Familienblog seit 2009 | Impressum | Datenschutz
Wichtige Lektion für Eltern: Was wir von unseren Kindern lernen können

Wichtige Lektion für Eltern: Was wir von unseren Kindern lernen können

Ich will, ich will, ich will …!
So tönt es fast den ganzen Tag. Ja, ich will auch – ich will, dass das endlich aufhört!
Ich will aber!
Und ich will, dass mein Nein endlich akzeptiert wird.
Du bist so gemein! Immer muss ich …!
Pfew … grrr … argh! Doch halt! Können wir Erwachsene da vielleicht etwas daraus lernen? Auf jeden Fall:

Wichtige Lektion für Eltern: Was wir von unseren Kindern lernen können

Ich will, ich will, ich WILL aber!

Das Gejammere und Geheul – ich will dies, ich will das – legt langsam aber sicher sämtliche Nerven blank … Das “Zauberwort Bitte” kommt dem kleinen Wüterich erst gar nicht über die Lippen. Am ehesten kommt noch ein: “Wer macht mir dies, wer tut mir das, wer holt mir jenes” – mit entsprechendem Nachdruck, versteht sich. Eine Situation, die alle Eltern (hoffentlich!) kennen. Oder sind meine Kinder da etwa besonders “begabt”?

Aber jetzt fragt euch doch bitte mal:

Was kann mein Kind besonders gut?

Die Antwort könnte sein: Es kann seine eigenen Bedürfnisse sehr klar – überklar – artikulieren.

Und, Achtung! Jetzt kommt die zweite Frage:

Was wäre, wenn ich das auch täte?

In diesem Fall also:
Wie wäre es, wenn auch ich meine Bedürfnisse klar artikulieren würde?

Ha! Kalt erwischt! Oft genug erwarten wir, dass andere uns unsere Wünsche von den Augen ablesen und leiden mehr oder weniger still, wenn diese Erwartung – wieder einmal – enttäuscht wird. Oder: Wir sagen ja, obwohl wir eigentlich nein meinen – um des Friedens willen. Aber unser eigenen Bedürfnisse bleiben auf der Strecke. Gerade Mütter scheinen dafür besonders anfällig zu sein. Da können wir – ich zumindest – noch einiges lernen von meinen Kindern …

Die nächste Lektion

Und wie das Amen im Gebet kommt bald darauf die nächste Lektion in Form einer Beschwerde:

Das ist soooo gemein! IMMER muss ich alles machen!

… und das nur, weil ich mich erdreistete zu bitten, die Kinder mögen den Tisch decken – schließlich hatte ich über den dampfenden Töpfen alle Hände voll zu tun. Und dann das: Gemein, gemein, gemein! Immer ich!



Doch halt, einmal vor der eigenen Haustüre gekehrt:
Neige ich nicht auch manchmal – öfter? – dazu, Dinge zu generalisieren?

Nie machst du dieses, immer muss ich jenes – ich bin euer Haustrottel!

Na, wie nett!
Wie reden wir denn da über uns selbst?
Jaaaa, man sieht: Man braucht gar nicht tief zu graben.

… ich wusste es ja, meine Kinder sind die besten Lehrmeister.
Unsere Spieglein sind sie auf jeden Fall – Selbsterkenntnis nicht ausgeschlossen.

Mutti empfiehlt: Hinschauen!

Das könnte dich auch interessieren:

Photo by Lotte Meijer on Unsplash

Eigenwerbung!
Auf in Muttis Shop: muttis-blog.net/shop/
Queen Mama Klar bin ich peinlich Gesichtsmaske Nicht von schlechten Eltern

Muttis Nähkästchen

Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter. Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

Kommentar verfassen


Like it? Bitte folge mir:



Menü schließen