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Künstlerische Erziehung – Spielerei oder Schlüsselqualifikation?

Künstlerische Schulfächer werden oft als nebensächliche Spielerei belächelt. Zu Unrecht, schreibt das aktuelle Profil: Laut neuesten Studien fördern sie Persönlichkeit, Hirnentwicklung und damit Verbesserungen in allen anderen Fächern – sogar in Mathematik.


Zwischenruf in eigener Sache:

Liebe Leute!
Willkommen am Familienblog "Muttis Nähkästchen"

Birgit und Christine von Muttis Nähkästchen

Für alle, die uns noch nicht kennen: Hier plaudern Birgit und Christine aus dem Nähkästchen und schreiben über das (Über-)Leben mit Kindern. Wir bemühen uns um wertvolle Inhalte, die euch wirklich weiterhelfen. Außerdem haben wir immer wieder feine Sachen für euch zu verlosen.

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Einige Schmankerln aus dem Artikel: 

Kunst ist besser als ihr Ruf!

Theatergruppen, Musik, Kunst, Zeichnen, Bildnerische Erziehung und Werkerziehung – all diese vermeintlichen „sinnlosen“ Unterrichtsfächer sind alles andere als „umsonst“. Angesehene Wissenschaftsjournale veröffentlichten in den vergangenen Monaten qualifizierte wissenschaftliche Studien, die den künstlerischen Fächern eine ganze Reihe von positiven Effekten beimessen:

Positive Effekte

  • Kinder mit dem Nebenfach Theaterspiel konnten die verbale Merkfähigkeit um 50 Prozent, die Aufmerksamkeit um 25-30 Prozent erhöhen.
  • Schauspielerei verbessert Aussprache, Gedächtnis, Selbstbewusstsein und Merkfähigkeit.
  • „Schauspiel verhält sich zur Realität wie ein Flugsimulator zum Fliegen.“
  • Musik- oder Gesangsunterricht ermöglichen einen deutlich höheren IQ.
  • Der Querbalken, der beide Hirnhälften verbindet, ist bei Musikern stärker ausgeprägt als bei Nicht-Musikern.
  • Viele Wissenschaftler und Mathematiker sind begeisterte Hobby-Musiker.
  • Um positive Effekte durch Musik zu erreichen, reicht die eigene Stimme: Durch das Singen werden verstärkt Immunstoffe produziert.
  • Nach 20 bis 30 Minuten Gesang sinkt der Anteil des Stresshormons Adrenalin im Blut, stattdessen werden vermehrt Glückshormone ausgeschüttet.

Kunst als Schlüsselqualifikation

„Die wichtigsten Schulfächer sind Musik, Sport, Theaterspielen, Kunst und Handarbeiten, da alle anderen Fächer davon profitieren. Es ist eine Schande, dass gerade in diesen Bereichen die meisten Einsparungen und Kürzungen passieren.“
(Manfred Spitzer, renommierter deutscher Hirnforscher)

Stellenausschreibungen fordern immer öfter Kreativität – allerdings ist der Stellenwert derselben in der heutigen Schulbildung auf dem absteigenden Ast … Der US-Ökonom Richard Florida bezeichnet Kreativität als „die wichtigste wirtschaftliche Ressource.“

Also: Ran an Liederbücher, Verkleidungskiste und Farbstifte!

Es ist mehr als Zeitvertreib!

Foto: Flavio Takemoto, sxc

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Birgit

Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter. Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

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