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Interview: Kinder sind unsere Zukunft

Interview: Kinder sind unsere Zukunft

Wie wäre es eigentlich am besten – für unsere Kinder? In welcher Welt sollen sie einmal leben? Diese Fragen stellte Anne von top-elternblogs.de. Und Mutti plaudert aus dem Nähkästchen:

Welche Zukunft wünsche ich meinem Kind?

Eine Zukunft in Frieden.
Eine Zukunft mit Würde.
Eine Zukunft mit Zufriedenheit.

Wonach lohnt es sich zu streben?

Es lohnt sich, den Moment zu erkennen und Freude zu leben.
Nicht immer mehr! mehr! MEHR! zu wollen, auch mal zufrieden sein können, zu erkennen, wie gut es uns in Wirklichkeit geht. Auch mal an andere denken, sich abends guten Gewissens in den Spiegel schauen können.
Das sind die Werte, die ich meinen Kindern mitgeben will.
Das sind wahre Werte, die meine Kinder – hoffentlich – erkennen werden.

Was ist Glück?

Glück ist Zufriedenheit, Freude.
Und zwar JETZT!
Man muss nicht immer nach Glück “streben” und es als etwas betrachten, dem man ständig hinterher jagen muss. Wenn ich dies und jenes erreiche, dann werde ich glücklich sein – quasi die Karotte vor der Nase, die ich ja doch nie erreiche. Forget it!
Besser, jetzt gleich entdecken, wofür man jetzt und hier dankbar sein und sich glücklich schätzen kann! Das versuche ich meinen Kindern vorzuleben. Ist Herausforderung genug ;-)

In welcher Gesellschaft soll mein Kind einmal leben?

Bitte keine Ellbogen-Gesellschaft, keine Gesellschaft in der Oberflächlichkeit und eitle Nabelschau das höchste der Gefühle sind. Keine Gesellschaft, in der Selbstlob angeblich stinkt – und die trotzdem gespickt ist voll mit destruktivem Ego-Kram.
Gemeinsamkeit sollte einkehren, füreinander einstehen, auch teilen können. Nicht für alles eine unmittelbare Gegenleistung erwarten, sondern mehr Vertrauen auf das Prinzip “What goes around, comes around!”
Eine Gesellschaft, die Toleranz lebt – und nicht nur als Maske trägt. Auch mal über den Tellerrand schauen. Eine Gesellschaft, die sich nicht per Definition über andere Gesellschaften überlegen fühlt.

Gibt es einen Rat, den ich meinem Kind mit auf den Weg geben möchte?

EIN Rat? Pfew … ich habe da ein paar im Köcher:

  1. Fürchte dich nicht! Das Leben hat eine wunderbare Logik, die sich nur manchmal nicht auf den ersten Blick offenbart. Es gibt immer einen Weg, auch wenn die Situation manchmal ausweglos scheint. Denn: Wenn irgendwo ein Türchen zugeht, geht ein anderes auf!
  2. Geh mindestens ein halbes Jahr ins Ausland! Kehre deiner eigenen Kultur für eine Zeit den Rücken – und du wirst ENORM viel über dich und für das Leben lernen. Wenn du selbst mal “fremd” und “Ausländer” warst, dann kannst du so manches besser verstehen als wenn du immer nur “im eigenen Saft schmorst”.
  3. Und natürlich: What goes around, comes around!

Last but not least:

“Humor ist der Regenschirm der Weisen”
Erich Kästner (1899-1974)

Foto: geralt, Pixabay


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Muttis Nähkästchen

Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter. Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Was für ein schönes Interview – ich danke dir vielmals für deine Teilnahme an meiner Blogparade!
    Ich denke, gerade über den Tellerrand zu schauen, ist so wichtig, aber auch so unheimlich schwer. Dass du gleich Ratschläge parat hast, wie man über den Tellerrand blickt (nämlich indem man bspw. eine Zeitlang ins Ausland geht), finde ich deshalb besonders gut!
    LG Anne!!!

  2. Hallo Muttis Nähkästchen,
    mache selbst auch bei der Blogparade mit und lese mich gerade durch die anderen Beiträge. Bei dir finde ich die Betonung des Jetzt sehr schön :-)
    Auch dein Mut-Mach-Rat würde ich voll unterschreiben!

    Danke!
    Andreas

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