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Wir sind Wirtschaft – ein paar Gedanken zum Thema Konsum und Umwelt

Es ist tatsächlich so: Nachfrage bestimmt das Angebot.
Und ja, jede und jeder kann was bewirken.
Manche mögen meinen, dass ich hier Wasser predige, aber Wein trinke. Aber ist nicht die Selbsterkenntnis der erste Weg zur Besserung?

Hierzu ein paar Gedanken:

  • Brauchen wir das wirklich? Man kauft tatsächlich oft Dinge, die die Welt nicht braucht. Viele Ketten arbeiten geziehlt mit der Methode, dass es viele Dinge gar nur eine Woche lang im Laden gibt. Das erzeugt künstliche Knappheit – “jetzt oder nie”.
    Auch mit den “Belohnungskäufen” ist das so eine Sache – wie nachhaltig ist das angestrebte Glücksgefühl wirklich?
    Daher sollten wir uns viel öfter fragen, ob wir das nun wirklich brauchen.
  • Made in China: Habt ihr schon mal darauf geachtet, woher die Dinge kommen? Und welchen weiten Weg sie schon hinter sich haben – und trotzdem billiger sind als einheimische Produkte?
    Gerade bei Kinderspielzeug ist das bezeichnend. Mit Lego und Playmobil ist man (noch?) auf der sicheren europäischen Seite, aber dann wird’s eng … Viele europäische Marken haben ihre Produktion längst ausgelagert. Und immer wiederkehrende Warnungen vor gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffen sollten uns auch zu denken geben …
    Auch bei Lebensmitteln sollte man sich die berechtigte Frage der Herkunft stellen. Muss der Granny Smith aus Argentinien (!) wirklich sein? (Ja … manchmal schon …)
  • Billig auf Kosten anderer? Wer stellt die billigen Waren her? Wer verdient in der Kette an dem Ding? Und welchen Preis bezahlst du? Da gefällt mir das Konzept von Fairtrade. Es gibt schon so viele Möglichkeiten und Alternativen. Und oft sind es nur ein paar Cent Unterschied. Klar, immer geht es nicht.
  • Unter Strom? Wie viele Elektrogeräte gibt es in deinem Haushalt? Und wieviel Strom fressen die? Und fressen die nicht auch teilweise Strom, ohne dass du sie überhaupt nutzt? Denk darüber mal nach – und weine.
    Noch schlimmer sind übrigens batteriebetriebene Dinge – eine schlechtere Umweltbilanz kann es kaum geben …

Was ist dein ökologischer Fußabdruck? footprint.at

Mein Ergebnis: Sie hinterlassen einen ökologischen Fußabdruck von 3,7 global Hektar. Ihr Footprint ist damit kleiner als der österreichische Durchschnitt von 4,9 gha. Dennoch: Es würde 2,1 Planeten von der Qualität der Erde erfordern, um allen ErdenbürgerInnen den gleichen Zugriff auf Ressourcen und Energie zu ermöglichen!

Muttis Nähkästchen

Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter. Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

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