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Familienbett: Offizielle Empfehlungen zum Thema Babyschlaf

Das mit dem Schlafen ist ja so eine Sache … Wir vereinen in unserer Familie die verschiedensten Schlaftypen unter einem Dach. Das erste Kind hat nach sechs Wochen durchgeschlafen und ist jetzt morgens nicht aus dem Bett zu kriegen. Das zweite hat die ersten beiden Jahre gar nicht durchgeschlafen und kommt auch jetzt noch regelmäßig in der Nacht daher. Erst hat jedes Kind die ersten Monate bei uns geschlafen, dann schlief jedes Kind im eigenes Zimmer, mal haben sie in einem Zimmer geschlafen. Da hab ich jetzt ein interessantes Skript der Elternberatung mit Empfehlungen zur Babypflege – darunter das Thema Schlafen – bekommen:

Die Empfehlung lautet:

Im 1. Lebensjahr sollte das Baby am besten im Zimmer der Eltern, aber nicht im gleichen Bett schlafen. Das schützt vor dem plötzlichen Kindstod (SIDS), wie zahlreiche Studien zeigen.

Schlafen im Familienbett

Wenn man mit dem Kind im gleichen Bett schläft, sollte man folgende Punkte beachten:

  • am besten auf einer festen Matratze liegen; Wasserbetten und alte, ausgelegene Matratzen oder Sofas dürfen nicht verwendet werden.
  • das Baby sollte in Rückenlage liegen
  • die Mutter sollte dem Kind zugewandt schlafen
  • dem Baby sollte es nicht zu warm werden. Ideale Raumtemperatur im Schlafzimmer: 16-18°C
  • das Baby nicht zu viel anziehen – es sollte nicht mehr Lagen tragen als sie selbst
  • am besten einen Schlafsack für das Kind benutzen

Außerdem wird empfohlen:

  • wenn ein älteres Kind ebenfalls mit im Bett schläft, sollte sich die Mutter (oder der Vater) zwischen das Baby und das andere Kind legen.
  • dem Haustier niemals erlauben, im selben Bett wie das Baby zu schlafen.

Sie sollten jedenfalls nicht mit dem Baby im gleichen Bett schlafen, wenn Sie

  • Raucher/-in sind
  • Alkohol getrunken haben
  • krank sind oder aus einem anderen Grund nicht in der Lage sind, auf das Baby zu reagieren
  • Drogen oder Medikamente genommen haben, die schläfrig machen.

Fazit: Unser Weg

Wir hatten das 1. Kind bis zur Geburt des zweiten Kindes bei ums im Zimmer (danach ist es freiwillig ausgezogen, weil es nachts zu laut war). Wir haben eine Seite des Gitterbettchens abmontiert und direkt an eine Bettseite unseres Bettes gebunden. Beim zweiten Kind haben wir das auch so versucht, aber wir haben uns regelmäßig gegenseitig gestört. Daher ging’s ab ins eigene Bett. Es ist eben jedes Kind anders. Siehe dazu auch: Jedes Kind schläft anders: Familienbett, Gitterbett und andere Eigenheiten

Ich bin der Meinung, dass es keine allgemeingültige beste Variante gibt – es muss für alle passen. Und das betrifft immer drei – Mama, Papa, Baby (und ev. noch andere Geschwister).

Foto: Benjamin Earwicker, sxc

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Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter. Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

Dieser Beitrag hat 5 Kommentare

  1. Hallo,
    eine wirklich umfassende (und gute!) Auflistung. Ich beachte eigentlich alles, trotzdem wollte mein Kleiner lange Zeit kaum einschlafen, Ich habe mir dann eine Babyhängematte gekauft und in der schläft er wirklikch sehr gut. Darin sieht man wohl, dass es immer auch auf das Baby ankommt, wie und wo es schläft,

    Grüße
    Sabine

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