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Weniger Müll: So lernen Kinder Müll einzusparen

Weniger Müll: So lernen Kinder Müll einzusparen

Kinder sind meist stark daran interessiert etwas für die Umwelt zu machen. Weniger Müll zu produzieren, ist ein Projekt, welches man ganz leicht selbst anpacken und somit aktiv werden kann. Aber wie lernen Kinder Müll einzusparen?


Zwischenruf in eigener Sache:

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Birgit und Christine von Muttis Nähkästchen

Für alle, die uns noch nicht kennen: Hier plaudern Birgit und Christine aus dem Nähkästchen und schreiben über das (Über-)Leben mit Kindern.

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Durch Schule, Dokus und Gespräche zuhause sind die meisten Kids schon sensibilisiert und erkennen die Relevanz der Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Besonders interessant wird das Thema, wenn Kinder selbst aktiv werden können.


Weniger Müll für Kinder


Weniger Müll: So lernen Kinder Müll einzusparen

Müll kann man in den verschiedensten Bereichen des Alltags einsparen. Kinder können dabei eine große Hilfe sein und spezielle Projekte machen auch noch richtig Spaß. Man könnte daraus sogar eine schöne Aufgabe machen, die während den Sommerferien erledigt wird.


#1 Weniger Müll im eigenen Zimmer

Die meisten Kinderzimmer quellen über vor Spielzeug und Kram, den kein Mensch mehr ansieht oder sich damit beschäftigt. Ein tolles Projekt zum Starten: Das eigene Zimmer so richtig ausmisten und aufräumen. Dafür verwendet man am besten 3 verschiedene Kartons:

  • Karton 1: Wegwerfen (Dinge, die man wirklich nicht mehr reparieren kann.)
  • Karton 2: Verschenken (Auch wenn man selbst nicht mehr damit spielt, freut sich vielleicht ein anderes Kind. Gerade in der derzeitigen Situation kann man Spielzeug, das noch in Ordnung ist, auch spenden. So haucht man seinem alten Spielzeug wieder neues Leben ein und tut damit auch jemandem etwas Gutes, der es gerade wirklich braucht.)
  • Karton 3: Mal sehen. (An manchen Dingen hängt das Herz – auch wenn man es nicht mehr täglich in Gebrauch ist. Das ist okay. So einen Karton kann man z.B. auf den Dachboden tragen und dann nach einiger Zeit noch einmal neu bewerten.)

Natürlich kann man auch Tauschpartys veranstalten, eine Givebox installieren oder Dinge verkaufen. Dieses Projekt kann auf unterschiedlichste Weise ausgebaut werden.


#2 Kein Essen verschwenden

Man könnte damit beginnen eine Liste über alle verschwendeten Lebensmittel zu führen. Was bleibt in der Jausenbox übrig? Was esse ich nicht von meinem Abendessen? Durch so eine Liste sieht man schnell, wie viele Lebensmittel man eigentlich verschwendet. Danach kann man Strategien entwickeln, dass man diese Lebensmittelverschwendung auf ein Minimum reduziert.

Tolle Familienprojekte dazu:

  • Rezeptbox gestalten und Speiseplan aufstellen (Mit einem Einkaufsplan spart man unnötige Lebensmitteleinkäufe und somit werden weniger Lebensmittel verschwendet – außerdem spart es Geld!)
  • Reste kann man oft noch zu anderen Speisen verwerten (Kekse, Kompott, Smoothies, usw.)

Weniger Müll: So lernen Kinder Müll einzusparen

Weniger Müll: 40 praktische Tipps und Tricks für clevere Umweltkids

Die Ideen in diesem Beitrag sind nur ein kleiner Teil der vielen Projekte und Aktionen, die man in diesem tollen Buch für umweltbewusste Familien findet.

40 Ideen rund um das Thema Müll und Nachhaltigkeit. Vieles davon können die Kinder schon ganz alleine umsetzen. Andere Ideen sind für die ganze Familie gedacht. Perfekt als Ferienprogramm mit Sinn. Man findet in dem Buch viele Checklisten, Rezepte und Anregungen – kindgerecht gestaltet und wirklich sehr motivierend.

Wir werden die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit in diesen Ferien mit diesem Büchlein wieder einmal verstärkt angehen und freuen uns schon darauf. Übrigens: Das perfekte kleine Geschenk fürs Osternest!


#3 Umweltbewusst reinigen

Wie wäre es mal damit ein Reinigungsmittel selbst herzustellen? Die Vorteile sind nicht von der Hand zu weisen: Es kostet wenig! Umweltschutz! Es ist gesund! Man kann stolz auf sich sein und das Putzen mit selbstgemachten Reinigungsmitteln macht viel mehr Spaß.


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Für einen Allesreiniger braucht es gar nicht viel:

  • 170ml Haushaltsessig
  • 80ml Wasser
  • 1 Tropfen Geschirrspülmittel

Ähnlich einfach lassen sich Reinigungspasten, Fleckensprays, Waschmittel, uvm.herstellen!


#4 Im Garten aktiv werden

Eigenes Gemüse und Kräuter anzubauen, ist ein tolles Gefühl und gut für die Umwelt, weil Du weniger kaufen musst und somit weniger Müll produzierst. Es ist ganz egal, ob man einen Garten oder einen Balkon hat – es reicht auch ein Blumenkasten um selbst etwas anbauen zu können. Wie wäre es mit selbstgebastelten Anzuchtkästen oder einem Kräutergarten? Oder sogar dem Projekt: Selbst kompostieren!

Besonders lustig ist es, wenn man aus den eigenen Produkten dann etwas Schönes zaubert und dann genießen kann. Ein tolles Beispiel ist ein Kräuteröl. Dafür braucht man nur eine Handvoll getrockneter Kräuter aus dem eigenen Garten, Olivenöl und eine Glasflasche. Schon schmeckt jeder Salat viel besser. Vielleicht kommt ja auch der Salat aus dem eigenen Garten! :-)


#5 Mobilität: Lieber die eigene Muskelkraft einsetzen

Wir alle wissen, wie schlecht es für unsere Umwelt ist, wenn wir jeden Meter mit dem Auto zurücklegen. Gemeinsam kann man in der Familie eine Liste erstellen, welche Wege auch mit dem Rad oder zu Fuß zu bewältigen sind. Vermutlich wird einem da schon ein Licht aufgehen. (Funktioniert natürlich nicht in jeder Wohnlage.) Eine große Motivation kann ein Schrittzähler am Handy oder einer Smartwatch sein. Vielleicht kann man daraus sogar eine familieninterne Challenge machen: Wer hat in dieser Woche mehr Schritte gesammelt?

Auch am Wochenende und generell in der Freizeit kann man sich einfach wieder mehr bewegen. Geocachen oder eine Müllsammel-Aktion sind motivierende Unternehmungen, bei denen man in vielerlei Hinsicht etwas für unseren Planeten macht.


#6 Öko-Basteln

Nicht alles, was man fürs Basteln benötigt, muss man kaufen. Stellt man Bastelmaterialien selbst her, kann man viel Plastik (durch Verpackungen) einsparen und es macht doppelt so viel Spaß. Im Buch „Weniger Müll: 40 praktische Tipps und Tricks für clevere Umweltkids“ findet man Anleitungen für selbstgemachte Farben, Naturkleber, Kreide, Modelliermasse, Schwämmchen und Bastelanleitungen für die Herstellung einer Tasche oder einem Mäppchen aus einem alten T-Shirt, uvm.! Die Bastelprojekte sind leicht umsetzbar und verzaubern mit Sicherheit so manchen „langweiligen“ Ferientag.


#7 Zero-Waste-Projekte

Zu viel Müll bedeutet Luftverschmutzung und Verschmutzung von Boden und Grundwasser. Hierbei kann wirklich jeder von uns behilflich sein, um unseren Müll zu reduzieren. Mit Rätseln und dem Einüben von Mülltrennung kann man Kindern bewusst machen, was wie entsorgt werden muss und was besonders schlecht für unsere Umwelt ist.

Projektvorschläge aus dem Buch:

  • Bienenwachstuch herstellen
  • No-Waste-Picknick (kein Einweggeschirr, Bienenwachstuch, Edelstahl- oder Glasflaschen, Stoffservietten, Stoffbeutel, …)
  • Geschenkideen, die keinen Müll produzieren (z.B. Lesezeichen, Backmischungen im Glas, Zeit verschenken, Geschenkpapier selbst basteln bzw. andere Materialien verwenden)

Umweltbewusstsein und das Thema Nachhaltigkeit sollten schon im Kindesalter besprochen und eingelernt werden. Es ist fünf vor 12! Wir alle müssen jetzt aktiv werden und unsere Kinder müssen das von Anfang an lernen und einüben. Außerdem macht es Spaß und man kann stolz auf sich sein. Auch Kinder erledigen Aufgaben wesentlich lieber, wenn sie auch einen Sinn machen. Wir werden die Projekte in diesem schönen Büchlein mit Sicherheit alle angehen.


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Müll einsparen für Kinder

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Christine

Christine, chaotische Mama von 4 Kids berichtet hier als Co-Bloggerin vom Leben zwischen Babybrei und Vorpubertät! Der Social-Media Name "Die lauten Nachbarn" ist hier täglich Programm. Folgt uns gerne auch auf Instagram und Facebook!

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