Gastbeitrag von Gerald Brandtner, akzente Salzburg
„Mama/ Papa du bist echt peinlich!“
Wenn Sie diesen zärtlichen Satz aus den Lippen ihres Kindes vernehmen, dann wissen Sie mit Sicherheit, dass die Pubertät in ihrem trauten Heim angekommen ist. Unsere kleinen Lieblinge scheinen sich quasi über Nacht mit einer seltsamen chronischen Krankheit anzustecken, die plötzlich aus lieben, anschmiegsamen Blümchen widerspenstige, stachelige Kakteen macht.
Es gibt leider so gut wie keine Eltern, die sagen: „Mensch ich freu mich, mein Kind ist endlich in der Pubertät!“ Oder kennen Sie welche? Die meisten hoffen darauf, dass ihr Kind die Phase auslässt oder dass es nicht zu schlimm wird. Dabei ist der Übergang vom Kind-sein zum Erwachsen-werden eine absolut notwendige Entwicklungsgeschichte, die man auch als „soziale Geburt des Menschen“ bezeichnet. Und Geburten sind nun mal auch mit Schmerzen und Wehen verbunden.
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