazit der Geschichte: Am allerwichtigsten für die Entwicklung von Kindern ist die Zufriedenheit der Mutter – egal ob berufstätig oder „nur“ Hausfrau.
Video und Bericht: wdr.de/tv/frautv
Foto: Adrian, Canada/sxc
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Marc mit Kind
23 Jan. 2012Spitze, vielen Dank für den Beitrag!
Heinz
28 Jan. 2012Der Facebook Like Button wuerde sich gut auf der Seite machen, oder habe ich ihn uebersehen?
Sophie alias NetWorkingMom
1 Feb. 2012Genau diesen Beitrag hatte ich auch verlinkt. http://www.networkingmom.de/gute-mutter-arbeiten/
Das Fazit spricht mir sehr aus dem Herzen. So lange eine Mutter ein Lebensmodell lebt, dass sie selbst wählen durfte, sollte sie sich dafür nicht rechtfertigen müssen – und zwar egal, welches es ist.
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