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Das erste Smartphone für’s Kind: Ab welchem Alter?

Das erste Smartphone für’s Kind: Ab welchem Alter?

Das erste Smartphone: Das Kind möchte ein eigenes Handy – jetzt, sofort! Weil alle ein haben – angeblich.
Ab welchem Alter macht ein eigenes Handy Sinn?
Welches Gerät soll es sein? Und welcher Vertrag?
Meine Tipps aus eigener Erfahrung:

Es ist so weit – der Kleine grinst wie ein Honigkuchenpferd: beide Kinder besitzen ein eigenes Smartphone … zu früh?

Als bei meinen Kindern der Wunsch nach einem eigenen Smartphone immer lauter wurde, hab ich auf Facebook gefragt:

Ab wann sollten Kinder ein eigenes Smartphone bekommen?

Die Antworten waren sehr ernüchternd – entweder hatten die Antwortenden keine eigenen Kinder oder zumindest keine Kinder im entsprechenden Alter (anders kann ich mir die Antworten nicht erklären). Frühestens ab 15 Jahren war der Tenor online!
Echt jetzt? Ab FÜNFZEHN?!?
Sorry, Leute … wir haben das nicht so lange ausgehalten.

Angeblich bekommen hierzulande die Kinder ihr erstes Handy mit sieben oder acht Jahren. Rund die Hälfte der 8- bis 10-jährigen besitzt laut 5. Kinder-Medien-Studie 2016 ein eigenes Smartphone.
Echt jetzt? Ab SIEBEN oder ACHT?!?!
Sorry, Leute … das kommt mir dann aber doch wieder reichlich früh vor …



Unsere Kinder waren elf bzw. zehn Jahre alt, als sie ihr erstes Smartphone bekommen haben. Den Großen haben wir ab dem Gymnasium mit einem Tastentelefon ausgestattet. Damit war er jedoch schnell Außenseiter. Darum gab’s zum Jahreszeugnis im Gymnasium dann ein Smartphone.
Freilich war der Kleine grün vor Neid – er wolle auch ein Smartphone! Alle seine Freunde hätten eines! Buhuhu – die Welt ist so unfair! Aber wir blieben hart: Telefon – erst bei Besuch der weiterführenden Schule. Nun ist es so weit. Nur den Zwischenschritt mit dem Tastentelefon haben wir diesmal bleiben lassen …

Aber beim Thema Smartphone für Kinder sind ein paar Dinge zu beachten:

Das erste Handy:
Was sollte man beim ersten Smartphone für das Kind beachten?

  • Unbedingt ausreichend Speicherplatz!

    Bein Großen haben wir den Fehler gemacht, die Warnungen der Verkäuferin in den Wind zu schlagen: Das gewählte Telefon sei zwar gut, hat aber sehr, sehr wenig Speicherplatz. Das haben wir schnell bereut … Denn nach nur wenigen Apps war Ende Gelände. Daher: nicht beim Speicherplatz sparen!

  • Die Kosten im Blick

    Ein paar YouTube-Videos und Schwupps! sind jede Menge Gigabyte verbraten. Damit Kinder ein gutes Gefühl für die Datenmenge und die Kosten für das Internet in der Hosentasche bekommen, ist wohl zumindest für den Beginn eine Wertkarte (Pre Paid-Karte) für Kinder sinnvoll.

  • Nicht ohne Begleitung

    Wir haben mit den Kinder ausführlich über die Gefahren und Tücken des Internet gesprochen. Gemeinsam haben wir einen Mediennutzungsvertrag ausgefüllt. Den kann man online gemeinsam ausfüllen und ausdrucken. Er thematisiert viele Problembereiche des heutigen Internets, wie z.B. den Umgang mit Fotos von anderen Personen. Siehe dazu: Kinder in der digitalen Welt: Der Mediennutzungsvertrag

  • Spielzeit und Apps im Auge behalten

    Apps dürfen nur mit Genehmigung der Eltern installiert werden. Wir sind auch sehr, sehr froh über diese App, mit der wir die Bildschirmzeit und Apps kontrollieren und beschränken können: Warum wir keine Diskussion zur Spielzeit am Handy haben. Denn freiwilliges Aufhören ist leider Fehlanzeige bei unseren Jungs … Sie sind auch sehr schlau und findig im Umgehen von Regeln … Ebenfalls möglich, speziell bei Kindern unter 13 Jahren ist Google Family Link. Nur blöd, dass damit ausschließlich YouTube Kids zu sehen ist … Tja …

  • Smartphone kreativ nutzen!

    Das Smartphone verleitet natürlich vordergründig zum zocken, zocken, zocken … Aber man kann diese Technologie auch kreativ nutzen. Zum Beispiel, um Stop-Motion-Filme zu drehen (siehe: Digital kreativ: Stop Motion-Filme drehen für Kids)

  • Last but not least: Eine GUTE Schutzhülle

    Denn Handys können fliegen. Aber nur schlecht landen …

TIPP: Siehe dazu auch: saferinternet.at

Welches Smartphone für das Kind?

Es muss meiner Meinung nach wirklich nicht das neueste iPhone oder ein anderes High-End-Smartphone sein. Die Telefone der Kinder gehen schnell mal verloren. Oder werden geschrottet. Oder irrtümlich im Klo versenkt. (Ich spreche da aus Erfahrung …)
Andererseits sollte auch nicht am falschen Ende gespart werden (siehe oben).

Unser Kleiner hat nun ein Motorola G6 – eine wunderbare Kompromiss-Lösung in Sachen Preis und Leistung. Ich selbst bin seit Jahren begeisterte Motorola-Nutzerin und vollauf zufrieden. Viele Fotos für diesen Blog entstehen mit meinem Motorola-Handy!

Denn: Gute Smartphones gehen auch günstig. Während andere Handyhersteller immer höhere Preise für High-End-Smartphones veranschlagen, konzentriert sich Motorola darauf, ein erschwingliches Smartphone anzubieten – ohne Kompromisse bei Leistung und Laufzeit. Für einen Preis von derzeit nur knapp über 200 Euro erfüllt das moto g6 sämtliche Anforderungen an ein erstes Smartphone für Kinder, Teens und alle Junggebliebenen: Es ist die Mischung aus hoher Zuverlässigkeit sowie fairem Preis, die das Gerät als Handy für die ganze Familie auszeichnet.



Fazit: Gott sei Dank hat das Kind jetzt ein eigenes Smartphone!

So konnte er auch im Urlaub mit seinen Freunden daheim über WhatsApp in Kontakt bleiben. Im Auto konnte er seine eigene Musik hören (siehe auch: Autofahren mit zwei Kindern: Damit ist Ruhe auf der Rückbank). Und spielen konnte er auch. Und grinsen wie ein Honigkuchenpferd.

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Erstes Smartphone für das Kind: Ab wann ein eigenes Handy? Welches Handy?

Das Smartphone unseres Jüngsten wurde uns von Motorola zur Verfügung gestellt.
Herzlichen Dank für eure Unterstützung!


 

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Muttis Nähkästchen

Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter (aka. Rabenmutter). Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Hallo, ein schwieriges Thema. Also Volkschulalter finde ich auch definitiv zu früh. Meine Tochter hat mit ca. 10 Jahren ein Klapphandy bekommen. War gerade mal zum Anrufen und fürs Erreichen. Jetzt mit 12 Jahren hat sie ein Touchscreenhandy aber auch hier achte ich darauf das nicht lauter Mist am Handy drauf ist. Und im Kinderzimmer stundenlang sitzen mit dem Handy gibt es auch nicht – Die Zeit sollte man definitiv anders mit den Kindern nutzen. LG Claudia

  2. Ich muss gestehen: wenn ich lese, dass das Handy für die “Kids” nur knapp über 200€ kosten, dann werde ich wohl den Gedanken an Kinder streichen. Ich gebe nicht einmal 200€ für mein eigenes Handy/Smartphone aus – alle Handys die ich bis jetzt hatte waren gebraucht und wurden genutzt, bis sie zumindest kurz vorm kaputt gehen waren, oder ich ALLES löschen musste um eine Kommunikationsapp zu aktualisieren.
    Über 200€ für ein Handy, was vielleicht nicht einmal 6 Monate überlebt … dann sollte ich Kinder lieber aus meiner Zukunftsplanung streichen.

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