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Nur kein Stress! Tipps für Eltern

Ein paar wertvolle Tipps für Mütter (und natürlich Väter), den alltäglichen Stress etwas zu verringern:



Zwischenruf in eigener Sache:
Quarantäne mit Kindern: Tipps gegen Lagerkoller und Tipps gegen Langeweile Jede Menge Tipps und Tricks rund um die Corona-Zeit

Home-Schooling, Home-Office - neue Herausforderungen in einer sehr herausfordernden Zeit! Wir haben ordentich in die Tasten geklopft und Expert*innen befragt: Tipps gegen Lagerkoller und Langeweile, jede Menge schnelle Rezeptideen, Tipps für die Struktuerierung des Tages, 18 Maßnahmen zur Vermeidung von Konflikten, Vorratshaltung für Familien und vieles, vieles mehr.

Hier entlang: Tipps für Familien in der Corona-Krise



Gelassenheit
Mit kleinen Kindern kommt schnell was dazwischen: volle Windel, wenn man aus dem Haus will u.ä. Bei zwei und mehr Kindern wird es noch komplizierter. Das kostet Kraft und kann schnell stressen. Aber: Das lässt sich nicht ändern, und anderen Eltern geht es ebenso.

Situation ändern/entschärfen
Überleg: Was löst bei mir Stress aus? Sind es immer dieselben Situationen, die mich „explodieren“ lassen? Was bringt mich dabei so leicht auf die Palme? Wie kann ich diese Situationen ändern/entschärfen?

Rahmenbedingungen verbessern
Stressig wird es oft dann, wenn du das Gefühl hast, einfach nicht mit den anstehenden Aufgaben fertig zu werden. Wichtig ist, genügend Zeit für alles einzuplanen. Und Ruhepausen zum Beine hochlegen (z. B. wenn die Kinder schlafen).

Nicht selbst unter Druck setzen!
Bloß kein Perfektionismus! Du musst nicht perfekt sein, modelmäßig aussehen und auch noch alles spielend im Griff haben. In einem Haushalt mit Kindern ist nicht alles plan- und vorhersehbar, da sind Chaos und Stress nicht immer zu vermeiden. Kinder werden sich nicht daran erinnern, ob die Wohnung immer in Ordnung war, sondern daran, ob wir Zeit für sie hatten. Manchmal ist weniger mehr …

Authentisch sein
Wenn du merkst, dass dir gleich der Kragen platzt, solltest du dein Kind in deine Gefühle einweihen. Wenn du ärgerlich bist, dann sag es auch – sagen, nicht schreien! „Ich bin gerade genervt, weil etwas nicht so klappt, wie es sollte! Ich brauche jetzt etwas Ruhe!“ Wenn du eine Situation nicht aushältst, dann verbiete ruhig mal was, was sonst erlaubt wäre. Das ist besser, als das Kind unvermittelt anzuschreien. Das würde das Kind erschrecken und wesentlich mehr belasten.

Auszeiten nehmen
Im Akutfall langsam und tief durchatmen und dabei bis zehn zählen. Um nicht mehr so schnell unter Druck zu geraten, solltest du öfter an dich denken, z.B. durch regelmäßige Pausen. Was du für dich tust, kommt der ganzen Familie zugute!

Um Hilfe bitten bzw. Hilfsangebote annehmen
Speziell für mich ein schwieriges Kapitel – ich meine, es immer alleine schaffen zu müssen. Aber das ist falsch …

Den Humor nicht vergessen!
Bei uns kann es gerade jetzt im Winter schon mal eine halbe Stunde dauern, bis beide Kinder “ausgehfertig” sind: Das kleine Kind immer wieder einfangen, denn sein Lieblingswort ist “Nein!” und seine Lieblingsrichtung ist die entgegengesetzte. Dazwischen anziehen. Den Großen zum x-ten Mal rufen und motivieren, sich selbst anzuziehen, einen zwischenzeitlichen Trotzanfall aushalten, dem Kleinen wieder anziehen, was er sich wieder ausgezogen hat. Dem Großen beim Anziehen helfen usw. usf. Das ist unsere tägliche Tragikkomödie … und ich versuche, meine Rolle darin mit einem Lächeln im Gesicht zu meistern. Wie gesagt, ich versuche es. Denn auch diese Zeit wird sehr schnell vergehen …

Quelle: elternwissen.com, erweitert & ergänzt von mir.



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Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter. Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

Dieser Beitrag hat 6 Kommentare

  1. Nicht, dass ich diese Tipps falsch oder schlecht finden würde. Aber bei mir haben sie leider nie gewirkt. Ob es an meinem Temperament liegt? Oder daran, dass ich fünf Kinder innert acht Jahren bekommen habe? Ich weiss es nicht. Eines aber weiss ich: Lasst mich fünf Minuten in Ruhe bloggen und ich bin wieder die “perfekte” Mama. :-)

  2. Hut ab! Fünf Kinder in acht Jahren…
    Fünf Minuten bloggen ist auch eine Auszeit!

    Ich hab unlängst ein sehr schönes Kompliment von einer frischgebackenen zweifachen Mutter bekommen: “Du wirkst so entspannt und bis so geduldig mit deinen Kindern.” Das war deswegen so schön, weil ich mich täglich in Gelassenheit übe – es mir aber bei weitem nicht immer gelingt.

  3. Schön notiert – wenn auch die Umsetzung nicht immer so einfach ist…

    Aber ich denke auch, das Wichtigste ist, dass man weiß , man muss nicht perfekt sein. Auch jede Mama ist nur ein Mensch..

  4. Ja, die Komplimente von wegen Geduld und Gelassenheit bekomme ich auch öfters zu hören. Und natürlich freue ich mich auch darüber, auch wenn ich immer den Eindruck habe, die würden von jemand anderem und nicht von mir reden…

  5. die tipps finde ich echt gut. die können wenigstens den stress der mütter reduzieren :)

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