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Digital kreativ: Stop Motion-Filme drehen für Kids

Digital kreativ: Stop Motion-Filme drehen für Kids

Das Smartphone ist nicht nur zum Spielen da! Man nehme ein paar Lego-Figürchen oder Knetmasse, ein Handy, eine Foldback-Klemme und ein wenig Kreativität. Und schon kann jede und jeder zum Regisseur werden. Siehe da: Meine Jungs beweisen ungeahntes Talent!
Und so geht’s – und kostet noch nicht mal Geld:

Schon die Sendung mit der Maus hat uns vor einiger Zeit gezeigt, wie Shaun das Schaf entsteht: aus vielen, vielen, enorm vielen Einzelfotos – mittels “Stop Motion”. Heißt: die Figuren werden Stückchen für Stückchen weiterbewegt und fotografiert. Am Ende entsteht aus den ganzen Einzelfotos ein Film, der dann im Nachhinein vertont wird.

Und das gleiche Prinzip kann jede und jeder selbst mit dem Smartphone machen – eine “Stop Motion”-App macht’s möglich. Meine Kinder (7 und 10 Jahre alt) haben’s probiert … und sind begeistert! Ich höre seit Tagen nur mehr:

“Mama, dürfen wir Stop Motion – biiiiiittte!”

Anleitung Stop Motion

Ganz easy und tatsächlich enorm lustig:

  1. Castet eure Schauspieler*innen: Lego-Männchen und -Weibchen, Playmobil, Plastilin-Figuren, Krimskrams aus dem Überraschungsei – anything goes!
  2. Ladet euch eine Stop Motion App runter: z.B. Stop Motion Studio – mit der Gratis-Version kommt man wunderbar zurecht.
  3. Nehmt eine Foldback-Klemme (z.B. von Mauly) und zweckentfremdet sie als Handy-Stativ. Jedes andere Stativ geht natürlich auch – aber wer hat das schon? Und ganz ohne Stativ kann ich gar nicht empfehlen, weil’s dann gar arg wackelig wird …
  4. Stellt nun eure Szene dar und rückt die Figürchen Stückchen für Stückchen weiter – dazwischen wird ein Foto gemacht. Aber nicht zu schnell “abdrücken”, sonst sind die eigenen Finger im Film!
  5. Die App macht aus den Einzelbildern einen Kurzfilm.
  6. Nachträglich können zu einzelnen Bildern auch noch Text und Geräusche aufgenommen werden.
  7. Fertig! Steven Spielberg & Co. können einpacken!

Eine genauere Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Bildern sowie weitere Möglichkeiten für Handy-Stative findet ihr hier: Stop Motion Animation selbst gemacht

Und als Ergebnis kommt dann zum Beispiel sowas dabei raus:

 

 

Viel Spaß!

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Muttis Nähkästchen

Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter (aka. Rabenmutter). Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

Dieser Beitrag hat 5 Kommentare

  1. Insgesamt eine schöne kurzweilige und kreative Anregung. Dabei hat mich der kleine Kniff mit der Foldback-Klemme als Handy Stativ am meisten überrascht. Den Trick kannte ich noch gar nicht. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass man schon sehr vorsichtig auf den Auslöser drücken muss, da das Gerät ansonsten verrutscht?

    1. Klar, es ist kein Betonsockel. Meine Jungs – 7 und 10 Jahre – kriegen das aber gut hin! Weitere (ebenfalls teils überraschende) “Stativ”-Möglichkeiten werden im verlinkten Artikel von pixelcreatures gezeigt.

      1. Stimmt :-) ! Ich kannte bisher nur die schnelle Stativlösung mittels eines Pappbechers. Das DIY Kartonstativ ist auch gut, wenn es mal schnell gehen soll.

        Ich hätte da noch eine andere Frage: Mir gefallen die Fotos auf deinem Blog sehr gut. Womit nimmst du die auf und gibt es da eine spezielle Nachbearbeitung/Workflow? Ich hoffe jetzt, dass deine Antwort nicht eine sündhaft teure DSLR-Kamera beinhaltet …

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