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Zeit zu zweit – Urlaub von den Kindern

grandparents-13997-mZwei Wochen im Jahr haben wir Urlaub von den Kindern – und sie von uns Eltern. Zwei Wochen im Jahr sind sie bei den Großeltern – eine Woche hier, eine Woche dort. Da nehmen wir auch keine Couchsurfer bei uns auf – sorry, diese Zeit gehört uns. Die ersten Tage wieder zu viert zeigen: es hat uns allen miteinander mehr als gut getan, die Stimmung in der Familie ist wesentlich besser als vor diesen zwei Wochen.

Die Betreuung von zwei Kindern bei geschlagenen neun Wochen Schulferien hierzulande ist durchaus eine Herausforderung. Das teilt sich bei uns in: 3 Wochen externe Ferienbetreuung, 3 Wochen gemeinsamer Urlaub (Haustausch in Großbritannien + ein bisschen Couchsurfing in Deutschland und Luxemburg), besagte 2 Wochen bei den Großeltern und schließlich noch eine Woche Kletterkurs (wir noch spannend, weil die Kinder immerhin um 7:30 Uhr bereits in der Kletterhalle gestellt sein sollen – sportlich …).

Zeit zu zweit … und im Büro

Wobei – Urlaub ist gut gesagt … wir sind sehrwohl täglich im Büro gesessen. Und dennoch war diese Zeit ganz anders. Spät nachmittags sind wir nicht wie sonst schnurstraks nach Hause geeilt, um die Kinder von den diversen Betreuungsstationen abzuholen. Wir waren aus: auswärts essen – mal Thailändisch, mal Japanisch, mal Italienisch, ins Kino, in die (kinderfreie!) Sauna und in die Therme (um das “Familienbad” haben wir einen groooßen Bogen gemacht), legten abends die Füße hoch … herrlich!

Zeit mit Opa und Oma

In den Ferien müssen alle ran – 9 Wochen Ferien und 5 Wochen Jahresurlaub vertragen sich einfach nicht (wobei ja dann noch Weihnachts-, Semester- und Osterferien sowie so mancher andere schulfreie Tag über’s Jahr hinzukommen). Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir auf zwei Omas und zwei Opas zählen dürfen. Dabei ist Oma- und Opa-Zeit nicht nur wegen dieser Betreuungssituation wichtig, es gibt viele weitere Vorteile:

  • Kinder brauchen unterschiedliche Betreuungspersonen, die durchaus auch Dinge ganz anders – vielleicht sogar gelassener?! – angehen.
  • Großeltern sind wichtige zusätzliche Bezugspersonen mit jeder Menge Vertrauensvorschuss und Lebenserfahrung.
  • Großeltern und Enkel verstehen sich oft besser als Eltern und ihre Kinder.
  • Oma und Opa vermitteln oft andere Dinge und erweitern damit entscheidend den Erfahrungsschatz der Kinder.
  • Großeltern haben – so scheint’s – Nerven wie Stahlseile.
  • Großeltern bilden eine Brücke zur (analogen!) Vergangenheit.

Fazit:

Unter’m Strich eine durch und durch positive Erfahrung für alle. Der Urlaub voneinander hat Eltern wie Kindern gut getan. Und das Wiedersehen hat gezeigt: Sowohl die Großen wie auch die Kleinen haben sich wieder tierisch aufeinander gefreut, das tägliche Miteinander läuft seither wieder wesentlich entspannter.

Danke, liebe Omas und Opas!

Foto: Stacie Andrea, sxc

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Muttis Nähkästchen

Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter. Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Ja genau dies ist ebenfalls wichtig, viele denken einfach dies sind Rabeneltern. Dieser Gedankengang ist jedoch falsch!

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