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Warum jeder Mensch Kinder haben sollte

Kinder sind eine Herausforderung – und jede Herausforderung ist auch eine riesengroße Chance. Meine Kinder haben mir ganz essentielle Dinge gelehrt, die ich ohne sie vielleicht nicht in dieser Intensität gelernt hätte. Meine Sicht der Dinge – ein Plädoyer für Kinder, die besten Lehrmeister für viele Bereiche des Lebens:



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Meine Kinder sind meine besten Lehrmeister. Folgende essentielle und universelle Einsichten habe ich – teils auf die harte Tour – durch sie erreicht:

  • Prioritäten setzen ohne wichtige Bereiche zu vernachlässigen:Der Alltag mit Kindern erfordert Prioritäten. Manche Banalität verliert an Bedeutung, anderes gewinnt. Gleichzeitig wird der Alltag unheimlich effizient. Man schafft Dinge, die man vorher für unmöglich gehalten hat.
  • Eines nach dem anderen: Multi-Tasking war gestern, damit kommt Mutter (und Vater) ganz schnell ins Schwitzen. Ganz im Sinne der gesetzten Prioritäten geht es bei mir mit der Devise “Eins nach dem anderen” am besten. Und das akzeptieren auch die Kinder. Schließlich hat Mutti auch nur zwei Hände.
  • Sich selbst nicht so wichtig nehmen und gleichzeitig auf sich achten: Mit Kindern leidet die Individualität, ganz klar – ein selbstbestimmtes Leben war gestern. Man kann es aber auch anders formulieren: der Egoismus wird ganz wehement in die Schranken gewiesen – und das ist für unsere heutige Gesellschaft mehr als förderlich. Gleichzeitig lernte ich aber auch, wie wichtig es ist, auch auf sich selbst gut zu achten.
  • Grenzen setzen und Bedürfnisse artikulieren: Bis daher und nicht weiter. Kinder bringen einen an die eigenen Grenzen. Die eigenen Grenzen zu kennen, ist eine wichtige Lektion im Leben. Und siehe da, wenn sie richtig artikuliert werden, werden sie auch von Kindern respektiert. Funktioniert übrigens auch hervorragend bei Erwachsenen. Wir sollten uns nicht darauf verlassen, dass andere einem alles von den Augen ablesen – eine klar und deutlich formulierte Grenze oder ein ebensolcher Wunsch wirken Wunder!
  • Gelassenheit und dicke Haut: Gelassenheit ist machmal noch immer die größte Herausforderung, aber ich werde immer besser (bilde ich mir zumindest ein). Gleichzeitig bekommt mein eine dicke Haut für andere Alltagsprobleme – manches scheint einfach nicht mehr so wichtig, wie man einst glaubte. Was ist schon der ach so wichtige Termin gegen ein verletztes Kind?
  • Kleine Dinge wieder schätzen: Schön essen gehen, Kino, ausgehen – Dinge, die vor den Kindern selbstverständlich waren. Und plötzlich bekommen diese Dinge wieder eine ganz neue Qualität – ganz einfach durch den Umstand, dass man es eben nicht mehr jeden Tag machen kann.
  • Freude intensiv spüren: Manchmal ist es das allerschönste, meinen Kindern beim selbstversunkenen Spiel einfach nur zuzuschauen und zu lächeln …

Nicht nur die Kinder lernen von uns Erwachsenen – auch die Erwachsenen lernen von den Kindern.

Foto: clix

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Muttis Nähkästchen

Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter. Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

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