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Girokonto für Kinder: Darauf sollten Eltern achten

Girokonto für Kinder: Darauf sollten Eltern achten

Heute ist es Eltern einfach möglich, ein Girokonto für ihre Kinder zu eröffnen. Dabei sollten sich Erziehungsberechtigte nicht unbedingt für ihre Hausbank entscheiden. Es lohnt sich nämlich durchaus, mehrere Anbieter miteinander zu vergleichen, um so die beste Option für den Nachwuchs zu finden.
In diesem Beitrag erfahren Eltern, worauf sie bei der Suche nach einem Konto für ihre Kinder achten müssen.


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Voraussichtliche Lesedauer: 8 Minuten


Girokonto für Kinder: Was Eltern wissen sollten


Wie zeichnet sich ein Girokonto für Kinder aus?

Ein Girokonto für die Jüngsten ist auf die Bedürfnisse von Minderjährigen zugeschnitten. Kinder haben hierbei die Möglichkeit, erste Schritte ins Banking zu tätigen und den Umgang mit Geld zu erlernen. Und: Je älter der Nachwuchs ist, desto mehr Autonomie erhält er in der Regel.

Dabei ist ein Kinderkonto natürlich gesetzeskonform. Konkret heißt das, dass die Jüngsten dieses ausschließlich im Plus führen können. Denn Minderjährige dürfen keinen Kredit aufnehmen. Daher fallen oftmals auch die Kosten für Jugendkonten gering aus. Die Eltern haben zudem die Möglichkeit, jederzeit Einblick in das Girokonto zu nehmen.

Damit Erziehungsberechtigte eine gut durchdachte Entscheidung treffen, sollte ein ausführlicher Vergleich von Girokonten erfolgen.


Worauf solltest du bei einem Girokonto für Kinder achten?

Auf diese Aspekte solltest du achten, wenn du ein Girokonto für Kinder beantragen willst. Auf diese Weise stellst du sicher, dass das Konto deinen Vorstellungen und den Bedürfnissen deines Nachwuchses entspricht.

Kontoführungsgebühren

Bei den Kontoführungsgebühren handelt es sich um einen fixen Betrag, der in der Regel jährlich vom Konto abgezogen wird. Viele Institute stellen dir ein Kinderkonto aber kostenlos oder nur zu geringen Kosten zur Verfügung. Es lohnt sich in diesem Fall also, mehrere Anbieter miteinander zu vergleichen.

Kontozugriff

Als Erziehungsberechtigter solltest du sicherstellen, dass du beim minderjährigen Nachwuchs Zugriff auf das Konto hast. So behältst du einen Überblick über alle Ausgaben und kannst bei Bedarf Geld auf das Girokonto überweisen. Hast du selbst auch ein Konto bei dem Anbieter, findet die Transaktion sogar in Echtzeit statt.

Karten

Eine Debitcard ist bei vielen Konten inkludiert. Diese ermöglicht es deinem Kind, Geld abzuheben oder Einkäufe an der Kasse zu bezahlen. 

In einige Fällen gibt es für Kinder die Möglichkeit, Prepaid-Kreditkarten zu nutzen. Diese erweisen sich vor allem bei Auslandsaufenthalten als praktisch.

Bargeld einzahlen und abheben

Noch immer ist es vielen Anwendern wichtig, dass sie von ihrem Girokonto Bargeld abheben oder es auf dieses einzahlen können. Gehörst auch du dazu, wähle für dein Kind einen Anbieter, der für solche Transaktionen keine Gebühren verlangt.

Direktbank oder Filialbank

Filialbanken haben den Vorteil, dass ihre Kunden hier eine persönliche Betreuung erhalten. Auch stehen den Klienten eigene Filialen zum Einzahlen oder Abheben von Geld auf ihr Konto zur Verfügung. Damit ist natürlich ein erhöhter Komfort verbunden. Allerdings erweist sich eine Filialbank zumeist als relativ kostspielig.

Bei der Direktbank finden Antragstellung und Betreuung komplett online statt. Außerdem stellt dir eine solche Bank ihre Produkte günstiger zur Verfügung. Auf eine eigene Infrastruktur musst du aber zumeist verzichten.


So kannst du ein Girokonto für Kinder eröffnen

Ein Girokonto für Kinder kannst du heute in nur wenigen Schritten eröffnen. Am besten gehst du diesbezüglich gemäß dieser Anleitung vor:

1. Entscheide dich für einen Anbieter:

Zuerst geht es darum, das passend Finanzinstitut für dich und deinen Nachwuchs zu finden. Begib dich dann auf die Webseite desselben. 

2. Stelle den Antrag auf ein Schülerkonto:

Im nächsten Schritt ist der Antrag auf das Konto für Kinder und Jugendliche auszufüllen. Bedenke, dass du dabei sowohl Daten zu deiner Person als auch Angaben zum Nachwuchs machen musst.

3. Verifiziere deine Daten:

Deine Identität und die deines Kindes musst du anschließend bestätigen. Dies ist entweder sofort über das Video-Ident-Verfahren oder über das Post-Ident-Verfahren möglich.

4. Warte auf das Eintreffen der Unterlagen:

Sind alle Schritte abgeschlossen, schickt dir die Bank die Zugangsdaten fürs Online-Banking sowie etwaige Karten mit Code in verschiedenen Briefumschlägen per Post zu. Bis alle Unterlagen bei dir eintreffen, können mehrere Wochen vergehen. Das Online-Banking steht dir in der Regel aber sofort zur Verfügung.


Vorteile und Nachteile eines Kinder-Girokontos

Mit einem Girokonto für die Jüngsten sind erst einmal viele Vorteile verbunden. So hat dein Kind mit ihm die Möglichkeit, die wichtigsten Aspekte beim Umgang mit dem Girokonto kennenzulernen. Auch mit dem Sparen sammelt dein Nachwuchs mitunter erste Erfahrungen. Es macht also durchaus Sinn, ein Konto für Kinder und Jugendliche zu eröffnen.

Ein Risiko gehen die Jüngsten mit dem Jugendkonto übrigens nicht ein. Denn es besteht nicht die Möglichkeit, dass sie sich bei der Kontoführung verschulden. Werden Karten ausgegeben, handelt es sich in der Regel um die Debitcard oder eine Prepaid-Kreditkarte.

Allerdings kann es sein, dass das Girokonto für Kinder mit Mehrkosten verbunden ist. Wenn du dir unnötige Ausgaben ersparen willst, solltest du dir mehrere Anbieter und deren Bedingungen ansehen. 

Jugendliche Besitzer müssen sich außerdem darüber im Klaren sein, dass viele Banken das Jugendkonto nach Vollenden des 18. Lebensjahres in ein Erwachsenenkonto umwandeln. Damit können wiederum höhere Kosten für die Kontoführung verbunden sein.


Weitere wichtige Fragen rund um Girokonten für Kinder

Spielst du mit dem Gedanken, ein Girokonto für dein Kind zu eröffnen, interessierst du dich vielleicht für folgende Themen. In diesem Kapitel werden häufig gestellte Fragen behandelt.

Ab wann braucht mein Kind ein Konto?

Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Heute ist es Kindern ab 12 Jahren möglich, ein Konto zu erhalten. Generell empfiehlt es sich, die Jüngsten bereits vor Vollendung des 18. Lebensjahr in die Funktionsweise eines Kontos einzuführen. Außerdem lernt der Nachwuchs so den Umgang mit Geld kennen.

In diesem Kontext ist anzumerken, dass du nicht zwingend ein Schülerkonto für dein Kind brauchst. Es gibt mittlerweile passende Konten mit Unterkonten, wobei du auf Letztere ein Guthaben überweisen und für sie sogar eine separate Debitkarte anfordern kannst.

Gibt es das Kinderkonto mit Karte?

Ja. Das Kinderkonto wird Anwender heute mit Karte zur Verfügung gestellt. Zumeist ist die Debitcard kostenlos im Angebot enthalten. Es kann aber durchaus sein, dass für die Verwendung der Karte Gebühren anfallen.

Wer kann ein Kinderkonto eröffnen?

Für die Eröffnung eines Kinderkontos müssen das Kind und der Erziehungsberechtigte den Kontoantrag unterzeichnen. Dies ist sowohl bei der Antragstellung in der Filiale als auch online der Fall. Die betreffenden Personen sollten unbedingt daran denken, bei der Kontoeröffnung den Personalausweis bei der Hand zu haben, denn sie müssen auch ihre Identität bestätigen.

Was ist ein Kinderkonto?

Bei einem Kinderkonto handelt es sich um ein Girokonto, das zwar dem Nachwuchs gehört, aber für die Eröffnung die Bestätigung eines Erziehungsberechtigten voraussetzt. Eltern können auch die Zahlung der Gebühren für die Kontoführung übernehmen. Ein Bankkonto für Kinder und Jugendliche ist stets im Plus zu führen.


Fazit

Ein Jugend-Konto stellt die ideale Gelegenheit für das Kind dar, sich mit dem Online-Banking und dem Umgang mit Geld vertraut zu machen. Eltern sollten dem Nachwuchs bei der Suche nach einem solchen Konto zur Seite stehen. Dabei empfiehlt es sich, mehrere Institute miteinander zu vergleichen. So trefft ihr eine gut durchdachte Wahl.


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Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter. Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

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