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Erste Liebe: Wie sollen wir als Eltern damit umgehen

Erste Liebe: Wie sollen wir als Eltern damit umgehen

Die erste Liebe begegnet uns als Eltern oft früher als gedacht. Schon im Kindergartenalter sind Schmetterlinge im Bauch ganz normal. Wie sollen wir als Eltern damit umgehen?


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Voraussichtliche Lesedauer: 7 Minuten


Zugegeben: Es ist ein seltsames Gefühl, wenn das eigene Kind zum ersten mal verliebt ist. Noch nervenaufreibender ist der erste Liebeskummer, der natürlich im Anschluss an die erste Liebe folgt. Was ist jetzt wichtig im Umgang mit unseren Kids?


Erste Liebe: Wie sollen Eltern damit umgehen


Die erste Liebe

Hier war es bei den zwei großen Kids tatsächlich schon im Kindergarten so weit. Natürlich noch sehr harmlos und süß, aber dennoch war die erste Liebe – das erste Verliebtsein – spürbar. Im Grundschulalter dann schon der erste „feste Freund“ bzw. die erste „feste Freundin“! Da müssen wir als Eltern von nun an also durch – im Jugendalter wird es nicht einfacher werden! Aber wie verhalten wir uns am besten um unseren Kindern in ihrem Gefühlschaos helfend zur Seite stehen zu können?


#1 Gefühle ernst nehmen

Das Wichtigste gleich zu Beginn: Wir müssen diese Gefühle ernst nehmen. Auch wenn wir dieses Verliebtsein in jungen Jahren noch eher lächerlich finden, weil wir durch unsere eigene Lebenserfahrung wissen, dass dieses „Turteln“ noch sehr weit entfernt von einer echten Beziehung ist.

Für unsere Kinder sind diese Gefühle absolut nicht lächerlich und für sie ist es jetzt das Größte! Sie sehen das Leben und die Liebe zum Glück noch durch die rosarote Brille. Dieses wunderschöne Gefühl müssen wir ihnen lassen und uns mit ihnen mitfreuen. Die ersten Liebesbriefchen, das erste Händchenhalten – einfach wunderschön. Diese schönen Erinnerungen würden wir ihnen nehmen, wenn wir jetzt ihre Gefühle als lächerlich abtun oder ihnen erzählen, dass eben nicht alles rosarot ist. Freuen wir uns doch einfach mit ihnen mit – in der Gewissheit, dass sie diese Erinnerungen für immer in ihren Herzen tragen werden, denn die erste Liebe vergisst man nie.


#2 Dem Kind seine Privatsphäre zugestehen

Auch wenn man ein tolles und offenes Verhältnis zu seinem Kind hat, kann es sein, dass beim Thema Liebe erst mal Schluss mit der Offenheit ist. Zu geheim und zu besonders sind diese Empfindungen zu Beginn. Jetzt müssen wir einen Schritt zurück machen und dem Kind dieses Geheimnis zugestehen. Es hat ein Recht auf Privatsphäre.

Das trifft natürlich nicht auf alle Kids zu. Manche erzählen auch in Sachen Liebe alles ganz offen und beraten sich mit den Eltern.


# 3 Erste Liebe in der Pubertät

Ab einem gewissen Alter können Beziehungen durchaus schon ernster werden. Ist dies der Fall müssen Eltern sehr wohl einige Punkte abklären und sich „einmischen“! Weiß mein Kind über Verhütung bescheid? Welche Regeln gelten – wie lange darf mein Kind bei seinem Freund/ seiner Freundin sein? Gibt es Übernachtungsbesuche? Aufgeklärt sind Kinder im Normalfall in diesem Alter bereits, aber manche Dinge dürfen jetzt ruhig wiederholt werden.

Hier findet ihr viele Buchtipps zur Pubertät und viele Infos zur ersten Periode: Die erste Periode: Zykluswissen für Mädchen und Eltern

Gerade in der Zeit der ersten Verliebtheit spielen die Hormone wieder eine große Rolle und können für unsere Kids sehr verwirrend sein. Da lohnt sich wieder der Blick in ein Buch zur Pubertät!


#4 Der erste Liebeskummer

Die erste Liebe hält bis ins hohe Alter? Diese Liebesgeschichten gibt es meist nur in Filmen und Serien. Im Normalfall folgt auf die erste Liebe der erste Liebeskummer! Jetzt müssen wir für unser Kind da sein. Zuhören, trösten, lieb haben und Halt geben. Sätze wie „Andere Mütter haben auch schöne Söhne!“ oder „Das war doch eh nichts Richtiges – ihr seid ja noch viel zu jung!“ sind nicht sehr hilfreich. Am besten lässt man das Kind selbst entscheiden, was es gerade braucht. Will es überhaupt reden oder sucht es einfach nur Nähe und Geborgenheit? Oder will es sogar lieber ganz alleine sein? Trösten und Ablenken sind auf jeden Fall ein guter Plan, wenn das Kind bereit dazu ist! Zeigen wir unserem Kind in dieser Situation behutsam (ohne nervigen Ratschlägen ;-) ), dass das Leben noch immer schön ist.


#5 Vorleben und Reden

Generell dürfen unsere Kinder ruhig eine Ahnung von Beziehungen haben und dieses Wissen bekommen sie am ehesten, wenn wir ihnen eine ehrliche Beziehung vorleben. Man ist in einer Beziehung nicht immer auf der Höhe. Eine Beziehung ist Arbeit – immer wieder. Kompromisse, Streit und Versöhnung gehören zum Liebesleben und zum Leben allgemein einfach dazu. Kindern immer nur die heile Welt vorzuspielen, ist nicht hilfreich für ihr späteres Leben. Sie sollen mitbekommen, dass es normal ist, dass es mal auf und mal ab geht. Das ist bei Mama und Papa so und das darf auch in meinen Freundschaften und Beziehungen so sein.

Schön ist es auch, wenn man von der eigenen ersten Liebe erzählt oder mit Kindern Bücher über die ersten Liebesgefühle liest. So werden sie ganz spielerisch an das Thema herangeführt und sind dann nicht ganz so überrascht, wenn zum ersten mal die Schmetterlinge in den Bauch einziehen.


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Ein entzückendes Buch aus der Reihe mit dem kleinen Fuchs. Dieses Buch ist so lieb geschrieben und illustriert, dass es hier tatsächlich alle vier Kinder mögen.

Der kleine Fuchs ist auf der Suche nach der Liebe. Ist sie eigentlich wirklich so schön? Manche Tiere erzählen ihm, dass Liebe wehtun kann und er beginnt zu zweifeln. Doch dann entdeckt er sie selbst und macht seine eigenen Erfahrungen.

Wirklich wieder ein wunderschönes Buch und einfach herzerwärmend!


Die erste Liebe der eigenen Kinder mitzuerleben, ist nicht immer einfach. Aber wenn man offen ist, ihnen ihre Privatsphäre lässt und ihre Gefühle immer ernst nimmt, kann man als Elternteil ein wichtiger Begleiter durch diese verwirrende Zeit werden und das Verhältnis zum eigenen Kind sogar noch verbessern und intensivieren.


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Christine

Christine, chaotische Mama von 4 Kids berichtet hier als Co-Bloggerin vom Leben zwischen Babybrei und Vorpubertät! Der Social-Media Name "Die lauten Nachbarn" ist hier täglich Programm. Folgt uns gerne auch auf Instagram und Facebook!

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