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Eltern überfordern sich selbst

Eltern überfordern sich heute selbst. Kinder werden zunehmend als Projekt gesehen, in ihrer Entwicklung normiert und haben zu wenig Freiraum. Glücklich wird damit niemand.

Eltern haben noch nie soviel über Erziehung gewusst. Und waren noch nie so unsicher. Warum?

Interview mit Jesper Juul in: Die Presse (04.04.2008)

Eckpunkte des Interviews:

  • Erziehung findet zwischen den Zeilen statt. In Wahrheit muss man viel weniger Energie für die Kinder aufwenden und besser auf das eigene Leben und das mit dem Partner achten.
  • Es gibt keine Erziehungsexperten. Niemand weiß, wie man das richtig macht.
  • Kleine Kinder fordern viel Aufmerksamkeit. Glücklicherweise brauchen sie nicht so viel wie sie fordern.
  • Kinder zu haben, ist eine lange, eine unendliche Liebesbeziehung, wie zwischen Männern und Frauen. Beides ist weder einfach noch konfliktfrei.
  • Kindererziehung ist für manche ein Leistungssport. Das ist unerträglich – für Kinder und Eltern.
  • Männer sollen keine Ersatzmütter werden. Man muss die Vaterrolle neu definieren. Vielen Buben werden Aggressionsprobleme bescheinigt. Sie wissen nicht, wie sie ihre maskuline Energie umsetzen sollen. Das kann man nicht von Frauen lernen, das muss man mit dem Vater machen. Väter sollten mit ihren Buben ab dem Alter von eineinhalb Jahren jeden Tag 15 Minuten kämpfen. Da dürfen sie ruhig auch gewinnen. Diese Körperlichkeit ist sehr wichtig.

Muttis Nähkästchen

Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter. Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

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