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Kennst du Gott? Und warum wird die tote Maus begraben?

Meine Kinder beginnen, existenzielle Dinge zu fragen. Zugegeben, wir sind zwar Mitglied einer Kirche, kennen dieselbe aber zumeist nur von außen. Aber die Kinder wollen es wirklich wissen: Wie ist das nun mit diesem Gott? Pfffew – da ist mein Standpunkt gefragt. Und damit stoße ich eindeutig an meine Grenzen. Ich habe nun zwei Bücher entdeckt, das dieses Thema gut und kindgerecht vermitteln – und so manche Frage klärt sich damit von selbst:

Das Thema Gott und die Welt ist kein leichtes. Kirchen betreten wir meist nur aus primär kunsthistorischem Interesse. Alles ungefiltert zu übernehmen – das verweigert mein Verstand. Andererseits greift die Haltung “Ich glaube nur, was ich sehe” viel zu kurz. Und gerade seit ich Kinder habe, ist da das Gefühl, nicht verlassen zu sein und vor allem mehr zu sein als nur Haut und Knochen (und ein bisschen Speckschicht dazwischen). Was also glauben, wenn man nicht alles wissen kann? Und wie vor allem auf die Fragen der Kinder adäquat reagieren?

Ein Buch, das sich auf entzückende Weise mit der Frage nach dem Sein auseinander setzt, ist: Ich bin das Licht!: Die kleine Seele spricht mit Gott. Eine Parabel für Kinder nach dem Buch ‘Gespräche mit Gott’ Wunderschön illustriert und liebevoll erzählt.

Greifbarer für Kinder ist meines Erachtens der zweite Teil: Die kleine Seele und die Erde. Hier wird die kleine Seele geboren, ihr Schutzengel begleitet sie und erklärt ihr die wichtigsten Dinge. Die Themen Gott, Seele und Schutzengel werden kindgerecht und liebevoll dargestellt. Dieser zweite Teil erklärt sich meines Erachtens auch wenn man den ersten Teil nicht kennt.

… damit bedurfte auch das mit der Maus, welche die  Katze mausetot hinterlassen hat, keiner weiterer Erklärung: Wir haben sie gemeinsam im Garten bestattet, denn (Zitat des 6-jährigen Kindes):

“Die Seele der Maus ist schon weg. Wir begraben nur ihren Körper – der beginnt sonst zu stinken.”

Nur eine Frage blieb beim 3-jährigen Kind offen:

“Wie schaut dieser Gott aus?”

Denn er spricht zwar in den Büchern mit der kleinen Seele, aber man sucht ihn vergebens auf den Bildern. Und das ist auch gut so, finde ich. Mich haben die Abbildungen von dem Herrn mit dem weißen Rauschebart immer eher verwirrt – wie kann der auch auf der Wolke sitzen ohne runter zu fallen??? Und wenn es so ein klares Bild von diesem Herrn gibt, warum kann ich ihn dann nicht sehen?

Foto: barun patro, sxc

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Muttis Nähkästchen

Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter. Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

Dieser Beitrag hat 7 Kommentare

  1. Ich finde es ja sehr interessant wie kleine Kinder mit Themen wie dem Tod und so umgehen. Vor kurzem mussten wir unseren Hund einschläfern, mein fast 4jähriger fragte mich wo ich mit Pongo hingehe und warum ich so traurig bin. Ich erklärte ihm, dass ich Pongo zu Opa bringe. Leon hat seinen Opa nie kennengelernt und fragte: zu Opa in den Himmel?

    Vor wenigen Tagen entdeckte er auf Sylt ein großes Fernglas und schaute damit in den Himmel. Auf die Frage was er sich anschaut kam die Antwort: ich suche Pongo und Opa!

  2. gekauft. Danke für den Tipp.

  3. Danke für diesen Tipp.Meine Tochter interessiert sich für den Tod schon seit sie 2 ist. Ich habe ihr das mit der Seele auch zu erklären versucht. So ist es sicher einfacher.

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