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Hausaufgaben mit mehreren Kindern bewältigen

Hausaufgaben mit mehreren Kindern bewältigen

Hausaufgaben sind ja generell ein recht nerviges Thema. Wenn aber mehrere Schulkinder in einer Familie leben, kann das Ganze wirklich zum Drahtseilakt werden. Wie kann man allen Schulkindern gerecht werden und jedes Kind individuell bei seinen Hausaufgaben betreuen und unterstützen?


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Voraussichtliche Lesedauer: 6 Minuten


Hausaufgaben mit mehreren Kindern


Hausaufgaben mit mehreren Kindern bewältigen

Ich habe von ihnen gehört – den Kindern, die völlig selbstständig in ihr Zimmer marschieren und dann konsequent am Schreibtisch sitzen bis alle Hausaufgaben vollständig und richtig erledigt sind. Kein Meckern, kein Jammern und kein Nachfragen. Diesen Eltern möchte ich von Herzen gratulieren!

Tja – hier ist das nicht so! Und ab und zu erzählen mir andere ehrliche Mütter oder Väter, dass das bei ihnen auch nicht so abläuft. Nicht selten sind Hausaufgaben sogar der anstrengendste Teil im Familienleben, der auch noch oft zu Auseinandersetzungen und schlechter Stimmung führt.

Muss man mehrere Kinder dabei unterstützen, vervielfacht sich dieser Stress natürlich. Aber wie kann das überhaupt funktionieren?


#1 Viel Zeit einplanen

Mal eben schnell die Hausaufgaben erledigen und nach 30 Minuten gehts weiter im Freizeitprogramm? Das klappt vielleicht mit einem Kind, das noch am Anfang der Grundschule steht. Hat man mehr als ein Schulkind zuhause oder sind die Schulkinder schon etwas älter, kann man sich das gleich abschminken. Bis wirklich ALLE mit allen Aufgaben fertig sind – das kann dauern! Und nicht selten bleibt danach keine Zeit mehr für Unternehmungen! (Genießt also noch die Kindergartenjahre, in denen ihr am Nachmittag vogelfrei seid!!)

Plant also unbedingt einige Stunden ein damit ihr die Kinder nicht auch noch unter unnötigen Zeitdruck setzen müsst. Es reicht schon, wenn man zusätzliche Kurse (Ballett, Yoga, Fußball, Musikunterricht, etc.) auch noch unterbringen muss. Ist man früher fertig – umso besser – für die spontane freie Zeit fällt euch bestimmt etwas ein!


#2 Individuelle Arbeitsweisen berücksichtigen

Jedes Kind ist anders und lernt auch anders. Manche Kinder wollen nach dem Mittagessen zuerst eine kleine Pause machen und sind dann wieder einsatzbereit. Andere legen sofort los nachdem sie das Haus betreten. Gönnt ihnen diese individuelle Vorgehensweise. Wir selbst wissen ja auch, wann wir am leistungsfähigsten sind. Das dürfen wir auch unseren Kindern zutrauen.

Außerdem kann man diese Unterschiede auch gut nutzen. Wenn das eine Kind noch eine Stunde spielen will, kann man mit dem Kind, das gleich loslegen will schon ganz in Ruhe die schwierigeren Sachen bearbeiten.

Ich habe hier beide „Exemplare“. Während mein Sohn und meine jüngere Tochter nach der Schule etwas pausieren wollen, legt meine große Tochter gleich los während ich noch koche – „Eat the frog“ sozusagen! Das ist perfekt. Neben dem Kochen kann ich sie unterstützen und wir haben so schon vor dem Mittagessen einiges erledigt.


#3 Kleinere Geschwister während den Hausaufgaben ruhig beschäftigen

Manchmal sind Hausaufgaben auch knifflig und erfordern Konzentration. Da ist es nicht hilfreich, wenn daneben eine 3-Jährige spielt und laut singt. Unsere Jüngste darf in solchen Fällen auch mal mit dem Tablet ins Kinderzimmer marschieren. Sie freut sich und wir haben kurz unsere Ruhe. Manchmal schicke ich sie auch zu dem Kind spielen, das gerade nicht für die Schule beschäftigt ist. Will sie aber bei uns bleiben, muss sie sich ruhig bei uns am Tisch beschäftigen. Dafür habe ich immer genug Malbücher, Stickeralben oder Knete auf Vorrat! ;-)


#4 Hausaufgaben aufeinander abstimmen

Bei manchen Aufgaben müssen sich die Kids wirklich gut konzentrieren oder brauchen mehr Anweisungen und Erklärungen von mir. Wenn ich z.B. mit meiner Tochter für ein Diktat übe, kann meine jüngere Tochter inzwischen ganz leichte Aufgaben erledigen (z.B. etwas ausmalen). Die schwierigen Aufgaben müssen sich also immer ein bisschen abwechseln. Manchmal muss ein Kind dadurch eben auch einmal warten. Aber jedes Kind bekommt so für seine schwierigen Aufgaben meine ungeteilte Aufmerksamkeit. Im Notfall macht ein Kind eben auch mal eine Pause während ich mit dem anderen Kind beschäftigt bin. So funktioniert Großfamilie eben und schon die Kleinsten müssen lernen auch einmal Rücksicht zu nehmen.


#5 Wiederholungen und Lesezeit auf den Abend verlegen

Leider ist es mit den Hausaufgaben ja meist noch nicht getan. Zusätzlich sollte ja auch noch etwas gelernt werden. Bei uns hat es sich bewährt solche Dinge auf den Abend zu verlegen. Während ich die jüngeren Kinder ins Bett bringe, müssen die Großen noch lesen, Vokabeln wiederholen oder das Einmaleins üben. (Siehe dazu: Einmaleins üben – kostenlose Online-Übungsseite)

Vokabeln und Einmaleins haben wir in Karteikästen organisiert. Das macht mehr Spaß als mit dem Schulbuch im Bett zu liegen. Es bedeutet zwar etwas Extraarbeit für mich, weil ich die Rechnungen und die Englisch-Vokabeln auf die Kärtchen schreibe, dafür lernen und üben sie dann aber abends selbstständig damit.


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#6 Langwieriges Lernen aufs Wochenende verlegen

Das hört sich zwar nicht schön an – muss aber manchmal sein. Es ist neben mehreren Geschwisterkindern einfach kaum möglich stundenlang zu üben und zu lernen. Steht eine schwierige Schularbeit an wird hier deshalb am Wochenende gelernt, wenn der Papa daheim ist und sich um die kleineren Geschwister kümmern kann.


#7 Flexibel bleiben

Diese Strukturen sind natürlich nicht starr. Lerngewohnheiten verändern sich und das Pensum wird immer größer. Man muss diese Abläufe also gegebenenfalls immer wieder anpassen. (Das gilt natürlich für alle Routinen und Strukturen im Familienleben. Sehe ich mir meinen Beitrag Ein Morgen in der Großfamilie: Ohne Teamwork geht es nicht an, fällt mir auf, dass wir mittlerweile schon wieder ganz anders vorgehen, weil sich die Bedürfnisse der Kinder einfach immer wieder verändern und daran muss man seine Routinen natürlich anpassen.)


Ja – manchmal ist es wirklich anstrengend alles unter einen Hut zu bringen, aber mit der richtigen Taktik gelingt es schon irgendwie. Und wieder gilt: Ohne Teamwork geht es nicht!

Wie ist das bei euch? Hausaufgaben – kein Problem oder Hausaufgaben – die Horrorgeschichte eures Lebens?


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Christine

Christine, chaotische Mama von 4 Kids berichtet hier als Co-Bloggerin vom Leben zwischen Babybrei und Vorpubertät! Der Social-Media Name "Die lauten Nachbarn" ist hier täglich Programm. Folgt uns gerne auch auf Instagram und Facebook!

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